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Formel 1 - 2005
Verfasst: 26.11.2004, 09:46
von sin tsu
Formel 1: Die ersten Tests in Barcelona - 25.11.2004 10:30
Top-Zeiten für Montoya im Silberpfeil
Die Formel 1 fährt mit Vollgas in die Saison 2005! Außer Jordan und Minardi sind diese Woche alle Teams bei den ersten offiziellen Tests in Barcelona im Einsatz.
Juan Pablo Montoya: "Ich bin happy im Team und sehr zufrieden mit meinem Auto."
Hatte der von BMW-Williams zu Ferrari übergewechselte Marc Gené am Dienstag die erste Bestzeit vorgelegt (1:15,662 Min., vor Trulli/Toyota, Badoer/Ferrari und Webber/ BMW-Williams), so hämmerte am gestrigen Mittwoch der neue Silberpfeil-Starpilot Juan Pablo Montoya bereits eine neue Bestzeit in den Asphalt: In 1:14,203 Minuten war er um 0,4 Sekunden schneller als sein ehemaliger Williams- Teamkollege Ralf Schumacher, der erstmals für Toyota testete. Tagesdritter: Felipe Massa im Sauber bei dessen erster Ausfahrt mit den Michelin-Reifen.
Montoya, cool und lässig, hat also den ganzen Schwung seines Sieges im WM-Finalrennen 2004 in Interlagos in die Testserie herübergerettet. "Ich bin happy im Team, glücklich und sehr zufrieden mit meinem Auto - besonders in den schnellen Kurven", strahlte Montoya, der 1,4 Sekunden schneller war als McLaren-Testpilot Alex Wurz. Kimi Räikkönen wird erst in zwei Wochen beim letzten Jerez- Test in den McLaren steigen. "Normalerweise interessieren unseren Finnen, wenn er nicht selber fährt, überhaupt keine Testzeiten", weiß man im McLaren-Mercedes-Team, "aber diesmal will er am Telefon alles genau wissen . . ."
Den größten Aufwand in Barcelona treibt mit Sicherheit Honda: Nicht weniger als zehn Transporter der Japaner stehen im Fahrerlager, gegenüber nur je fünf von McLaren, Williams und Renault. Große Aufbruchstimmung also bei den Japanern, seit Honda vor wenigen Tagen 45 Prozent der BAR-Anteile gekauft hat - mit einer Option auf weitere 45 Prozent. Je fünf Prozent gehören den Teamgründern Adrian Reynard und Craig Pollock - bekanntlich auch Manager von Jacques Villeneuve, der aber erst am morgigen Freitag für Sauber seine ersten Testfahrten absolviert.
Bei Toyota war Ralf Schumacher nach dem ersten Vergleichstest um glatte 1,1 Sekunden schneller als Jarno Trulli. Toyota ist das erste Team, das zum Teil sein neues Auto vorstellt. "Schon mit der neuesten Technik, aber die Aerodynamik wird sich bis zum WM-Auftakt noch verändern", verrät Technikdirektor Mike Cascoyne.
Die größte Geheimhaltung betreibt, wie immer, McLaren: hermetisch abgeschirmte Box mit riesigen Sichtschutzwänden, die jeden Einblick verwehren. Mit offenen Karten wird erst beim Saisonstart am 6. März in Australien gespielt.
Heinz Prüller
© Olympia-Verlag 2004 09:33:17
Verfasst: 13.12.2004, 22:40
von sin tsu
Schotte erhält ein Cockpit beim neuen Formel-1-Rennstall Red Bull - 13.12.2004 16:01
Blickt erwartungsfroh in Richtung Red Bull-Cockpit: David Coulthard.
"Vielleicht erhält sogar der arbeitslose David Coulthard eine Chance", wurde Mitte November noch darüber spekuliert, wer als Fahrer für das neue Formel-1-Team Red Bull in Frage kommen würde. Noch ist zwar nichts unterschrieben, doch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat sich gegenüber der Kronenzeitung in Wien schon festgelegt: "Coulthard ist fix. Wenn jemand 13 Grand Prix gewonnen hat und noch dazu so eine Persönlichkeit ist, brauchen wir nicht viel zu diskutieren." Der Schotte wurde vergangene Woche zu Testfahrten mit dem neuen Auto im spanischen Jerez eingeladen - und der Routinier nutzte die Chance sich zu profilieren. "Hätten wir ihn nur als Testfahrer ins Auge gefasst, hätten wir ihn gar nicht testen lassen", erklärte Mateschitz.
"Ich freue mich, die Gelegenheit zu haben, an den Testfahrten teilzunehmen. Es ist schön, wieder ein Lenkrad in der Hand zu haben", kommentierte der 33-Jährige schon vorher das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Nun kann er sich auf das Cockpit beim Jaguar-Nachfolger in der nächsten Saison freuen.
Neben Coulthard, der zum Saisonende nach neun Jahren seinen Platz bei McLaren-Mercedes für den Kolumbianer Juan Pablo Montoya räumen musste, sind auch Nick Heidfeld, Christian Klien und Vitantonio Liuzzi mögliche Kandidaten bei Red Bull. Der Gladbacher Heidfeld wird zunächst noch Testfahrten für BMW-Williams zu Ende führen.
Coulthard hat in seiner Karriere insgesamt 175 Rennen bestritten und dabei 13 WM-Siege eingefahren. "
Verfasst: 20.12.2004, 14:29
von master2003
Heidfeld im zweiten BMW-Cockpit
München - So schnell kann es gehen: Am Sonntag hieß es noch, dass Nick Heidfeld definitiv einen Platz als BMW-Williams-Testfahrer sicher hat.
Jetzt soll er offenbar sogar ins zweite Renn-Cockpit steigen.
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wird der 27-Jährige noch in diesem Jahr einen Einjahres-Vertrag mit dem deutsch-britischen Rennstall unterschreiben
Auch Williams begeistert
Hauptgrund für die Verpflichtung des ehemaligen Jordan-Piloten: Bei den Tests in Jerez überzeugte er nicht nur durch schnelle Rundenzeiten, sondern machte besonders durch seine Aussagen zum Fahrverhalten auf sich aufmerksam.
Selbst BMW-Williams-Technikdiraktor Sam Michael musste eingestehen: "Wir hatten noch nie einen Fahrer, der uns bei der Fahrzeuganalyse derart weiter geholfen hat."
Nach der verkorksten Vorjahressaison und dem Abgang von Ralf Schumacher ist Heidfeld demnach genau das, was der Rennstall braucht um zurück an die Spitze zu kommen.
"Es sieht sehr, sehr gut aus"
Das Gehalt des Mönchengladbachers soll dabei rund drei Millionen Dollar plus Prämien betragen.
Sollte dies stimmen, würde BMW-Williams gegenüber 2004 rund zehn Millionen Dollar bei den Fahrergagen einsparen - ein weiterer wichtiger Aspekt für das finanziell angeschlagene Team.
Offiziell bestätigt ist die Verpflichtung allerdings noch nicht. Erst bei einer Präsentation im Januar in Bahrain werden die Fahrer der Öffentlichkeit vorgestellt.
Heidfeld-Manager Werner Heinz ließ aber bereits jetzt durchsickern: "Ich kann nur so viel sagen: Es sieht sehr, sehr gut aus für Nick..."
dann bin ich ja mal gespannt ob das a) stimmt und b) was er nächste Saison reißen kann
Verfasst: 20.12.2004, 14:41
von opelgang
ich denke, der wird nächste saison ne gute rolle spielen, wenn der bmw konkurrenzfähig ist.
wobei ich die entscheidung für absolut richtig halte, nicht nur weil er schneller als der pizzonia war, sondern auch weil er das auto wohl deutlich besser abstimmen und verbessern kann und webber den pizzonia nicht mag.
das der heidfeld es kann hab ich damals beim fahrertraining mitbekommen, wo der schirmherr war, ne bombe der kerl...
nur halt sehr, sehr klein...

