Verfasst: 23.11.2004, 15:21
Oh das hätte ich auch nicht gedacht. Ich tippe auf Erfurt, die werden den Rene Müller bestimmt in der Winterpause in die Wüste schicken und dann hat er wieder einen Ostklub 
Etwas anders, und wir bereuen keinen Liter
http://www.anstoss-zone.de/phpBB3/
mich auch! Ich dachte Geyer in Cottbus und Finke in Freiburg haben ihren Job auf Lebenszeitsin tsu hat geschrieben:Der Trainerrauswurf in Cottbus überrascht mich. Irgendwie gehört Ede Geyer einfach zu diesem Verein.
(c) AFP
Landon Donovan spielt ab Januar wieder für Bayer Leverkusen - (c) AFP
Am 1. Januar bekommt Bundesligist Bayer Leverkusen Verstärkung für den Angriff. Landon Donovan, US-amerikanischer Nationalspieler, kehrt zu Bayer zurück. Das bestätigte der 22 Jahre alte Stürmer am Dienstag, nachdem der Champions-League-Teilnehmer bereits im Sommer die Rückkehr Donovans angekündigt hatte.
Donovan war 1999 nach Leverkusen gekommen und konnte sich zunächst nicht durchsetzen. Im März 2001 wurde er in die amerikanische Profiliga MLS an die San Jose Earthquakes ausgeliehen, mit denen er in den folgenden beiden Jahren US-Meister wurde. In Leverkusen besitzt der zweimalige "Fußballer des Jahres" der USA noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008.
(c) sid
Was es so alles gibt...............
(c) AFP
Neuer Doping-Verdacht in China - (c) AFP
Erneut gibt es einen Doping-Verdacht im chinesischen Profi-Fußball. Der Torhüter Liu Jiansheng ist nach der 1:5-Niederlage seines Klubs Liaoning bei Dalia Shide positiv auf Amphetamin und Methylamphetamin getestet worden. Liu bestreitet allerdings die Vorwürfe und sieht sich als Opfer einer Kampagne.
Zuerst hatte Liu ausgesagt, dass die positiven Tests aufgrund der Einnahme von Medikamenten zustande gekommen seien, die er wegen einer Lungenerkrankung hätte nehmen müssen. Nun gab der Keeper an, er sei Opfer von Fans geworden, die ihm in einer Bar das mit Amphetaminen versetzte Getränk spendiert hätten. "Die Fans kamen mit dem Drink, und ich hätte es als unhöflich empfunden, diese Einladung abzulehnen", sagte Liu der Tageszeitung China Daily.
Der chinesische Verband CFA hat noch kein Urteil gefällt. Liu ist bereits der zweite Profi in China, der in diesem Jahr unter Dopingverdacht steht. Im Februar war bereits Verteidiger Zhang Shuai für sechs Monate gesperrt worden, nachdem er positiv auf Ephedrin getestet worden war.
(c) sid
(c) AFP
Henrik Larsson kurz nach seinem Kreuzbandriss - (c) AFP
Trotz seiner schweren Verletzung wird Henrik Larsson auch in der kommenden Saison für den FC Barcelona stürmen. Der spanische Tabellenführer hat den Vertrag mit dem Schweden vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2006 verlängert, obwohl der Angreifer wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie für den Rest der Saison ausfällt. Der Torjäger kann damit die eigentlich erforderlichen Einsätze in 60 Prozent aller Pflichtspiele für eine automatische Vertragsverlängerung nicht mehr erreichen. "Barcelona möchte, dass der Spieler sich in Ruhe von seiner Verletzung erholen kann und sich keine Sorgen über seine Vertragssituation machen muss", erklärte der Verein auf seiner Homepage.
Der 33-Jährige, der sich die schwere Verletzung beim 3:0-Sieg seiner Mannschaft im Spitzenspiel gegen Real Madrid am vergangenen Samstag zugezogen hatte, steht erst seit dieser Saison im Dienst der Katalanen. Neben Larsson fallen bei "Barca" bereits Mittelfeldspieler Thiago Motta und die beiden Verteidiger Edmilson und Gabri wegen ähnlicher Verletzungen langfristig aus.
(c) sid
sin tsu hat geschrieben:"Barca" bindet verletzten Larsson bis 2006
(c) AFP
Henrik Larsson kurz nach seinem Kreuzbandriss - (c) AFP
Trotz seiner schweren Verletzung wird Henrik Larsson auch in der kommenden Saison für den FC Barcelona stürmen. Der spanische Tabellenführer hat den Vertrag mit dem Schweden vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2006 verlängert, obwohl der Angreifer wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie für den Rest der Saison ausfällt. Der Torjäger kann damit die eigentlich erforderlichen Einsätze in 60 Prozent aller Pflichtspiele für eine automatische Vertragsverlängerung nicht mehr erreichen. "Barcelona möchte, dass der Spieler sich in Ruhe von seiner Verletzung erholen kann und sich keine Sorgen über seine Vertragssituation machen muss", erklärte der Verein auf seiner Homepage.
Der 33-Jährige, der sich die schwere Verletzung beim 3:0-Sieg seiner Mannschaft im Spitzenspiel gegen Real Madrid am vergangenen Samstag zugezogen hatte, steht erst seit dieser Saison im Dienst der Katalanen. Neben Larsson fallen bei "Barca" bereits Mittelfeldspieler Thiago Motta und die beiden Verteidiger Edmilson und Gabri wegen ähnlicher Verletzungen langfristig aus.
(c) sid
Erinnert mich an Bayern und Alexander Zickler. Der bekam auch immer nen neuen Vertrag und kann sich noch jemand erinnern wann der sein letztes Pflichtspiel hatte?cartman hat geschrieben:sin tsu hat geschrieben:"Barca" bindet verletzten Larsson bis 2006
(c) AFP
Henrik Larsson kurz nach seinem Kreuzbandriss - (c) AFP
Trotz seiner schweren Verletzung wird Henrik Larsson auch in der kommenden Saison für den FC Barcelona stürmen. Der spanische Tabellenführer hat den Vertrag mit dem Schweden vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2006 verlängert, obwohl der Angreifer wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie für den Rest der Saison ausfällt. Der Torjäger kann damit die eigentlich erforderlichen Einsätze in 60 Prozent aller Pflichtspiele für eine automatische Vertragsverlängerung nicht mehr erreichen. "Barcelona möchte, dass der Spieler sich in Ruhe von seiner Verletzung erholen kann und sich keine Sorgen über seine Vertragssituation machen muss", erklärte der Verein auf seiner Homepage.
