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Dortmund hat angeblich Gehälter nicht gezahlt
Verfasst: 16.08.2004, 15:42
von spalter
Verdammt, ich finde den "Dortmund ist pleite"-Thread nimmer.
München - Es klang ein bisschen wie einst Norbert Blüm, als BVB-Präsident Gerd Niebaum Anfang des Jahres auf dem Höhepunkt der Dortmunder Finanzkrise seinen Spielern verkündete: "Die Gehälter sind sicher."
Doch so, wie dem Versprechen der gesicherten Altersvorsorge des Ex-Arbeitsministers bald breite Skepsis entgegen schlug, wollten auch die Dortmunder Profis ihrem Vereinsoberen nicht so recht Glauben schenken.
Juli-Gehalt in Verzug
Sieben Monate hat es nun immerhin gedauert, da meldeten sich die ersten BVB-Profis Anfang August empört: Das Juli-Gehalt sei immer noch nicht da, hieß es.
Das Geld gab es laut den Profis doch sonst immer "in den ersten Tagen des Monats, manchmal auch etwas später". Diesmal dauerte es aber offenbar erheblich länger.
Dortmund stellte um
Alles kein Problem, sagt zumindest der Manager, Michael Meier. "Seit geraumer Zeit erfolgen die Zahlungsläufe der Spieler vertragskonform in der zweiten Woche des jeweiligen Monats," erklärt er.
Meier kann die ganze Aufregung sowieso nicht verstehen. Angeblich hat der BVB nämlich schon im Januar die Zahlung vom 1. auf den 15. eines jeden Monats umgestellt. Warum forschen die Profis also erst jetzt nach?
Den Spielern "nicht mitgeteilt"
Vielleicht liegt es ja an der schleppenden Kommunikation beim Verein aus dem Pott. Die Umstellung des Zahlungsdatums sei den Spielern laut Meier nämlich schlichtweg "nicht mitgeteilt" worden. Doch weitere Fragen bleiben.
Es ist zwar kein Geheimnis, dass der Fußballprofi an sich nicht so oft einen bangen Blick auf seine Kontoauszüge werfen muss, wie Otto Normalverbraucher. Dass den hochbezahlten Kickern aber erst nach sieben Monaten kollektiv ein Licht aufgeht, erscheint doch sehr fragwürdig.
Verbindlichkeiten in dreistelliger Millionenhöhe
Die neuen Negativ-Schlagzeilen haben nun offenbar für weitere Verunsicherung gesorgt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" erfahren haben will, sei speziell in der vergangenen Woche in der Chefetage des BVB fieberhaft an der Erschließung neuer Einnahmequellen gearbeitet worden.
Dabei könnte es sich auch um weitere Kredite gehandelt haben. Die Kommanditgesellschaft auf Aktien belasten gemäß der im Februar veröffentlichten Halbjahresbilanz Gesamt-Verbindlichkeiten von 112,9 Millionen Euro.
Die Schuldensaison 2003/2004
Anfang des Jahres war die Dortmunder Finanzpolitik in Verruf geraten, als Meier den angehäuften Schuldenberg für das erste Halbjahr der Saison 2003/2004 auf nicht weniger als 30 Millionen Euro bezifferte.
In der Folge wurden die Stars Rosicky, Koller und Frings auf dem Transfermarkt feil geboten. Lediglich der Deutsche spülte durch seinen Wechsel zum FC Bayern Geld in die Kassen (9 Millionen Euro).