Verfasst: 20.12.2004, 18:48
von sin tsu
master2003 hat geschrieben:
Selbst BMW-Williams-Technikdiraktor Sam Michael musste eingestehen: "Wir hatten noch nie einen Fahrer, der uns bei der Fahrzeuganalyse derart weiter geholfen hat."
Na das ist doch mal ne Ohrfeige an Schumi II, Montoya & Co!!!!!!!!!!
Verfasst: 24.01.2005, 12:51
von mash
Wenn er nicht gerade in seinem McLaren-Mercedes sitzt, ist Kimi Räikkönen immer mal wieder für einen Skandal gut. Jetzt soll der stark angetrunkene Finne in einem Londoner Striplokal die Hosen fallen gelassen haben.
Der 25-jährige Formel-1-Pilot war mit einigen Bekannten im VIP-Bereich des Nachtklubs "For your eyes only" zu Gast und bestellte gleich mehrere Flaschen des 1000.- Euro teuren Champagners. Während sich die betuchte Runde an den Tänzerinnen erfreute, stand Räikkönen plötzlich auf und ließ nach Angaben des Managers ebenfalls die Hüllen fallen - so weit, dass sogar "Klein-Kimi" für kurze Zeit zu sehen gewesen sein soll.
"Ich war total geschockt. Einer der weltbesten Rennfahrer mit heruntergelassener Hose", wird der Manager des Nachtklubs vom englischen Magazin "People" zitiert. Dieser habe den Rennfahrer dann samt seiner Begleitung vor die Tür gesetzt. Bereits Ende November war der trinkfeste Finne auf Gran Canaria durch einen Alkohol-Exzess aufgefallen, bei dem er ebenfalls einen Strip hingelegt haben soll.
Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug ist von alldem natürlich nicht sehr angetan. Ihm wäre es lieber, wenn der neue Mercedes-Bolide und nicht sein scheinbar unkontrollierbarer Fahrer für Schlagzeilen sorgen würde. Entsprechend war dann auch seine Reaktion: "Wir werden die Konsequenzen sicher nicht öffentlich diskutieren. Fakt ist aber: Kimi wird sehr deutliche Worte von uns zu hören bekommen", so Haug gegenüber der Bild-Zeitung.
Verfasst: 24.01.2005, 15:57
von erwitterfan
jetzt haben wir es raikkönen ist unter uns