Der 33-Jährige, der sich die schwere Verletzung beim 3:0-Sieg seiner Mannschaft im Spitzenspiel gegen Real Madrid am vergangenen Samstag zugezogen hatte, steht erst seit dieser Saison im Dienst der Katalanen. Neben Larsson fallen bei "Barca" bereits Mittelfeldspieler Thiago Motta und die beiden Verteidiger Edmilson und Gabri wegen ähnlicher Verletzungen langfristig aus.
(c) sidgibt ja doch noch mitgefühl und fairness im profifussball - klasse barca
(c) AFP
Torwart-Paradiesvogel Rene Higuita - (c) AFP
Kolumbiens Torwart-Paradiesvogel Rene Higuita ist im zarten Fußball-Alter von 37 Jahren erneut als Kokainsünder aufgefallen. Das berichtet die kolumbianische Tageszeitung "El Tiempo". Die Substanz wurde in einer am 24. Oktober entnommenen Dopingprobe des langmähnigen Schlussmannes nachgewiesen.
Higuita, der durch seine spektakulären Ausflüge ins Feld bei der WM 1990 in Italien weltberühmt wurde, steht derzeit beim Klub Aucas in Ekuador unter Vertrag. Zuletzt war der exzentrische Keeper am 1. September 2002 nach einem Spiel seines kolumbianischen Ex-Klubs Deportivo Pereira positiv auf Kokain getestet worden. Damit dürfte die Karriere des Skandaltorhüters, dem eine Verwicklung in einen dubiosen Entführungsfall 1993 und Beziehungen zum berüchtigten kolumbianischen Cali-Drogenkartell nachgesagt werden, endgültig beendet sein.
(c) sid
Naja, dass Barca die Caritas ist glaub ich eigentlich auch nicht. Die Rechnung ist doch ganz einfach. Wenn Larsson sich irgendwann in nächster Zeit entscheidet, seine Karriere zu beenden, dann ist für Barca sowieso nix verloren, weil dann der Vertrag eh hinfällig ist. Sollte er jedoch wieder spielen, riskieren sie so nicht, dass ihn nach der Saison jemand ablösefrei holt. In letzter Zeit hat er ja gut gespielt, aber sollte er das in der nächsten Saison nicht tun, wird er wohl relativ schnell weg vom Fenster sein...cartman hat geschrieben:sin tsu hat geschrieben:"Barca" bindet verletzten Larsson bis 2006
(c) AFP
Henrik Larsson kurz nach seinem Kreuzbandriss - (c) AFP
Trotz seiner schweren Verletzung wird Henrik Larsson auch in der kommenden Saison für den FC Barcelona stürmen. Der spanische Tabellenführer hat den Vertrag mit dem Schweden vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2006 verlängert, obwohl der Angreifer wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie für den Rest der Saison ausfällt. Der Torjäger kann damit die eigentlich erforderlichen Einsätze in 60 Prozent aller Pflichtspiele für eine automatische Vertragsverlängerung nicht mehr erreichen. "Barcelona möchte, dass der Spieler sich in Ruhe von seiner Verletzung erholen kann und sich keine Sorgen über seine Vertragssituation machen muss", erklärte der Verein auf seiner Homepage.
Der 33-Jährige, der sich die schwere Verletzung beim 3:0-Sieg seiner Mannschaft im Spitzenspiel gegen Real Madrid am vergangenen Samstag zugezogen hatte, steht erst seit dieser Saison im Dienst der Katalanen. Neben Larsson fallen bei "Barca" bereits Mittelfeldspieler Thiago Motta und die beiden Verteidiger Edmilson und Gabri wegen ähnlicher Verletzungen langfristig aus.
(c) sidgibt ja doch noch mitgefühl und fairness im profifussball - klasse barca
www.kicker.deGriechenland: Traditionsverein ist die größten Sorgen los - 18.11.2004 14:32
Athener Gericht rettet AEK
Der elfmalige griechische Meister AEK Athen kann nach einem Gerichtsurteil zuversichtlicher in die Zukunft blicken.
Der mit über 100 Millionen Euro verschuldete Klub weist nach einem Gerichtsurteil "nur" noch 16 Millionen Euro Schulden auf, die allerdings längerfristig und in Monatsraten während der nächsten zehn Jahre abbezahlt werden sollen. Das Gericht beruft sich dabei auf Paragraph 44 des allgemeinen griechischen Firmenrechts, wonach eine verschuldete AG Schuldenerlass beanspruchen kann, wenn 60% ihrer Gläubiger zustimmen. Von der selben Regelung profitiert auch der griechische Erstligist Aris Saloniki, dessen Schuldenberg von einem Gericht von 16 auf drei Millionen Euro reduziert wurde.
In AEK Athens Fall stimmten die beiden Eigner ENIC und Nedmed dem Erlass von über 65 Millionen Euro Schulden zu. Zudem waren die viermonatigen Verhandlungen mit Sportminister Orfanos bezüglich anfallender Zinsen in Millionenhöhe vom Erfolg gekrönt. Die jetzt noch ausstehenden 16 Millionen beziehen sich auf Steuergelder, die dank einer für alle Fußball-Klubs eingeführten Regelung des Sportministeriums in Raten abbezahlt werden können.
Der Gerichtsentschluss ist vor allem ein großer Erfolg des neuen Präsidenten von AEK Athen, Demis Nikolaidis. Der 31-jährige Ex-Stürmer hatte im Sommer nach dem Gewinn der Europameisterschaft mit Rehhagels Team seine aktive Laufbahn beendet, um seinem Lieblingsklub vor dem Aus zu retten. Fast im Alleingang zog er einen gerichtlichen Kampf, den er jetzt in dritter Instanz gewann.
Aktuell belegt Aachens UEFA-Cup-Gruppengegner, vorwiegend mit jungen und unerfahrenen Akteuren, in der griechischen Liga den zweiten Rang mit einem Zähler Rückstand auf Ligaprimus Panathinaikos.