Aus allen internationalen Wettbewerben raus
Der nächste Tiefschlag erfolgte am 34. Spieltag der letzten Saison, als der BVB mit einem 1:1-Unentschieden in Kaiserslautern die direkte Uefa-Cup-Qualifikation verpasste.
Über den UI-Cup sollte - auch finanziell - nachgebessert werden, was folgte war jedoch das Ausscheiden in der dritten Runde gegen den KRC Genk. Dortmund war also schon vor dem Bundesliga-Start aus allen internationalen Wettbewerben raus, die wichtigen Millionen bleiben so erneut aus.
"Spielergehälter sind gezahlt worden"
Wohl nicht ganz ungewollt tappt die Öffentlichkeit unterdessen bei der Dortmunder Verschleierungstaktik um die Finanzen des Vereins weiter im Dunkeln, auch wenn Meier gerne den Diplomaten spielt.
In einer Pressemitteilung ließ der Manager am Montag verlauten: "Borussia Dortmund stellt fest, dass sämtliche Spielergehälter für den Monat Juli gezahlt worden sind."
Alles wieder gut? Zumindest bis zum nächsten Monat...
Verfasst: 16.08.2004, 16:00
von Jodit
Da brennt der Baum !!!!
Und zwar lichterloh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Verfasst: 16.08.2004, 16:04
von BIG_D
Da bin ich ja mal gespannt, wie das endet. Da kommt noch ganz schön was auf die Dortmunder zu.
Verfasst: 16.08.2004, 16:10
von erwitterfan
Bin wahrlich kein Präsidiumsfreund und hab auch nicht vor mich vor die Herren zu stellen aber wenn ich sowas lese könnt ich schon wieder kotzen
ersma zu den Schulden :
seit Monaten wird von gewissen Pressestellen nur auf dem Verein rumgehackt und draufgehauen schlichtweg alles schlechtgeredet, es wird vom schuldenbetrag in 3 stelliger MIllionenhöhe geredet ( 112 angeblich), klar gehts dem verein nicht gut und die ZUkunft ist mehrals unsicher schaut man aber z.b zu einem gewissen Verein, der sich mit hohen Handgeldern "Stars" geholt hat und desweiteren noch eine neue Spielstädte errichtet hat dürfte unserer "schuldenberg" wohl kleiner sein. trotzdem spricht keine zeitung o.ä. darüber sondern nur über unseren angeblichen probleme.
letzte woche wars die Niederlage gegen Wolfsburg und da diese Woche das spiel gewonnen wurde musste man halt was anderes suchen um jar nichts positives zu schreiben
zu den Gehaltszahlungen:
sie belaufen sich monatlich auf ca. 2,5 Millionen € allerdings wurden jetzt erst durch die DAuerkartenverkäufe ca. 10 Millionen € eingenommen, so dürfte jetzt also noch kein liquiditätsproblem bestehen eher im Winter.
klar könnten Kredite ausgelaufen sein o.ä. allerdings glaube ich nicht, dass dies die gesamten einnahmen ( es sind ja nicht nur die DK ) aufgefressen hat.
komisch auch, dass die Spieler (oder berater) nicht zum Chef gehen ( wie es normal wäre) sondern sich an die Presse wenden komisch komisch