Verfasst: 28.01.2005, 11:24
von Jodit
Heidfeld oder Pizzonia: "Ein völlig objektiver Prozess"

Antonio Pizzonia vor Nick Heidfeld, aber wer Stammfahrer wird, ist noch offen
Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche standen bei den Testfahrten in Valencia wieder zwei Fahrer im Mittelpunkt, die seit fast zwei Monaten um das zweite, noch verfügbare BMW-Williams-Cockpit kämpfen. Antonio Pizzonia und Nick Heidfeld testeten gemeinsam zum letzten Mal in den FW26-Boliden, denn am kommenden Montag wird, ebenfalls in Valencia, das neue Auto der Öffentlichkeit präsentiert.
Beide Protagonisten werden wohl erst am Montag erfahren, wer von ihnen 2005 an der Seite von Mark Webber die Rennen bestreiten wird. Damit wiederholt sich bei Williams die Geschichte, auch beim "Shootout" zwischen Jenson Button und Bruni Junqueira vor der Saison 2000 erfuhr der Engländer von seinem Glück erst wenige Minuten vor der Präsentation.
"Es macht keinen Sinn, darüber zu spekulieren, wer das Cockpit bekommen wird", erklärte ein Insider des Williams-Teams gegenüber dem 'Guardian'. Die Anhänger beider Seiten vermuteten im Vorfeld bereits eine Vorentscheidung. Pizzonia-Anhänger vermuten, dass BMW auf eine Verpflichtung von Heidfeld drängt, Heidfeld-Anhänger glauben, dass die Sponsorgelder des brasilianischen Mineralölkonzerns 'Petrobras' das Pendel in Richtung des Brasilianers ausschlagen lassen könnten.
Verfasst: 28.01.2005, 20:29
von SPA
Ist doch echt nicht wahr, dass Frankie die beiden mal wieder bis zur letzten Sekunde zappeln lässt!

Verfasst: 31.01.2005, 12:04
von Jodit
Nick Heidfeld ist Stammfahrer
Bis zum letztmöglichen Moment hat es die Teamführung von Williams hinausgezögert, auch wenn die Entscheidung schon zuvor gefallen sein sollte: Nick Heidfeld wird in diesem Jahr neben Mark Webber für das BMW WilliamsF1 Team Rennen bestreiten. Damit hat der Mönchengladbacher das "Duell" gegen Antonio Pizzonia für sich entschieden.
Damit wiederholt sich bei WilliamsF1 die Geschichte, denn auch beim "Shootout" zwischen Jenson Button und Bruno Junqueira vor der Saison 2000 erfuhr der Engländer von seinem Glück erst wenige Minuten vor der Präsentation. Für Junqueria war die Formel-1-Karriere damit gelaufen, ein ähnliches Schicksal könnte nun auch Pizzonia treffen, auch wenn er einen Vertrag als Testfahrer sicher hat.
Am 1. Dezember nahm "Quick Nick", wie er von seinen Fans liebevoll genannt wird, erstmals im FW26 Platz, mit dem Juan Pablo Montoya ein paar Wochen zuvor den Grand Prix von Brasilien gewonnen hatte. Heidfeld absolvierte am ersten Tag 101 Runden und durfte sich nur 24 Stunden später darüber freuen, erstmals schnellster BMW-Williams-Pilot an einem Testtag gewesen zu sein - in Jerez 0,875 Sekunden vor Pizzonia. Insgesamt spulte er im November und Dezember 2.161 Testkilometer im BMW-Williams ab, während derer Frank Williams immer mehr ins Zweifeln kam, ob Pizzonia tatsächlich die beste verfügbare Variante sei.
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Im Januar gingen die "Shootouts" weiter, Heidfeld zeigte wieder gute Leistungen, sodass das Pendel im BMW WilliamsF1 Team schlussendlich in Richtung des Mönchengladbachers ausschlug. Pizzonia hingegen, der 2004 als Ersatz für den verletzten Ralf Schumacher eine gute Figur abgab, steht nun vor einer ungewissen Zukunft.
Der Brasilianer ging noch im Herbst davon aus, dass er das Stammcockpit bekommen würde. Zudem konnte er auf die Unterstützung von 'Petrobras', einem brasilianischen Mineralölunternehmen, bauen. Nun könnte er das Team verlassen, denn eine weitere Chance auf einen Stammplatz im Team würde er kaum bekommen. Doch nur Jordan bietet für 2005 noch eine realistische Chance auf ein Cockpit.
Verfasst: 31.01.2005, 12:05
von spalter
viewtopic.php?p=250613#250613
Beschaff' Dir nen Zivi zum schneller Tippen, Opa