Georgios Vavritsas

(c) Bongarts
Energie-Interimscoach Petrik Sander - (c) Bongarts
Aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht wurde beim strauchelnden Zweitligisten Energie Cottbus Petrik Sander befördert und hat nun als Interimscoach die Verantwortung für die Mannschaft. Nach der Entlassung von Trainer-"Denkmal" Eduard Geyer hat der 44 Jahre alte Ex-Stürmer das Sagen und erhielt bis Weihnachten das Vertrauen der Vereinsführung. So lange befinden sich Kandidaten wie Frank Pagelsdorf (zurzeit Dubai), Eberhard Vogel (früher Jena und Magdeburg) und Jürgen Röber (zuletzt VfL Wolfsburg) im Wartestand.
"Vielleicht benötigen wir keinen neuen Trainer"
"Vielleicht benötigen wir keinen neuen Trainer. Wenn Sander erfolgreich arbeitet, bleibt er unser Mann", sagte Präsident Dieter Krein. Die Messlatte liegt hoch. "Wir dürfen die nächsten drei Spiele nicht verlieren", mahnte der Vereins-Chef. Energie spielt zu Hause gegen Wacker Burghausen und Karlsruhe sowie auswärts bei Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt.
Sander selbst gibt sich selbstbewusst. "Wir werden alles dafür tun, dass wir die nächsten drei Spiele gewinnen", sagte Energies Rekordtorschütze in der DDR-Oberliga (27 Tore). Der 44-Jährige gehört seit 1997 dem Trainerstab an und gilt als bescheiden, kommunikativ, und er ist Vertreter des Offensivfußballs. Ihm zur Seite steht Thomas Hoßmang, der als Assistent von Geyer gearbeitet und zuvor die A-Jugend in die Junioren-Bundesliga geführt hatte.
"Muss nicht unbedingt aus dem Osten sein"
Ungeachtet der Sander-Bilanz beobachtet Energie den Trainermarkt. "Es muss nicht unbedingt ein Mann aus dem Osten sein. 15 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost- und Westtrainern nicht mehr so groß", betonte Manager Klaus Stabach. Der neue Mann sollte "in erster Linie die Garantie bieten, dass er erfolgreich arbeitet und ins Umfeld passt", forderte Stabach.
Große Geldforderungen darf der neue Coach aber offenbar auch nicht stellen. Der Klub muss noch rund 2,5 Millionen Euro Verbindlichkeiten abbauen. Dazu kommt die Abfindung für Geyer, die allerdings vergleichsweise gering sein soll (drei bis vier Monatsgehälter). Auch die Sponsoren sind wieder beruhigt. Einige von ihnen sollen Geyers Rücktritt gefordert haben, nachdem der abstigesbedrohte Klub bei der 1:2-Heimpleite gegen Alemannia Aachen am Montag nur noch vor 6600 Besuchern gespielt hatte. So wenig waren zuletzt 1998 ins "Stadion der Freundschaft" gekommen.
Geyer schweigt und geht in Urlaub
Eduard Geyer selbst wollte sich nach der überraschenden Trennung nicht äußern. "Er war sehr betroffen und traurig", meinte Energie-Pressesprecher Ronny Gersch. Mit seiner Frau machte sich "Ede Gnadenlos", der in den letzten zehn Jahren den Höhenflug der Cottbuser bis in die Bundesliga gestaltet hatte, in den Urlaub auf. Das Handy blieb zunächst aus.
(c) sid

(c) AFP
Martin Petrow (r.) im Einsatz für Bulgarien - (c) AFP
Champions-League-Teilnehmer Deportivo La Coruna will offenbar Martin Petrow vom Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg in die spanische Primera Division locken. Nach Informationen der Sport-Bild hat der Klub den bulgarischen Nationalstürmer auf der Wunschliste für die kommende Saison.
Petrow steht bei den "Wölfen" bis 2007 unter Vertrag, kann die Niedersachsen aber aufgrund einer Ausstiegsklausel nach der laufenden Spielzeit für festgeschriebene sieben Millionen Euro verlassen. Mit sieben Saisontreffern, darunter sein "Viererpack" beim 4:3 Ende Oktober gegen den FSV Mainz 05, ist der 25-Jährige bislang erfolgreichster Torschütze des VfL.
(c) sid
(c) AFP
U18-Nationaltrainer Horst Hrubesch - (c) AFP
Das erste von zwei Testspielen gegen den Nachwuchs der Türkei haben die deutschen U18-Junioren verloren. Vor 2150 Zuschauern im Rottalstadion in Pocking gelang Sami Khedira (56.) vom VfB Stuttgart bei der 1:2 (0:2)-Schlappe das einzige Tor für die Elf von DFB-Trainer Horst Hrubesch. Bereits am Donnerstag (10.30 Uhr) stehen sich beide Mannschaften im Städtischen Stadion in Bogen erneut gegenüber.
(c) sid
Auch nicht schlecht.........Dynamo Dresden versetzt Profis 'Kälteschock'
Die Feuchtigkeit aus der Atemluft rieselt als Schnee zu Boden, im kurzen Höschen und mit Pudelmütze klettern die Profis von Zweitligist Dynamo Dresden aus der Kältekammer. Die ungewöhnliche Trainingseinheit im Kampf um den Klassenerhalt dauerte bei minus 110 Grad Celsius nur drei Minuten. Die Wirkung ist laut Mannschaftsarzt Dr. Sigurd Hegner aber spürbar.
'Diese Kältetherapie kommt ursprünglich aus Japan und wurde für Rheumatiker entwickelt', erklärt Hegner. Inzwischen setzt man sie auch bei anderen chronischen Schmerzzuständen oder Allergien ein. Und so funktioniert es: 'Das zentrale Nervensystem wird mit Kältereizen überschüttet. Es kommt zu einer Schockreaktion des Körpers, der Reflexbogen zwischen Schmerz und Muskelverspannung wird gelöst. Dies unterstützt die Heilung von Entzündungen. Außerdem werden Glückshormone freigesetzt.'
Kicker werden abgehärtet
Die Patienten, in diesem Fall die kostenlos frierenden Kicker, fühlen sich erfrischt und werden abgehärtet. 'Ich tue alles dafür, um hundertprozentig fit zu sein', meint Abwehrchef Volker Oppitz. 'Wir waren schon mehrfach in der Kammer, ich finde das hervorragend.' Teamkollege Christian Hauser streift sich die Handschuhe ab und
meint grinsend: 'Zumindest habe ich seitdem keinen Schnupfen mehr.' Leistungssteigernd habe es sich für ihn aber leider noch nicht ausgewirkt.