.
was noch dazu kommt, ist, dass im Juni wohl kaum Gehälter ausgezahlt werden müssen, da keine Prämien etc. vorhanden sind.
so nun erstmal kotzen gehen und mal sehen was den herren röckenhaus, fligge usw. sich bei de rnächsten Niederlage einfallen lassen

Verfasst: 16.08.2004, 16:13
von BIG_D
erwitterfan hat geschrieben:
was noch dazu kommt, ist, dass im Juni wohl kaum Gehälter ausgezahlt werden müssen, da keine Prämien etc. vorhanden sind.
Die werden schon jeden Monat Gehälter zahlen müssen.

Verfasst: 16.08.2004, 16:15
von erwitterfan
erwitterfan hat folgendes geschrieben::
was noch dazu kommt, ist, dass im Juni wohl
kaum Gehälter ausgezahlt werden müssen, da keine Prämien etc. vorhanden sind.
Die werden schon jeden Monat Gehälter zahlen müssen.
schon klar aber halt weniger als in den Monaten, in der die Bundesliga läuft

[/b]
Verfasst: 16.08.2004, 16:18
von Dark Rider
der verweiß dass es anderen vereien eventuell schlechter gehen könnte gehört nicht hier hin. es geht um dortmund und deren nich zu leugnenden probleme!
Verfasst: 16.08.2004, 16:21
von BIG_D
erwitterfan hat geschrieben:erwitterfan hat folgendes geschrieben::
was noch dazu kommt, ist, dass im Juni wohl
kaum Gehälter ausgezahlt werden müssen, da keine Prämien etc. vorhanden sind.
Die werden schon jeden Monat Gehälter zahlen müssen.
schon klar aber halt weniger als in den Monaten, in der die Bundesliga läuft

[/b]
Oh, da hab ich wohl eine Kleinigkeit übersehen. Ich bitte um Vergebung!
In der letzten Saison waren die Gehälter deutlich höher. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, das die Probleme noch genau so groß sind wie letztes Jahr. Die müssten doch mindestens 20 Mio € an Gehältern weniger zahlen....
Verfasst: 16.08.2004, 16:23
von erwitterfan
@dark rider
es ging mir nicht darum, dass ich die POlitik und anderer Vereine shclecht reden will/wollte es geht mir nur um die einseitige Berichterstattung von einigen schreiberlingen, die leider bei vielen leutz Gehör finden
Verfasst: 16.08.2004, 17:04
von maybee007
damit mußt du dich wohl abfinden in unserer heutigen medienlandschaft ist das nunmal so!
auch wenn ich es persönlich auch nicht schön finde...
Verfasst: 16.08.2004, 17:14
von Wes
Jodit hat geschrieben:Da brennt der Baum !!!!
Und zwar lichterloh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
hast du nicht noch nen ausrufezeichen vergessen ?
Verfasst: 16.08.2004, 17:37
von Sröcke
Wes hat geschrieben:Jodit hat geschrieben:Da brennt der Baum !!!!
Und zwar lichterloh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
hast du nicht noch nen ausrufezeichen vergessen ?
Habt ihr nicht noch ein paar Plenks vergessen?

Verfasst: 17.08.2004, 21:22
von SPA
-Ricken- hat geschrieben:Bin zwar kein BVB Fan aber das wünsche ich dem Verein einfach nicht...
Dann schon eher Teams wie Lautern, Köln, Essen, Leverkusen, Cottbus etc
Das wünsch ich keinen Verein!
hm vielleicht kommt man bei Schalke niucht so "leicht" an die zahlen, da sie keine AG sind und kann deswegen nicht so "schön" berichten wie übern BVB!?
Verfasst: 20.09.2004, 17:56
von Ollibu
Schwarzgelb kommt nicht zur Ruhe
Nur drei Tage nach Bekanntgabe einer Kapitalerhöhung ist der einzige Börsen notierte deutsche Fußballklub Borussia Dortmund erneut in die Schlagzeilen geraten. Mit Hilfe einer mindestens 120 Millionen Euro schweren Anleihe des Londoner Finanzmaklers Stephen Schechter soll das Westfalenstadion zurückgekauft werden. Dies berichteten die "Süddeutsche Zeitung" und der "kicker" unter Berufung auf ein internes Papier "Road Show London 2004", das vom BVB zur Anwerbung neuer Aktionäre erstellt wurde. Die Anleihe gebe es nur, wenn die Zuschauereinnahmen verpfändet und Kapitalerhöhung durchgeführt werde. Pikantes Detail des internen Papiers: Der Tabellen-Zehnte der Bundesliga werbe um künftige Aktionäre mit der Kalkulation von elf Millionen Euro Einnahmen aus dem Uefa Cup in der nächsten Spielzeit und 17 Millionen Euro Verdienst in der Champions League in der Saison darauf.
...
der rest ist hier zu lesen:
http://onsport.t-online.de/c/24/55/83/2455830.html
das loch wird immer grösser ....
ich glaub es gibt (bald wirklich) nur (noch) eine borussia