Verfasst: 31.01.2005, 12:10
von sin tsu
Hab heute morgen im Videotext gelesen, Toyota will mit einem Hybridmotor starten und hofft auf die dafür nötige Zustimmung der anderen Teams.
Hmm, so ein Hybridmotor hat doch ein viel höheres gewicht als ein Benziner. Ob die das mit dem Spritsparen reinfahren können?
Verfasst: 31.01.2005, 12:24
von Jodit
Wieso tippen ????
Hab ich doch von dir geklaut

Verfasst: 31.01.2005, 12:25
von Jodit
sin tsu hat geschrieben:Hab heute morgen im Videotext gelesen, Toyota will mit einem Hybridmotor starten und hofft auf die dafür nötige Zustimmung der anderen Teams.
Hmm, so ein Hybridmotor hat doch ein viel höheres gewicht als ein Benziner. Ob die das mit dem Spritsparen reinfahren können?
Das ist bestimmt ne Ente.
Kann ich mir zumindest nicht vorstellen.
Verfasst: 31.01.2005, 12:27
von spalter
Was ist ein Hybridmotor?
Verfasst: 31.01.2005, 12:33
von Jodit
Ein Motor mit zwei Antriebssystemen.
Toyota Prius hat z.Bsp. einen Benzin und einen Elektromotor. Je nach Bedarf fährt das Fahrzeug mit dem einen oder anderen Antrieb.
Verfasst: 31.01.2005, 12:39
von sin tsu
Keine Ente, hab nochmal nachgelesen DSF-Text 132. Jedoch nicht für dieses jahr, sondern nur Planung oder Prüfung der Umsetzungsmöglichkeiten.
Verfasst: 01.02.2005, 15:30
von sin tsu
Jordan: Erster indischer Formel-1-Pilot - 01.02.2005 11:52
Karthikeyan erhält erstes Cockpit
Das Team "Jordan Grand Prix", erst kürzlich gegründet, nachdem die Midland Group des gebürtigen russischen Geschäftsmannes Alex Shnaider den Jordan-Rennstall von Namensgeber Eddie Jordan erworben hatte, präsentierte mit Narain Karthikeyan nicht nur ihren ersten Fahrer sondern auch den ersten Piloten in der Formel-1-Geschichte aus Indien.
Der 28-Jährige, der in den vergangenen drei Jahren bereits als Testpilot bei Jaguar, Jordan und Minardi Erfahrung sammelte, erhält zunächst einen Vertrag für die kommende Rennsaison. Ein entsprechendes Angebot bestätigte Karthikeyans Manager Sanjay Sharma.
Hinter der Verpflichtung dürfte auch Midlands Teamchef Trevor Carlin stehen. Karthikeyan fuhr in der Formel 3 für das Team Carlin Motorsport.
Nicht mehr bei Jordan antreffen wird der Inder den erst in diesem Winter verpflichteten Technischen Direktor Mark Smith. Denn nach der Übernahme durch Midland, die ihre Autos von Gary Anderson bei Dallara bauen und konstruieren lassen, verließ der Ex-Renault-Mann das Team sofort wieder. Er wird nun mit Toyota in Verbindung gebracht, wo ebenfalls ein Ex-Renault-Mitarbeiter das Zepter schwingt: Mike Gascoyne.
Hat der Inder in der Formel 3 was gerissen? Noch nie von dem gehört. Wahrscheinlich wieder so eine Sponsoren-Kiste.......