Mannschaftsarzt Hegner, Mitbetreiber des 'Kryo-Therapiezentrum in Dresden', würde gern noch einen Schritt weiter gehen. 'Wenn wir das am Sonntag drei Stunden vor der Partie gegen Aue machen würden, käme eine Leistungssteigerung zustande', glaubt der Mediziner. Doch da spielt Trainer Christoph Franke nicht mit.
Mannschaftsarzt nutzt Kammer selbst
Rund 165.000 Euro investierten die Ärzte für die nur 1,5 mal 1,5 Meter große Kältekammer. Orthopäde Hegner steigt donnerstags nach Operationen selbst in sein Kälte-Stübchen. Danach halte er die Sprechstunde ohne Probleme durch, auch fühlt sich der Hobby-Kicker bei einem Spielchen mit Kollegen besonders gut drauf.
Dynamos Spielmacher Christian Fröhlich ist ein wenig skeptisch: 'Deswegen gewinnt man kein Spiel.' Aber der 27-Jährige verspürt zumindest ein 'schönes Gefühl, wenn sich der Körper wieder erwärmt'.
Saarbrücken testet Keeper Schlösser
Der 1. FC Saarbrücken hat die Bemühungen um einen weiteren Torwart intensiviert. Am Dienstag traf Jan Schlösser in der saarländischen Landeshauptstadt ein. Der 22-jährige Schlussmann von den Amateuren des FC Bayern München wird in den kommenden Tagen getestet.
Unterdessen wird die personelle Situation bei den Blau-Schwarzen immer angespannter. Verteidiger Marcel Rozgonyi wurde nach einer fiebrigen Erkältung bis kommenden Montag krankgeschrieben – und fällt somit beim Auswärtsspiel in Unterhaching aus. Björn Tarillon klagt ebenfalls über Erkältungs-Beschwerden und Henri Heerens Einsatz ist nach einem Muskelfaserriss eher unwahrscheinlich.
Quelle: 1. FC Saarbrücken
Neuhaus fällt mit Fingerbruch aus
Torhüter Sven Neuhaus vom Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth brach sich am Mittwoch im Vormittagstraining den kleinen Finger. Wie der Bruch behandelt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau fest. Auf jeden Fall muss der Bruch 14 Tage ruhig gestellt werden und somit ist die Vorrunde definitiv gelaufen.
Florian Heller steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung und somit hat Trainer Benno Möhlmann zumindest eine weitere Alternative.
Quelle: SpVgg Greuther Fürth
Braunschweig weiterhin mit Trainer Krüger
Michael Krüger wird ein weiteres Jahr das sportliche Sagen beim Nord-Regionalligisten Eintracht Braunschweig haben. Die Niedersachsen verlängerten den Vertrag mit Krüger vorzeitig um ein Jahr bis 30. Juni 2006. Der Coach arbeitet seit März als Nachfolger von Uwe Reinders beim derzeitigen Spitzenreiter der Nord-Staffel.
(c) sid
absolut richtig meiner meinung nachFan zu Geldstrafe und Stadionverbot verurteilt
München - In England ist ein Zuschauer wegen rassistischer Äußerungen gegenüber dem dunkelhäutigen Profi Dwight Yorke zu umgerechnet rund 1500 Euro Geldstrafe verurteilt worden.
Außerdem wurde der 22-Jährige für die nächsten fünf Jahre mit einem Stadionverbot beim FC Birmingham belegt. Der Fan hatte sich der Polizei gestellt, nachdem TV-Bilder ihn identifiziert hatten und auch Zeitungen sein Bild druckten.
Zu den Vorfällen wurden von der Polizei auch Yorke und weitere City-Spieler befragt.
Dresden kritisiert fehlendes "Fingerspitzengefühl"
Die empfindliche Geldstrafe hat Zweiligist Dynamo Dresden akzeptiert, bemängelt aber an der Entscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) fehlendes "Fingerspitzengefühl". Dies teilte Dynamo-Geschäftsführer Volkmar Köster in einer Presseerklärung mit und verwies dabei auf die Ausnahmesituation im betreffenden Fall. Der Aufsteiger muss wegen Überschreitung der festgelegten Stadionkapazität 45.000 Euro Strafe zahlen.
Der DFB sei laut Köster schon vor der Regionalliga-Partie am 30. Mai dieses Jahres gegen den VfR Neumünster, als Dynamo den Aufstieg perfekt machte, über die Problematik informiert gewesen. Mit der Stadt und den Sicherheitskräften habe es entsprechende Absprachen gegeben. Es sollte verhindert werden, dass 10.000 Zuschauer ohne Karte für Tumulte sorgen.
Verkauft wurden 28.000 Tickets, das Rudolf-Harbig-Stadion war aber nur für 18.800 Anhänger zugelassen. Das DFB-Sportgericht verhängte nun wegen unsportlichen Verhaltens die Geldstrafe. Dynamo nennt als Grund für sein Einverständnis für die Bestrafung, dass der DFB das Geld "dringend für die Nachwuchsförderung" benötige.
(c) sid
Deutsche Youngsters nur Remis gegen Schottland
Mit einem Unentschieden haben die deutschen U19-Junioren das Länderspieljahr 2004 ausklingen lassen. Gegen Schottland erreichte das Team von Trainer Ulli Stielike am Mittwochabend in Fulda ein 1:1. Den Treffer für den DFB-Nachwuchs erzielte Sascha Schrödter (Hertha BSC Berlin) bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause bereits in der vierten Minute. Michael Gardyne traf in der 70. Minute für die Gäste.
"Zu viele Fehlpässe"
"In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft das gespielt, was ich erwartet hatte. Wir hatten wesentlich mehr Ballbesitz als die Schotten und konnten das in Druck umwandeln", meinte Stielike. Nach der Pause verlor sein Team allerdings die Kontrolle über das Spiel und leistete sich viele Ballverluste. "Wir haben es einfach nicht verstanden, mit der Führung umzugehen. Und nach einem der vielen Fehlpässe dann den entscheidenden Konter gefangen", sagte Stielike.