Verfasst: 20.09.2004, 18:07
von Achim
Ich hoffe einmal, dass die Boruusen irgendwie die gesamte verfahrene Kiste in den Griff bekommen und irgendwann mal wieder besseren Zeiten entgegen segeln. Damit es auch in Europa wieder einige Partien im über 80.000 Zuschauer fassenden Stadion gibt!!
PS: Die haben ja eh immer die spannenden Spiele geführt in letzter Zeit.
Verfasst: 22.09.2004, 14:01
von opelgang
150 Millionen Euro Schulden
München - Die Schuldenlast des börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund beträgt nach neuesten Hochrechnungen für das Geschäftsjahr 2003/04 rund 150 Millionen Euro. Das berichten die "Ruhr Nachrichten".
Demnach bestünde die Hälfte der 150 Millionen aus Bankverbindlichkeiten, die andere Hälfte aus nicht gezahlten Lieferanten-Rechnungen, Steuerschulden und anderen Außenständen.
Der Geschäftsbericht von Borussia Dortmund für 2002/03 wies noch ein Minus von 73 Millionen Euro aus.
Verfasst: 22.09.2004, 14:24
von master2003
nun ja.... sieht ja nicht so rosig aus

Verfasst: 22.09.2004, 18:45
von Lunkens
Mhh, wann ist da eigentlich Sense? Weil das ist schon ein richtiger Batzen.
Verfasst: 22.09.2004, 19:04
von knopfler
Mhh, wann ist da eigentlich Sense? Weil das ist schon ein richtiger Batzen.
solang die banken mit spielen.
Verfasst: 22.09.2004, 19:50
von Intruder
Viel schlimmer ist, das die die den Karren in den Dreck gefahren haben, jetzt auch noch die richtigen sein sollen, ihn wieder rausziehen zu können.
Da hat der Aufsichtsrat versagt!!!!!!! Niebaum und Meier gehören an die Luft gesetzt. Ihre Eitelkeit und der Wahn auf Teufel komm raus den FC Bayern übertrumpfen zu wollen hat Dortmund erst dahingebracht...
Wenn ich jetzt höre "wir geben nur noch das aus was wir haben" ist es kein Geheimnis wie früher verfahren wurde.... irgendwas lies ja immer verscherbeln...
Verfasst: 25.09.2004, 13:59
von knopfler
quelle: spiegel.de
Börsenhai nimmt sich die Borussia vor
Die Umgebung, in der Florian Homm arbeitet, ist ein Hort des Friedens. Von seiner Villa aus hat der Großneffe des verstorbenen Versandhauskönigs Josef Neckermann einen prächtigen Blick auf die Bucht von Palma de Mallorca, im Garten grasen Schafe, und das herrschaftliche Anwesen ist umgeben von einer Orangenplantage, einem Tennisplatz und einem Swimmingpool.
Doch das Idyll trügt. Homm, 44, gehört zu den gefürchtetsten Hedge-Fonds-Managern Europas, die unter anderem mit so genannten Leerverkäufen Millionen machen. Die Transaktionen, die der Börsenhai von seinem Domizil aus einfädelt, lösen bisweilen ein Beben an den Aktienmärkten und Panik bei den Unternehmen aus, die Homm ins Visier genommen hat.
So attackierte der frühere Basketball-Juniorennationalspieler in den letzten zwei Jahren mit seinen brachialen Methoden die Kurse des Finanzdienstleisters MLP, der Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft WCM und des Autoverleihers Sixt - was ihm zuletzt nicht nur eine Geldbuße, sondern auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt eingebracht hat.
Spitzname "Zerstörer"
Nun will der "Zerstörer" ("Wirtschaftswoche") auch im Fußball-Business kräftig verdienen. Ende vorvergangener Woche kam heraus, dass der berüchtigte Spekulant über seine auf den Cayman-Inseln ansässige FM Fund Management Limited 11,22 Prozent an der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA erworben hat.
Homm konnte einsteigen, weil ein bisheriger BVB-Großaktionär, der bibelfeste Godesberger Verleger Norman Rentrop, seine Borussia-Aktien abgestoßen hatte. In den nächsten Wochen kann sich Homms Anteil sogar noch erhöhen - wenn der Harvard-Absolvent seine Bezugsrechte bei der eingeleiteten Kapitalerhöhung wahrnimmt. Offen lässt der passionierte Zigarrenraucher bislang, ob er darüber hinaus noch weitere BVB-Anteile erwerben will.