Verfasst: 08.04.2005, 13:00
von bignike
Sauber: Jetzt gehts Villeneuve dreckig
BARCELONA – Steht Sauber-«Star» Jacques Villeneuve auf der Abschussliste? Der Test-Hammer am Donnerstag lässt alle Spekulationen offen. Stimmen Sie ab!
Er war Weltmeister 1997, führte lange Jahre eine grosse Klappe, verlangte horrende Saläre, fand für 2004 kein Cockpit mehr – und wagte in dieser Saison ein Comeback bei Sauber (ohne zweistelliges Millionen-Gehalt, dafür hohe Punkteprämien).
Der Wiedereinstieg war alles andere als eine saubere Sache – Jacques Villeneuve gehts wirklich dreckig. Bei allen Tests, Trainings und Rennen war er langsamer als Teamkollege Felipe Massa, den der Kanadier einst mit den Worten «Dieser Idiot gehört nicht in die Formel 1» beschimpfte.
Jetzt der Tiefpunkt bei den Testfahrten in Barcelona, auf jener Strecke, auf der das Sauber-Team schon bei den Tests im Winter nie auf Touren kam.
Über vier Sekunden verlor Villeneuve am Mittwoch auf die Bestzeit. Da reagierte Teamchef Peter Sauber: Gestern sass Felipe Massa im Cockpit (war erst für heute vorgesehen) und war schon nach 8 Runden eine Sekunde schneller als Villeneuve. Doch auch der Brasilianer büsste auf der Anti-Sauber-Piste über drei Sekunden auf Tagessieger Button (BAR-Honda) ein.
Fakt ist: Der Sauber-Petronas C24 bringt noch lange nicht das, was erwartet worden ist. Obwohl das ganze Auto im 70 Millionen Franken teuren Windkanal entwickelt worden ist. Grosse Ausreden bleibt dem Team um Technik-Chef Willy Rampf keine.
Und Villeneuve kann das Team nicht vorwärts bringen – die Ingenieure klagen über seine unregelmässigen Zeiten, wissen nicht, wo sie den Hebel ansetzen sollen.
Zeit für einen Wechsel? Möglich! In der Print-Ausgabe von BLICK sagt Peter Sauber: «Ja, am 24. April in Imola sitzt Villeneuve noch im Cockpit.» Und am 8. Mai beim GP von Spanien: «Kein Kommentar!»
Ersatzpiloten stehen Schlange bei den Hinwilern: Das Red-Bull-Team mit dem ehemaligen Sauber-Sponsor Mateschitz hat neben Coulthard zwei schnelle Piloten (Christian Klien und den Ex-Sauber-Tester Vitantonio Liuzzi), die sich im Drei-GP-Rhythmus abwechseln. Doch auch Wurz, De la Rosa (ersetzte in Bahrain Montoya im McLaren), Zonta, Pizzonia oder Davidson würden gerne Rennen fahren und nicht nur testen.
Noch ein Indiz, wie dreckig es Villeneuve im Sauber-Team geht: Am nächsten Sonntag wäre er als Gast im «Sportpanorama» gewesen. Der Kanadier hat abgesagt, noch bevor es bei den Donnerstag-Tests geknallt hat.
Ahnt er etwas? Nimmt Peter Sauber noch während der Saison einen Fahrerwechsel vor? Stimmen Sie ab.
Verfasst: 04.05.2005, 23:12
von sin tsu
Weltverband FIA fordert in der Tank-Affäre die Höchststrafe - 04.05.2005 15:45
BAR-Honda droht der Rauswurf
Der Streit zwischen dem Automobil-Weltverband FIA und dem britischen Rennstall BAR-Honda wird immer schärfer. Vor dem Berufungsgericht in Paris hat die FIA die Höchststrafe für BAR-Honda gefordert, das wegen eines möglichen Betrugs sogar das sofortige Aus droht.
.
"Die FIA beantragt den Ausschluss von BAR-Honda für die Saison 2005 und eine Strafe für das Team in Höhe von einer Million Euro", erklärte die FIA zu Beginn der Anhörung in einem Dossier. Die FIA hatte gegen die Wertung des dritten Platzes von Jenson Button beim Großen Preis von San Marino in Imola Einspruch eingelegt, weil das Auto des Briten unter dem zulässigen Gewicht von 600 kg geblieben war. Eine Entscheidung ist für Donnerstagnachmittag angekündigt.
Mittels eines geheimen Zusatztanks, der in den der FIA übermittelten technischen Zeichnungen nicht enthalten ist, sollen die BAR-Mechaniker den BAR 007 kurz vor Rennende beim Großen Preis von San Marino auf das geforderte Mindestgewicht von 600 Kilogramm (inklusive Fahrer) gebracht haben.
FIA-Chefkommissar Charlie Whiting wurde durch die schnellen Rundenzeiten im Training und das lange Ausharren der BAR auf der Strecke bis zum ersten Tankstopp misstrauisch. Nach dem ersten Wiegen, bei dem der Wagen ein zulässiges Gesamtgewicht hatte, wurde der Tank im Renner von Jenson Button inklusive Leitungssystem komplett leer gepumpt, danach war das Auto mit der Nummer drei untergewichtig (594,6 Kilogramm).
Ein Zusatztank bietet den Vorteil, eine Rennstrategie mit spätem ersten Tankstopp planen zu können. Zudem kann das Auto über weite Strecken des Rennens und im zweiten Qualifying untergewichtig fahren. Das schont die Reifen und senkt die Rundenzeiten. Erst beim letzten Boxenstopp wird der nötige Ballast in Form von Benzin aufgefüllt.