(c) sid
www.kicker.deFrankreich: Trainerwechsel bei Olympique Marseille - José Anigo zurückgetreten - 25.11.2004 09:19
Völler bei "OM" im Visier--------------------------------------------------------------------------------
Wegen andauernder Erfolglosigkeit ist der bisherige Coach von Olympique Marseille José Anigo zurückgetreten. Nachem die Südfranzosen im letzten Jahr noch das UEFA-Cup Finale erreichen konnten, finden sie sich nach dem 15. Spieltag der laufenden Saison auf Platz sieben wieder.
--------------------------------------------------------------------------------
Wieder im Gespräch: Rudi Völler.Anigo hatte nach zwei Niederlagen gegen Paris Saint Germain in der Ligue 1 (1:2) und im Ligapokal (2:3) bereits vor wenigen Tagen seinen Rücktritt angeboten. Nach einem darauf folgenden 2:0 gegen Racing Straßburg hatten die Verantwortlichen aber zunächst abgelehnt. Nach der neuerlichen Schlappe am vergangenen Samstag beim Tabellenvorletzten Ajaccio AC (0:2) zog der Fußballlehrer dann endgültig die Konsequenzen.
Im August 2001 hatte Anigo schon einmal bei Olympique seinen Hut nehmen müssen, war aber im Januar 2004 wieder auf den Trainerstuhl in Marseille zurückgekehrt. Unter seiner Regie erreichten die Franzosen in der vergangenen Saison das UEFA-Cup-Finale, unterlagen aber dem FC Valencia mit 0:2.
Den Trainerjob wird vorerst der bisherige Assitent Albert Emon antreten. Der 51-jährige frühere Profi der Südfranzosen war bereits in den Saisons 2000/01 und 2001/2002 Interims-Trainer bei Olympique. "OM"-Manager Pape Diouf sucht bereits intensiv nach einem neuen Chefcoach. Gehandelt werden an der französischen Mittelmeerküste unter anderem auch die Namen Rudi Völler und Bruno Metsu, der mit dem Senegal bei der WM 2002 erfolgreich abschnitt. Völler hatte bei seinem Rücktritt in Rom erklärt, bis Januar Pause zu machen. Kurzfristig käme der DFB-Teamchef also nicht in Frage.
Laut Diouf ist ohnehin Metsu der Favorit auf den Posten. Der Franzose steht derzeit bei Al-Gharaffa (Katar) unter Vertrag.
Weitere Kandidaten sind Metsus Landsleute Jean Tigana (früher FC Fulham), Jacques Santini (früher Tottenham) und Gérard Gili (früher Bastia und Marseille).
Real droht Strafe nach Fan-Ausrastern
Spielszene aus der Partie Real gegen Leverkusen - (c) AFP
Der spanische Renommierklub Real Madrid muss nach den rassistischen Anfeindungen einiger Fans im Champions-League-Spiel am Dienstag gegen Bayer Leverkusen (1:1) mit einer Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union rechnen. Die UEFA hat ein Verfahren gegen die Madrilenen eingeleitet. "Nach Ansicht der TV-Aufzeichnung und anderen Informationsquellen wird die UEFA entscheiden, was zu tun ist", hieß es in einer Mitteilung. Beim Champions-League-Spiel am Dienstagabend (1:1) hatte es Hass-Gesänge gegen die beiden Bayer-Stars gegeben.
Wahrscheinlich muss Real mit einer Geldstrafe rechnen, allerdings könnte theoretisch auch eine Platzsperre verhängt oder ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit angesetzt werden. Eine Woche zuvor hatte es beim Länderspiel zwischen Spanien und England im Estadio Santiago Bernabeu ebenfalls rassistische Beleidigungen gegen zwei dunkelhäutige englische Nationalspieler gegeben. Diesem Fall hat sich bereits der Weltverband FIFA angenommen.
(c) sid
Es geht um rassistische Gesänge und die müssen nun wirklich nicht sein.Sröcke hat geschrieben:Fans müssen ruhig sein, Torjubel und Gesänge gehören echt verboten..
Das denke ich auch. Bin froh, dass sich Helmes für Köln entschieden hat. Nächstes Jahr werden Poldi und er die erste Liga aufmischen, da bin ich mir sicherPörtner hat geschrieben:Köln verpflichtet Patrick Helmes
Zweitligist 1. FC Köln hat Patrick Helmes verpflichtet. Der 20-jährige Stürmer, derzeit in Diensten der Sportfreunde Siegen und mit 11 Treffern Spitzenreiter der Torschützenliste in der Regionalliga Süd, wechselt zum 1.7.2005 zum 1. FC Köln. Helmes erhält einen Zweijahres-Vertrag mit einjähriger Option.
Patrick Helmes, der bereits in der Jugend für den 1. FC Köln gespielt hat, stand zuletzt im Blickfeld gleich mehrerer Bundesligisten und war vielfach umworben. In seinem derzeit bis Sommer 2006 laufenden Vertrag besitzt er eine Ausstiegsklausel, die ihm diesen früheren Wechsel ermöglicht.
'Ich kenne das Umfeld in Köln', sagt der junge Torjäger, 'und das sportliche Konzept, das auf junge Spieler wie mich zugeschnitten ist, hat mich absolut überzeugt. Ich freue mich auf Köln und bin davon überzeugt, dass ich in einen Bundesliga-Kader wechseln werde.'
Quelle: 1. FC Köln
ich denke mal, dass der fc einen guten griff getan hat...
Troussier neuer Coach bei Olympique Marseille
Philippe Troussier ist neuer Coach bei Olympique Marseille - (c) AFP
Nachdem auch Rudi Völler als neuer Trainer beim französischen Erstligisten Olympique Marseille im Gespräch war, haben die Südfranzosen nun überraschend schnell einen neuen Coach präsentiert. Der ehemalige japanische Nationaltrainer Philippe Troussier wird neuer Übungsleiter beim Klub vom Mittelmeer. Der 49-Jährige tritt die Nachfolge des am Dienstag zurückgetretenen Jose Angio an.
Troussier führte die japanische Nationalmannschaft zur Asienmeisterschaft 2000 und zwei Jahre später erstmals ins Achtelfinale einer WM. Marseille liegt in der französischen Liga auf einem enttäuschenden siebten Platz. Zudem haben die Fans nach zwei Niederlagen gegen den Erzrivalen Paris St. Germain in Meisterschaft und Pokal angedroht, die nächsten Heimspiele zu boykottieren.