Schon laufen im Pott die ersten Wetten, ob der Aktien-Junkie von Palma zum Retter oder zum Totengräber des finanziell arg gebeutelten Traditionsclubs wird. Der Verein ist mit 150 Millionen Euro verschuldet und hat allein die vergangene Saison mit einem Defizit von 67 Millionen abgeschlossen. Der Wert des einzigen börsennotierten Bundesligisten rauschte vom Ausgabekurs von 11 Euro im Oktober 2000 zuletzt auf ein historisches Tief von 2,26 Euro.
Formal kein Durchgriff aufs operative Geschäft
Beim BVB ist man bislang völlig arglos. Nein, mit dem neuen Großaktionär habe man noch keinen Kontakt aufgenommen. Nein, man wisse auch nicht, was Herr Homm mit seinem Aktienpaket vorhabe. Weder von dessen legendär schlechtem Ruf noch von dessen aggressivem Geschäftsgebaren lässt sich die Club-Führung irritieren. "Wieso soll Homm diesmal nicht eine langfristige Strategie fahren?", sagt Borussen-Manager Michael Meier. "Ich kann doch nicht bei jedem neuen Investor einen Charaktertest machen." Ohnehin könne der frisch eingestiegene Shareholder bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, die der BVB nun mal sei, "keinen Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben".
Wenn sich Meier da nicht täuscht. Homm, der seit Juli intensiv seinen Scoop vorbereitete, will sich keinesfalls mit der Rolle eines passiven Salonaktionärs zufrieden geben: "Ich bin ein Straight Shooter." Er sei eingestiegen, um das aus seiner Sicht unterbewertete Unternehmen "mittelfristig" nach vorn zu bringen - um jeden Preis. Da schert ihn auch wenig, dass er mit seinen Anteilen formal keinen Durchgriff auf das operative Geschäft beim BVB hat. Homm hat schon oft genug bewiesen, dass er weiß, wie man ein Management unter Druck setzt. "Wenn die Sanierung des Clubs sich nicht schon in den nächsten Halbjahreszahlen niederschlägt, können wir sehr unbequem werden."
Ein auf Englisch verfasstes internes Strategiepapier seiner FM Fund liest sich wie eine Kampfansage an die BVB-Führung. Gnadenlos watscht Homm die Vereinspolitik ab: "schwacher finanzieller Auftritt, schwacher Management-Auftritt, zuletzt schwache sportliche Leistungen". Den Vorstand werde er nur "unter drei Bedingungen aktiv unterstützen: Die Fehler der Vergangenheit dürfen nicht wiederholt werden; die Finanzstruktur wird gestärkt; die sportliche Entwicklung verbessert sich".
"Phantastischer Markenname"
Schließlich hält der Börsenjongleur die BVB-Aktie für unterbewertet. Die Marktkapitalisierung betrage gerade einmal 5 Prozent des derzeitigen Werts von Manchester United; Borussia sei ein "phantastischer Markenname, den mehr als 90 Prozent aller Deutschen kennen".
Sein Fazit: "Jeglicher Fortschritt beim Abbau der Schulden, jegliche Stärkung der Glaubwürdigkeit des Managements und jegliche Verbesserung der sportlichen Entwicklung" würden den Aktienkurs nach oben treiben. "Als aktiver Anteilseigner sehen wir es als unsere Pflicht an, den Shareholder-Value der Aktie zu maximieren."
Für den Fall, dass die Club-Bosse Gerd Niebaum und Meier seine Vorgaben nicht umsetzen, kündigt Homm in dem zweiseitigen Papier deren Demission an. "Um es klar zu sagen: Sollte das Management den BVB nicht erfolgreich auf eine solidere finanzielle Basis stellen, wird es durch fähigere Personen ersetzt werden müssen."
Verfasst: 30.09.2004, 22:45
von Horny
Verfasst: 30.09.2004, 22:51
von Eise
Das sagt wieder einmal sehr viel über diesen Verein!
Verfasst: 30.09.2004, 22:58
von Lunkens
Hehe, statt wegen der scheiss Fahne nen Weltkrieg anzuzetteln hätte man vielleicht Herr Amoroso, Ikpeba usw nicht soviel Geld in den Arsch schieben sollen. Die haben sie echt nicht mehr alle, Vollspastis.
Verfasst: 30.09.2004, 22:58
von Horny
Das sagt wieder einmal sehr viel über diesen Verein!
Vor allem sagt das sehr viel über den Charakter von Herrn Niebaum und seinen Anwaltslakeien aus!
man stelle sich mal vor (ich spinne jetzt mal ein wenig...): Der Typ ist vielleicht arbeitslos, und um sich ein ganz kleines bisschen Kohle dazuverdienen trennt er sich schweren herzens von dieser Fahne die schon in seinem Kinderzimmer gehangen hat. Er wusste vormutlich noch nichtmal, daß es sich nicht um Originalware gehandelt hat. Und dann kommt so ein Schreiben...