BAR-Chef Nick Fry hatte vor der Verhandlung hingegen jegliche Schuld des Teams zurückgewiesen: "Glaubt wirklich jemand, dass wir absichtlich gegen das Reglement verstoßen hätten? Nein, wir haben nichts versteckt."
Nach dem Großen Preis von San Marino hatte Buttons Auto beim ersten Wiegen 606,1 kg auf die Waage gebracht. Komplett leergepumpt wog der Bolide allerdings nur noch 594,6 kg.
Dies lässt auf einen zweiten Tank schließen. Ein geheimer Zusatztank wäre aber nicht verboten, solange er nicht betrügerisch genutzt würde, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Nach Angaben von BAR-Honda habe das Team durch Telemetriedaten belegen können, dass Buttons Auto während des Rennens in Imola stets über dem Mindestgewicht gelegen habe. Nach dem schwachen Saisonstart von BAR war Button in Imola hinter WM-Spitzenreiter Alonso und Weltmeister Michael Schumacher auf Platz drei gefahren.
© Olympia-Verlag 2005 23:03:15
Dat is ja ein Ding. Aber mal abwarten, was die Kommission entscheidet. Ein Ausschluß für das restliche Jahr wäre schon sehr hart und mit kackigen Folgen.
Verfasst: 05.05.2005, 15:30
von ckt
richtig so
Verfasst: 05.05.2005, 21:31
von SPA
Das war wohl die maximal mögliche Strafe!Wer hat denn schon damit gerechnet dass die wirklich für immer ausgeschlossen werden?!
Die Strafe ist auf jedenfall gerecht
Verfasst: 14.05.2005, 01:40
von sin tsu
Rennstall besaß bis Barcelona keine Super-Lizenz
Toyota droht massiver Punktabzug
Nun droht nach BAR-Honda dem zweiten F1-Team mit japanischer Beteiligung eine Strafe durch den Automobil-Weltverband FIA. Wegen eines Formfehlers könnten Toyota alle Punkte aus den ersten vier Saisonrennen aberkannt werden.
Der in Köln beheimatete Rennstall Toyota hat bis einschließlich des vierten Großen Preises dieser Saison, der in Imola ausgetragen wurde, keine nötige Super-Lizenz der FIA besessen, wie Toyotas Motorsport-Präsident John Howett eingeräumt hat. Die FIA hat nun eine genauere Untersuchung eingeleitet.
Für die Erteilung einer Super-Lizenz muss jedes Team eine gültige nationale Lizenz besitzen. Im Falle von Toyota ist dafür der Deutsche Motor Sport Bund (DMSB) in Frankfurt/Main zuständig. Dabei hatte es offenbar ein Problem gegeben, das inzwischen gelöst wurde. Die neue Lizenz wurde vor dem Großen Preis von Spanien in Barcelona am vorigen Wochenende der FIA vorgelegt.
Howett sprach von einem "Verwaltungsfehler". "Wenn die FIA eine Strafe verhängt, dann müssen wir sie akzeptieren. Aber ich hoffe, dass die Geringfügigkeit des Vergehens berücksichtigt wird", meinte der Brite. Howett erklärte, dass Toyota immer eine Super-Lizenz gehabt, die nationale Lizenz aber seit 2000 nicht verlängert habe. Die fehlende Lizenz dürfte auch der Grund dafür gewesen sein, dass Toyota den Einspruch gegen eine in Imola gegen Ralf Schumacher verhängte 25-Sekunden-Strafe zurückgezogen hat.
Die Bandbreite der Strafen reicht von einer Geldbuße bis zum Abzug aller Punkte für die jeweiligen Rennen. In den ersten vier Läufen hatte Toyota 29 Zähler (20 durch Jarno Trulli, neun durch Ralf Schumacher) geholt.
Nach fünf von 19 WM-Läufen belegt Toyota mit 40 Punkten hinter Renault (58) Platz zwei in der Konstrukteurs-WM. In der Fahrerwertung belegen Trulli (26) und Schumacher (14) die Plätze zwei und fünf.
looool
Verfasst: 14.05.2005, 10:08
von erwitterfan
wenn das weiter so geht, was ich in letzter zeit mitbekommen hab geht die formel 1 aber schweren zeiten entgegen, wenn z.b. bmw und ferrari aussteigen ...
Verfasst: 19.05.2005, 21:40
von SPA
sport1.de hat geschrieben:Zeitstrafe für Ralf
Pech für Ralf Schumacher! Der Toyota-Pilot muss beide Qualifikations-Durchgänge zum Großen Preis von Monaco mit einem Handicap von einer halben Sekunde absolvieren.
Die Rennkommissare hatten Schumacher diese Zeitstrafe aufgebrummt, da er im freien Training mit einem linken Vorderreifen auf die Strecke ging, der nicht offiziell für ihn bestimmt war.
Schon in Imola erhielt Schumacher eine Zeitstrafe: Wegen gefährlichen Fahrens in der Boxengasse wurde ihm eine 25-Sekunden-Strafe verhängt.
Ich wußte gar nicht dass es so ne Strafe gibt! Die ist wenn man es positiv sagen will sehr kreativ