(c) sid
Podolski feiert Comeback in Trier
Wieder fit: Lukas Podolski - (c) AFP
Die Zeit des Wartens hat für Lukas Podolski ein Ende: Der Nationalspieler wird im morgigen Punktspiel von Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Köln bei Eintracht Frankfurt nach dreiwöchiger Verletzungspause aufgrund einer Knochenabsplitterung am Fuß erstmals wieder auflaufen können. "Wir haben ihn noch einmal medizinisch durchgecheckt. Er wird wohl im Aufgebot sein", bestätigte Trainer Huub Stevens.
"Ich denke, dass ich mitfahre. Ich habe keinerlei Probleme, fühle mich fit, und Angst vor Zweikämpfen habe ich auch nicht", sagte "Prinz Poldi" dem Kölner Express, mit einer Nominierung von Beginn an rechnet er aber nicht: "Von Anfang an zu spielen wäre vielleicht noch zu früh. Außerdem hat die Mannschaft ohne mich dreimal gewonnen. Da gibt es für den Trainer keinen Grund, etwas zu ändern."
Warten auf Tsiartas
Unterdessen warten die Kölner weiter auf die Zusage des derzeit vertragslosen griechischen Europameisters Vassilios Tsiartas. "Wir hoffen weiter auf ihn. Aber wir haben unser Angebot klar vorgetragen, nun liegt es an ihm, sich zu entscheiden", stellte Manager Andreas Rettig klar.
Klarheit haben die Kölner inzwischen über große Teile der Wintervorbereitung. Vom 5. bis 12. Januar werden die Rheinländer ein Trainingslager in Almancil/Portugal beziehen. Für den 16. Januar konnten sie Rekordmeister Bayern München als Testspielgegner in Köln gewinnen, zwei Tage später treten die Geißböcke bei Stevens" Ex-Klub Roda Kerkrade an.
(c) sid
Na da bin ich mal gespannt. Aber eigentlich habe ich gehofft die Pfeiffe nimmer im TV ertragen zu müssen.Wolfsburg: Nachfolger für den zurückgetretenen Peter Pander bekannt - 25.11.2004 15:32
Strunz wird VfL-Sportdirektor
Der lange gesuchte Pander-Nachfolger: Thomas Strunz wird Sportdirektor in Wolfsburg.Das wochenlange Vakuum auf dem Managerposten des VfL Wolfsburg ist offenbar beseitigt. Nach Informationen des kicker wird der aktuelle Tabellen-Zweite den ehemaligen Bundesliga-Profi Thomas Strunz als neuen Sportdirektor und Nachfolger des Ende August ausgeschiedenen Peter Pander vorstellen. inzelheiten sollen am Wochenende bekannt gegeben werden.
Nach den Absagen von Marco Bode und Michael Preetz hatten sich die Bemühungen der Wolfsburger zuletzt vor allem auf den ehemaligen DFB-Teamchef Rudi Völler konzentriert. "Wir führen Parallelgespräche mit mehreren Kandidaten", hatte Dr. Folker Weißgerber, stellvertretender Vorsitzender des VfL-Aufsichtsrats, zuletzt jedoch betont.
Strunz spielte in der Bundesliga 235 Mal für Bayern München und den VfB Stuttgart, erzielte dabei 33 Tore. Außerdem absolvierte der 34-Jährige 41 Länderspiele (1 Tor). Nach Abschluss seiner aktiven Karriere im Jahr 2001 gründete er die Spielerberatungs-Agentur "Strunz & Friends", die er fortan leitete.
Michael Richter
Spanien: Stürmerstar kommt aus Mexico - 25.11.2004 15:28
Villareal holt auch Figueroa
Jubelt nun für Villareal: Argentiniens Nationalstürmer Luciano Figueroa.Der spanische Uefa-Cup-Teilnehmer FC Villarreal hat in Stürmerstar Luciano Figueroa bereits den sechsten Argentinier verpflichtet und ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2010 ausgestattet.
Für den 23-Jährigen muss der Tabellen-13. der Primera Division rund 4,3 Millionen Euro an Cruz Azul nach Mexiko überweisen. Der Nationalspieler, der mit sofortiger Wirkung nach Spanien wechselt, soll den nach Al-Ryan/Katar abgewanderten Brasilianer Anderson ersetzen.
Neben Figueroa spielen auch seine Landsleute Riquelme und seit November diesen Jahres der aktuelle Nationalverteidiger Sorin für den UEFA-Cup-Teilnehmer. Mit dem "Uru" Forlan schnappte sich Villareal im August einen weiteren Südamerikaner.
[/b]Hargreaves bald im ManU-Trikot?
München - Noch vier Spieltage bis zur Winterpause, die Zeit der Transfers naht - und damit die der Gerüchte. Sport1 fasst zusammen, was sich an der Wechselbörse tut.
FC Bayern München
Offenbar hat Manchester United ein Auge auf Bayerns Mittelfeldmann Owen Hargreaves geworfen. Trainer Alex Ferguson soll sich bereits bei den Münchnern nach Hargreaves erkundigt haben.
Der englische Nationalspieler, dessen Vertrag noch bis 2006 läuft, soll bei ManU den mittlerweile 33-jährigen Kapitän Roy Keane ersetzen. Nach Informationen der englischen Zeitung "Daily Mail" verlangen die Bayern eine Ablösesumme von umgerechnet 20 Millionen Euro.
Derweil hat Tobias Rau dem 1. FC Nürnberg abgesagt. Die Bayern hätten ihn wohl ziehen gelassen, der Club wäre interessiert gewesen. Doch Rau will sich in München durchbeißen.
Borussia Dortmund
Bei Borussia Dortmund steht fest, dass eine Reihe von Spieler ihren Hut nehmen muss, denn nicht weniger als acht Spielerverträge laufen zum Saisonende aus.
"Wir werden nicht alle verlängern", sagte Präsident Reinhard Rauball. In der Winterpause fallen die Entscheidungen. Besonders gefährdet dürften Andre Bergdömo, Torwart Guillaume Warmuz und Sunday Oliseh.
Mögliche Nachfolger werden auch schon gehandelt. Aues Nachwuchs-Torhüter Jörg Hahnel (22) soll Warmuz ersetzen. "Wir haben ihn im Fokus", sagte Manager Michael Meier in der "Sport Bild".