Verfasst: 30.09.2004, 23:00
von ckt
hmm geniale idee. warum nicht einfach mal nach einem heimspiel die fans erst nach einer kontrolle der fanssachen rauslassen? wer dann keine quittung und echtheitszertifikat hat wird gleich zur rausgabe der sachen gezwungen und muss eine unterlassenserklätung unterschreiben und die gebühren dafür natürlich zahlen. es versteht sich natürlich von selbst das man die gebühr nicht pro person zahlen muss sondern für jeden einzelnen artikel. da kommt was zusammen. bei einem fan mit trikot, schal, kappe, schlüsselanhänger, fahne und einkaufschip wären das dann 5400€. bei einem solchen fan kann man ja noch ne hausdurchsuchung machen und dann bei der bettwäsche, tasse, poster etc. kräftig abkassieren. leider kann man das alles nur einmal machen. ist aber auch egal, da die zuschauereinahmen der nächsten 1000 jahre eh verpfändet sind und es dem bvb egal sein kann ob 70000 fans kommen oder nur 70.
Verfasst: 01.10.2004, 00:30
von Wes
Eise hat geschrieben:Das sagt wieder einmal sehr viel über diesen Verein!
naja, eher sagts ne menge über das öffentliche auftreten des vereins, oder besser gesagt das präsidiums aus.
das gros des vereins(=fans) steht eh nicht mehr hinter denen wie ich das so von sg.de und vonner tribüne mitbekomm.
Verfasst: 01.10.2004, 14:48
von sin tsu
ckt hat geschrieben:hmm geniale idee. warum nicht einfach mal nach einem heimspiel die fans erst nach einer kontrolle der fanssachen rauslassen? wer dann keine quittung und echtheitszertifikat hat wird gleich zur rausgabe der sachen gezwungen und muss eine unterlassenserklätung unterschreiben und die gebühren dafür natürlich zahlen. es versteht sich natürlich von selbst das man die gebühr nicht pro person zahlen muss sondern für jeden einzelnen artikel. da kommt was zusammen. bei einem fan mit trikot, schal, kappe, schlüsselanhänger, fahne und einkaufschip wären das dann 5400€. bei einem solchen fan kann man ja noch ne hausdurchsuchung machen und dann bei der bettwäsche, tasse, poster etc. kräftig abkassieren. leider kann man das alles nur einmal machen. ist aber auch egal, da die zuschauereinahmen der nächsten 1000 jahre eh verpfändet sind und es dem bvb egal sein kann ob 70000 fans kommen oder nur 70.
So langsam spinnt dieser Verein - wird mir von Jahr zu Jahr unsympatischer. Dei Fans des BVB tun mir schon fast leid mit so einer Führungsriege gestraft zu sein.
Verfasst: 01.10.2004, 15:01
von maybee007
frage mich auch was die führungsriege überhaupt noch da zu suchen hat ?
in der wirtschaft müssen manager & co auch gehen wenn sie das unternehmen zu grunde gewirtschaftet haben warum ist das beim BVB anders ?