Verfasst: 19.05.2005, 23:00
von Tim
Demnächst kontrolieren die wahrscheinlich auch noch die feuerfeste unterwäsche.... bzw. ob jeder seine eigene trägt...
Verfasst: 22.05.2005, 01:59
von Sröcke
Verfasst: 22.05.2005, 02:45
von ckt
@Sröcke
ich wette du hast wochen gewartet nur um dieses bild zu posten

Verfasst: 22.05.2005, 05:51
von opelgang
is doch wurscht!
Goil!

Verfasst: 22.05.2005, 07:48
von sin tsu
Verfasst: 24.05.2005, 20:27
von opelgang
24. Mai 2005 15:33 Uhr
Die schnellste Frau der Indy-Geschichte
Danica Patrick konnte sich als vierte Frau für den Klassiker qualifizieren
München - Um ein Haar wäre Danica Patrick bei den Indy 500 die erste Frau auf der Pole geworden.
Aber nur fast - wäre ihr nicht in der ersten von vier Qualifying-Runden ein Fehler unterlaufen.
"Ich glaube, mein Auto hätte die Pole dringehabt und ich habe sie verspielt", bekannte Patrick hinterher.
So startet die 23-Jährige von Position vier, immer noch die beste Platzierung einer Frau in der Indy-Geschichte.
"Sie bringt alles mit"
Allerdings ist Patrick auch die erste Frau, die mit einem Spitzenteam im Rücken antritt. Sie wird in einem Rahal Letterman Racing Panoz/Honda unterwegs sein, dem Siegerauto des vergangenen Jahres.
Janet Guthrie, die sich als erste Frau 1977 für Indianapolis qualifizierte, traut ihr einiges zu.
"Abgesehen von der fehlenden Erfahrung auf dieser Strecke bringt sie alles mit. Sie ist talentiert und hat die nötige Entschlossenheit. Wenn sie im Rennen die richtigen Bremsen hat, spricht nichts gegen einen Sieg", so Guthrie.
Bestzeit im freien Training
Am Sonntag wird Patrick ihr bisher längstes und gleichzeitig erst das vierte Rennen auf einem Oval Bestreiten. Für diesen Monat hält sie die Bestzeit auf dem Kurs, erzielt im inoffiziellen Training.
Von Startplatz eins wird der Brasilianer Tony Kanaan (Dallara-Honda) ins Rennen gehen.
Felix Martinius
www.sport1.de
zwar nit formel1 aber sehr interessant, vor allem sieht die ziemlich gut aus, dat mädel!

Verfasst: 24.05.2005, 20:28
von Anstoss Player
opelgang hat geschrieben:
24. Mai 2005 15:33 Uhr
Die schnellste Frau der Indy-Geschichte
Danica Patrick konnte sich als vierte Frau für den Klassiker qualifizieren
München - Um ein Haar wäre Danica Patrick bei den Indy 500 die erste Frau auf der Pole geworden.
Aber nur fast - wäre ihr nicht in der ersten von vier Qualifying-Runden ein Fehler unterlaufen.
"Ich glaube, mein Auto hätte die Pole dringehabt und ich habe sie verspielt", bekannte Patrick hinterher.
So startet die 23-Jährige von Position vier, immer noch die beste Platzierung einer Frau in der Indy-Geschichte.
"Sie bringt alles mit"
Motorsport:
MotoGP Rennen
Valentino Rossi (ITA..
1.80
Sete Gibernau (ESP/H..
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Marco Melandri (ITA/..
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Max Biaggi (ITA/Hond..
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Alex Barros (BRA/Hon..
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Allerdings ist Patrick auch die erste Frau, die mit einem Spitzenteam im Rücken antritt. Sie wird in einem Rahal Letterman Racing Panoz/Honda unterwegs sein, dem Siegerauto des vergangenen Jahres.
Janet Guthrie, die sich als erste Frau 1977 für Indianapolis qualifizierte, traut ihr einiges zu.
"Abgesehen von der fehlenden Erfahrung auf dieser Strecke bringt sie alles mit. Sie ist talentiert und hat die nötige Entschlossenheit. Wenn sie im Rennen die richtigen Bremsen hat, spricht nichts gegen einen Sieg", so Guthrie.
Bestzeit im freien Training
Am Sonntag wird Patrick ihr bisher längstes und gleichzeitig erst das vierte Rennen auf einem Oval Bestreiten. Für diesen Monat hält sie die Bestzeit auf dem Kurs, erzielt im inoffiziellen Training.
Von Startplatz eins wird der Brasilianer Tony Kanaan (Dallara-Honda) ins Rennen gehen.
Felix Martinius
www.sport1.de
zwar nit formel1 aber sehr interessant, vor allem sieht die ziemlich gut aus, dat mädel!

wenn schon kopieren, dann wenigstens den überflüssigen müll entfernen

Verfasst: 24.05.2005, 20:35
von opelgang
hatte den leicht übersehen, sorry...
Verfasst: 11.06.2005, 23:28
von master2003
gibts eigentlich morgen noch ein zweites Qualifying oder wurde dieser Schwachsinn mitlerweile wieder abgeschafft?
Verfasst: 11.06.2005, 23:30
von Anstoss Player
jupp, abgeschafft
allerdings fand ich das gut...
warum sollte das schwachsinn sein?
Verfasst: 11.06.2005, 23:34
von master2003
sehr gut, mir hat das nicht besonders gefallen, ich fand das ziemlich unübersichtlich. Am liebsten hätte ich das alte Qualifying wieder zurück, das war wenigstens noch ziemlich spannend