Der Schweizer Verteidiger Philipp Degen hat bereits einen Vertrag für die neue Saison, soll aber möglichst schon zur Winterpause aus Basel kommen.
Das würde den BVB allerdings 250.000 Euro kosten. Sportdirektor Michael Zorc: "Wir sind im Gespräch." In Sachen Mark van Bommel herrscht dagegen erst mal Stillstand.
FC Schalke 04
Jörg Böhme steht offenbar vor seinem Abschied bei Schalke 04. Unter Ralf Rangnick kam der ehemalige Nationalspieler noch nicht zum Einsatz, was ihm sauer aufstößt: "Wenn unser Trainer glaubt, dass ich mich nicht durchsetzen kann, muss ich mir ganz schnell einen neuen Vereins suchen."
Borussia Mönchengladbach und Hansa Rostock sollen bereits in Lauerstellung stehen. Schalkes Sport-Manager Andreas Müller stellt zu diesem Thema klar: "Wir jagen keinen vom Hof, haben aber auch nichts zu verschenken". Ein Dementi klingt anders.
Neben Jörg Böhme denkt auch Jungprofi Michael Delura über einen Abschied nach. Der 19 Jahre alte Stürmer ist momentan nur die Nummer fünf im Angriff der Königsblauen. "Nächste Woche habe ich einen Termin bei Manager Rudi Assauer, um mit ihm über meine Zukunft zu sprechen", sagte Delura. Aufsteiger Mainz 05 soll berseits Interesse geäußert haben.
VfL Wolfsburg
Martin Petrow vom ehemaligen Spitzenreiter VfL Wolfsburg steht offenbar ganz oben auf dem Wunschzettel von Deportivo La Coruna. Der Klub aus der Primera Division ist angeblich an einer Verpflichtung des Stürmers zur kommenden Saison interessiert.
"Er gehört für mich zu den Top Ten in Europa", sagte Ricardo Moar, Sportdirektor in La Coruna. Petrow steht bei den "Wölfen" bis 2007 unter Vertrag, kann die Niedersachsen aber aufgrund einer Ausstiegsklausel nach der laufenden Spielzeit für festgeschriebene sieben Millionen Euro verlassen.
Der VfL bemüht sich zudem um einen neuen Mann für die rechte Abwehrseite. Im Visier haben die "Wölfe" dabei Steven Cherundolo (Hannover), Bernd Korzynietz (Gladbach), Olivier de Cock (FC Brügge).
Hamburger SV
Rene Klingbeil wird auch in Zukunft das Trikot des HSV tragen. Der Verein hat den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt mit dem 23 Jahre alten Vertragsamateur zu Profibedingungen bis zum 30. Juni 2007 verlängert.
Hertha BSC Berlin
Hertha BSC hat das Tauziehen um Regionalliga-Torjäger Patrick Helmes von den Sportfreunden Siegen verloren. Der 20-Jährige wird in der kommenden Saison wieder das Trikot des 1. FC Köln überziehen.
1. FC Kaiserslautern
Bill Tchato will weg aus der Pfalz. Der Vertrag des 29-jährigen Kameruners läuft ohnehin nur noch bis zum Saisonende.
Den Nationalspieler zieht es nach England. "Die spielen einen tollen Fußball, die Stimmung in den Stadien ist genial. Da macht Fußball wieder Spaß", sagte der Nationalverteidiger. Offerten stehen aber wohl noch aus.
Ziemlich krass.Fremdenfeindlichkeit
Wer verbietet Aragonés den Mund?
Von Paul Ingendaay, Madrid
25. November 2004 Die Wogen haben sich auch eine Woche nach den rassistischen Schmähungen, die englische Nationalspieler bei der Partie Spanien gegen England im Bernabéu-Stadion (1:0) erdulden mußten, noch nicht geglättet - denn diese Ausfälle sind keine Einzelfälle, wie die Leverkusener Fußballprofis Juan und Roque Junior am Dienstag abend erfahren mußten.
Nach offenbar ebenfalls rassistisch motivierten Anfeindungen gegen die dunkelhäutigen Kicker während des Champions League-Spiels muß der spanische Rekordmeister Real Madrid mit einer Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union (Uefa) rechnen. Die Uefa bestätigte, daß der offizielle Spielbeobachter die Anfeindungen gegen die beiden brasilianischen Nationalspieler mitbekommen habe. Man müsse allerdings den Eingang des Schiedsrichterberichts abwarten.
Regelmäßige Verhöhnungen
Der spanische Fußballverband hat es in den vergangenen Tagen nicht für nötig befunden, sich von Nationaltrainer Luis Aragonés zu distanzieren, und dieser goß mit jeder weiteren Bemerkung Öl ins Feuer. Leider kennt man das lose Mundwerk des Mannes aus zahlreichen Eklats in der Primera División. Seine Aussagen machen Aragonés zwar noch nicht zum Rassisten. Aber sie enthüllen einen groben, taktlosen Menschen, der mit den repräsentativen Pflichten seines Amtes überfordert ist. Daß englische Fans ihrerseits keine Unschuldslämmer sind und die britischen Tageszeitungen aus der aufgeheizten Stimmung patriotisches Kapital geschlagen haben, steht auf einem anderen Blatt.
Mehrere dunkelhäutige Spieler sind in den vergangenen Tagen nach vorn getreten und haben die Legende entblättert, die rassistische Entgleisung vom 17. November sei eine Ausnahme gewesen. Vielmehr zeichnet sich ein Muster von regelmäßigen Verhöhnungen ab, die von einem guten Teil des spanischen Publikums offenbar geduldet werden. Der neunzehnjährige, aus Mali stammende Momo Sissoko, der im Mittelfeld des FC Valencia spielt, hat sich an Beleidigungen in der spanischen Liga gewöhnt. In Málaga etwa habe er sich am vergangenen Samstag anhören müssen: „Der Neger ist schwul.”