Verfasst: 01.10.2004, 17:11
von G-Unit23
Dortmund ist eh ein Leeres Kapitel für mich...
Verfasst: 01.10.2004, 19:36
von G-Unit23
Ne ich find sogar als Anti BVB Fan dass sie nach ihrer Meisterschaft einfach zuviele Fehler gemacht haben.Sie hätten damals kein Kehl kaufen sollen,oder wenigstens einen Amoroso für 8 oder 9 Millionen € verkaufen.Und der Sammer wusste halt nicht mehr was er machen soll ohne sein Sorgenkind Marcio...
Verfasst: 01.10.2004, 19:42
von erwitterfan
hu kehl wurde nach der meisterschaft gekauft :?

Verfasst: 02.10.2004, 15:09
von maybee007
ach ich bin eigentlich ganz froh das der bvb kehl gekauft hat sonst hätte bayern die wurst am arsch

Verfasst: 02.10.2004, 16:23
von G-Unit23
ich sag von bayern war es taktik die wollten den net kaufen.
Verfasst: 02.10.2004, 16:51
von mash
G-Unit23 hat geschrieben:ich sag von bayern war es taktik die wollten den net kaufen.
Nachts ist es kälter als draußen..
Verfasst: 02.10.2004, 16:54
von maybee007
G-Unit23 hat geschrieben:ich sag von bayern war es taktik die wollten den net kaufen.
ne ne ich glaub die wollten den schon haben warum hätte der uli denn sonst solch stress machen sollen !? jedenfalls positiv das er nicht bei bayern ist ...
Verfasst: 04.10.2004, 13:54
von Horny
Niebaum: Jeder weiß, dass ich nicht an einem Amt klebe
looooooool

Verfasst: 04.10.2004, 16:42
von knopfler
quelle: spiegel.de
Wie klamm die Borussen in den vergangenen Wochen wirklich waren, illustriert ein rätselhafter Zahlungsvorgang von Anfang September. Da gingen auf dem Konto des BVB bei der Dresdner Bank in Dortmund zwei Millionen Euro ein, überwiesen unter der Transaktionsnummer 9257407004360142 von einem Konto 0002488400 bei der HypoVereinsbank in München. Auftraggeber: Dortmunds Rivale FC Bayern.
Wenige Tage vor der Millionen-Zahlung war BVB-Manager Michael Meier zu einem Treffen mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nach München gereist. Hatte Meier in seiner Not den Konkurrenten um ein Darlehen angegangen?
Schließlich ist beim BVB offenbar schon länger Phantasie gefragt, um flüssig zu bleiben. Als auf den Konten der Spieler der Sold für den Monat Juli reichlich verspätet, erst Mitte August, eingegangen war, begründete Meier dies mit dem Hinweis, man habe "die Zahlungsweise umgestellt", und zwar bereits "im Januar". Seltsam nur, dass keiner der Spieler davon etwas gewusst hat.
Sollten diesmal die Bayern-Millionen dazu beigetragen haben, dass die Borussen-Profis ihre August-Gehälter rechtzeitig erhielten? Die Überweisung ging wenige Tage vor dem 15. September ein, dem Zahltag.
den rest könnts auf spiegel.de nachlesen.
Verfasst: 04.10.2004, 17:14
von Eise
Da sieht man wieder mal, was für ein großes Herz die Bayern haben. Jeder Verein, der in Not ist wird von Uli&Co. unterstützt

Verfasst: 04.10.2004, 17:31
von Ollibu
naja vielleicht ist die transfersumme von frings gestiegen
Verfasst: 04.10.2004, 17:44
von opelgang
wie bei cm, nach x pflichtspielen warten halt nochmal 2 mio fällig
Verfasst: 04.10.2004, 17:57
von skipper87
Im Videotext stand glaube ich, das die Bayern wohl, wenn sie die CL mit Frings erreichen, noch mal 2 Millionen an Dortmund zahlen müssen. Das haben sie nun jetzt schon gemacht. Dortmund müsste das Geld bei nichtereichen wieder zurück zahlen.
Verfasst: 04.10.2004, 18:18
von opelgang
ist doch dann imendeffekt schon mal nen vorschuss, also praktisch nen 'kredit', nur das der nehmer den betrag evtl. (nun gut, sehr wahrscheinlich) nachher doch behalten darf.
Verfasst: 08.10.2004, 13:41
von vazy
kicker.de hat geschrieben:
Dortmund: Verbindlichkeiten belaufen sich auf 118,2 Millionen Euro
BVB: Rekordminus von 67,5 Millionen Euro
Borussia Dortmund hat das Geschäftsjahr 2003/04 mit einem Rekordminus von 67,5 Millionen Euro abgeschlossen. Die Verbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 118,2 Millionen Euro.
Den Fehlbetrag, der im ersten Halbjahr 29,4 Millionen Euro betragen hatte, führten die Verantwortlichen auf der BVB-Bilanzpressekonferenz am Freitag auf das Verpassen der Champions League und das frühe UEFA-Cup-Aus zurück.
Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA wies eine Bilanzsumme in Höhe von 232,5 Millionen Euro aus. Davon sind 81,8 Millionen Eigenkapital, im Vorjahr waren es noch 149,4 Millionen. Eklatante Rückgänge musste der BVB bei den Einnahmen aus Sponsoring und TV-Vermarktung verkraften. Die Werbeerlöse gingen von 44,9 auf 25,7 Millionen Euro zurück.
Die TV-Gelder sanken von 39,9 auf 19,3 Millionen Euro. Zuwächse gab es beim Ticketverkauf, der 20,3 Millionen Euro einbrachte (plus 13 Prozent) und im Bereich Merchandising (14,4/plus 27 Prozent).
Verfasst: 08.10.2004, 15:17
von mbfreak
tja, ich würde mal sagen kommt davon wenn man schon mit Geld plant was man noch nicht in den Händen ( siehe Politik -> LKW-maut usw. )
Verfasst: 08.10.2004, 19:30
von BIG_D
118 Mille und die befürchteten 150 sind schon ein unterschied. Ich würde fast sagen, das das gar nicht so schlimm ist.
Was ja übelst zu buche schlägt ist ja der Ausbau zum WM-Standpunkt. Das musste ja komplett vom BVB aufgebracht werden. Die anderen wurden ja alle subventioniert.....
Bin mal gespannt, wie das weiter geht....

Verfasst: 08.10.2004, 23:25
von Horny
BIG_D hat geschrieben:
Was ja übelst zu buche schlägt ist ja der Ausbau zum WM-Standpunkt. Das musste ja komplett vom BVB aufgebracht werden. Die anderen wurden ja alle subventioniert.....
Was für ein Blödsinn!

Verfasst: 09.10.2004, 08:47
von BIG_D
Warum das? Dortmund hat keine Kohle vom Staat bekommen.
Verfasst: 09.10.2004, 08:56
von BIG_D
Dortmund (Westfalenstadion):
66 000; Modernisierung/Umbau von Mai 2002 bis Mai 2004; 35 Millionen - Privat-Finanzierung durch die Westfalen-Stadion GmbH (75-prozentiger Teilhaber ist die Borussia Dortmund GmbH & Co KG)
Berlin (Olympiastadion):
Zuschauer-Kapazität: 76 000 Sitzplätze; Maßnahme: Umbau von Juli 2000 bis Juni 2004; Kosten: 242 Millionen Euro - Bund: 196 Millionen, Land: 46 Millionen; Besonderheit: Im Januar 2002 wurde eine 250 Kilogramm schwere Bombe unter den Zuschauerrängen gefunden.
Quelle
http://www.homecourt.de/weltfussball/ne ... ch=WM+2006
Verfasst: 09.10.2004, 10:34
von maybee007
das liegt aber daran das das stadion zu diesem zeitpunkt borussia dortmund gehört hat und somit mussten sie den ausbau logischer weise selbst finanzieren ! das olympiastadion in berlin gehört dem land berlin somit musste das land die kosten tragen aber da berlin auch noch bundeshauptstadt ist hat der bund natürlich auch noch was dazugegeben.