„In Spanien tritt nicht einmal Gott zurück”
Verantwortliche des Vereins beteuern, das Problem werde übertrieben; schließlich habe der FC Málaga selbst einmal zwei schwarze Spieler in der Mannschaft gehabt - „schwärzer geht es nicht” -, und nichts sei passiert. Aber auch Patrick Vieira, Kapitän von Arsenal London und der französischen Nationalmannschaft, bestätigt die Behauptung, nach der sich dunkelhäutige Spieler in spanischen Stadien auf einiges gefaßt machen müssen. Vieira findet es besorgniserregend, daß auf den im Training - und sieben Tage vor dem Länderspiel - dahingeworfenen Satz von Luis Aragonés, der Arsenal-Spieler Thierry Henry sei ein „Scheiß-Neger”, keine Reaktion des spanischen Fußballverbands erfolgt sei: „Das zeigt, daß man rassistisches Verhalten auf spanischen Plätzen für normal hält.” Wenn die Spieler aufgefordert würden, ein Vorbild zu sein, müsse das für Trainer erst recht gelten.
Ein spanisches Sprichwort sagt: „In Spanien tritt nicht einmal Gott zurück.” Und so wäre es mehr als erstaunlich, wenn beim Verband späte Reue einkehrte, und noch erstaunlicher, nähme Aragonés seinen Hut. Peinlich ist allerdings, daß sich die Vorfälle just in den Tagen ereignen, da Madrid sich als Kandidat für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 präsentieren möchte. Völlig zu Recht betont der Madrider Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón den multikulturellen Charakter der Stadt, in der fast zweihundert Nationalitäten zu Hause sind. Und wer sich an die Madrilenen nach den terroristischen Anschlägen des 11. März erinnert, wird keinen Grund zu Beanstandungen haben. Seinerzeit äußerte sich viel weniger blinde Aggressivität gegen Marokkaner als am 17. November gegen die schwarzen englischen Spieler Cole, Jenas und Wright-Phillips.
In Spanien herrscht ein Mangel an Weltläufigkeit und Neugierde aufs Fremde
Was also hat es mit den beschämenden Vorstellungen im Bernabéu-Stadion auf sich? Mehrere Faktoren könnten zusammengekommen sein und ein unappetitliches Gebräu angerichtet haben. Zum einen gibt es tatsächlich einen radikal fremdenfeindlichen Madrider Fanclub, die „Ultrassur”, an deren ideologischer Nähe zu den Neonazis kein Zweifel besteht und die Haß säen, solange man sie läßt. Hier wäre Real Madrid aufgefordert, sich von den verrufensten Fans zu trennen. Zum zweiten neigt das Umgangsspanisch zu kräftigen Farben und ähnelt bisweilen der Pöbelei - was man nicht ganz so ernst nehmen sollte, wie es in der Übersetzung klingt. Und zum dritten herrscht im Land ein gewisser Mangel an Weltläufigkeit und Neugierde aufs Fremde, und das nicht trotz, sondern neben der vielbeschworenen Multikulturalität Madrids oder der zunehmenden Erfahrung Spaniens mit Wirtschaftsimmigranten.
So wie vor Jahren im andalusischen El Ejido die Sicherungen durchbrannten und ein ganzes Dorf zur Menschenjagd auf marokkanische Lohnarbeiter blies, so ließ sich ein Teil des Stadionpublikums zu einem Ausbruch rassistischer Beschimpfungen verleiten. Es wäre jetzt die Zeit nicht für hektische Überreaktionen oder sentimentale Solidaritätsbekundungen mit englischen Fußballmillionären, sondern für zivile Verhaltensregeln im Stadion, die sich nötigenfalls erzwingen lassen. Dazu müßte der spanische Fußballverband erstens die Augen öffnen. Und zweitens handeln.
Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2004, Nr. 276 / Seite 36
Scholl für Klinsmann ein Thema
(c) Bongarts
Jubel bei Mehmet Scholl - (c) Bongarts
Bayerns Ballzauberer Mehmet Scholl scheint offenbar ins Visier von Bundestrainer Jürgen Klinsmann geraten zu sein: Nach den starken Auftritten für Bayern München in der Bundesliga und zuletzt in der Champions League gegen Maccabi Tel Aviv (5:1) denkt Klinsmann ernsthaft über eine Berufung des 34 Jahre alten Offensivspielers in die Nationalmannschaft nach, mit dem er 1996 gemeinsam den Europameister-Titel gewonnen hatte.
"Wenn Mehmet permanent Spiele als Joker rumreißt, ist er auch ein Thema für die WM 2006, aber dafür haben wir noch Zeit bis zur WM", sagte Klinsmann der Bild-Zeitung. "Ich freue mich über seine tollen Auftritte, weil er ein Instinktfußballer ist, der immer für Überraschungen sorgen kann."
Scholl zuletzt 2002 im DFB-Dress
Sein vorläufig letztes von insgesamt 36 A-Länderspielen hatte Scholl am 13. Februar 2002 in Kaiserslautern beim 7:0 gegen Israel bestritten. Nach zahllosen gesundheitlichen Rückschlägen und einer Bandscheibenoperation vor einem Jahr meldete sich der geniale Techniker erst in dieser Saison beim FC Bayern zurück und überzeugte in seiner Rolle als "Edel-Joker". Gegen Tel Aviv kam Scholl in der 28. Minute für Bastian Schweinsteiger und war an drei Bayern-Toren beteiligt.
Scholl selbst weiß allerdings noch nicht einmal, wie lange er überhaupt noch Fußball spielen wird. Sein Vertrag in München läuft zum Saisonende aus. Über eine mögliche Verlängerung haben Spieler und Verein bislang noch nicht gesprochen. Der Europameister von 1996 äußerte sich zu seinem "Comeback" denn auch nur scherzhaft. "Das entscheide ich einen Monat vor der WM", witzelte Scholl in Bild.
Kein Thema für die Asien-Reise
Für die Asien-Reise der Nationalmannschaft (13. bis 22. Dezember) mit drei Länderspielen ist Scholl aber noch kein Thema. Nach der neuerlichen Kritik von Felix Magath ("Wir können nicht immer alles auf die Nationalelf ausrichten") will Jürgen Klinsmann den Bayern zumindest ein Stück entgegenkommen. "Wir versuchen, dass die Spieler nur maximal zwei Spiele machen", kündigte der Bundestrainer an.
Magath hatte zuvor die Überbelastung seiner Profis erneut kritisiert. "Wenn die Spieler keinen Urlaub gekommen, erhöht sich das Verletzungsrisiko,", erklärte der Bayern-Coach. "Wenn Jürgen Klinsmann glaubt, er braucht einen Michael Ballack bei der Asienreise, muss er ihn mitnehmen. Aber es stellt sich die Frage, ob er sich damit einen Gefallen tut."
(c) sid