Verfasst: 12.06.2005, 09:24
von Anstoss Player
hm unübersichtlich?
Ich fands auf jeden fall fairer als nur einen Lauf zu machen. So musste man seine Leistung bestätigen oder bekam ne 2. Chance...
Verfasst: 12.06.2005, 15:12
von Tim
Ich bin wie früher wieder für Freitags und Samstags je ein Quali... Ob man dann nur die beste Zeit werten sollte (wofür ich wäre) oder nur jedem 2 schnelle Runden gönnt und die Zeiten dann addiert oder davon die schnellere nimmt sei dahin gestellt... Ich finde aber wie gesagt den alten Modus mit jeder darf an jedem Tag max. 12 Runden fahren und die schnellste Zeit gewinnt immer noch am besten.
Verfasst: 12.06.2005, 15:59
von erwitterfan
ich fands ganz früher( ka wie lang dat her is) am besten, stunde Zeit und jeder hat ne bestimmte anzahl an runden ... da war wenigstens noch spannung drinn

Verfasst: 12.06.2005, 16:49
von Tim
erwitterfan hat geschrieben:ich fands ganz früher( ka wie lang dat her is) am besten, stunde Zeit und jeder hat ne bestimmte anzahl an runden ... da war wenigstens noch spannung drinn

Jipp genau das meinte ich ja, Freitags ne Stunde mit max. 12 Runden und samstags dann das gleiche.... die beste Runde zählt... so muß es sein

Verfasst: 12.06.2005, 17:26
von SPA
Ok die letzten Minuten waren spaanend, aber dafür war in den ersten 20 Minuten nix los!
Ich wäre dafür dass es wieder so ausgefahren wird wie am Anfang der Saison!
Verfasst: 12.06.2005, 18:47
von ckt
Laut spanischer und britischer Presse soll Alonso mit einen beschädigten Motor starten. Gestern, kurz vor der Quali wurde ein Leck am Motor entdeckt. Alonso nahm dennoch am Qualy teil. Die Ingenieure von Renault versiegelten das Leck.
Ich hoffe mal das alles gut läuft. Aber sicherhalbshalber hab ich mal meinen Tip geändert.
Quelle:
http://www.marca.es/edicion/noticia/0,2 ... 57,00.html
Verfasst: 12.06.2005, 21:18
von Eintrachtler
Man das war ja ein seltsames Rennen aber spannend. So viele Ausfälle gibts ja eigentlich sonst nur in Monaco oder so, aber selbst dort sind nicht so viele in die Mauer gekracht wie hier
Also mein Tipp ist natürlich völlig im Eimer. Von meinen 8 getippten Fahreren kamen nur 3 ins Ziel...
Verfasst: 12.06.2005, 21:49
von master2003
bei mir dürfte es auch nicht viel besser aussehen, immerhin war Schumi mal wieder gut

Verfasst: 14.06.2005, 20:23
von opelgang
wie geil!:
Coulthards persönliches "Nipplegate"
München - In letzter Zeit ist es um David Coulthard etwas ruhiger geworden.
Nachdem er früher als der Playboy im F-1-Zirkus galt, ist er nun schon seit mehreren Jahren mit seiner Freundin Simone Abdelnour zusammen und ist scheinbar brav geworden.
"Mir Ihre Brustwarzen vorgestellt"
Doch jetzt sorgte Red-Bull-Pilot beim Kanada-GP einem "Bild"-Bericht zufolge doch noch einmal für einen Aufreger bei einem Fernsehinterview.
ITV-Reporterin Louise Goodman nahm Bezug auf Coulthards Fauxpas am Nürburgring, als der Schotte vom Knopf seines Speedlimiters abrutschte, dadurch zu schnell in der Boxengasse war und eine Zeitstrafe kassierte.
Goodman fragte den Red-Bull-Piloten, ob er denn mit dem neuen Knopf am Lenker zur Begrenzung der Geschwindigkeit nun besser klar kommen würde.
Dieser gab prompt als Antwort: "Ja. Ich habe mir nur vorgestellt, es sind Ihre Brustwarzen. Ich berühre den Knopf deshalb etwas feinfühliger, wenn ich am Ende der Boxengasse meine Finger wegnehme."
Zurück ins Studio
Auf diese Antwort des früher oft durch wilde Partys, wechselnde Liebschaften, markige Sprüche auffallenden Schotten wusste die Reporterin auch nichts mehr zu sagen und gab peinlich berührt zurück ins Studio.
Nachdem 34-Jährige auf dem Nürburgring wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse zu einer Drive-Through-Strafe verdonnert worden war und damit den fast sicheren Podestplatz verpatzte, montierte ihm sein Team einen neuen Tempo-Begrenzer-Knopf am Lenkrad, damit das Malheur nicht wieder passiere.

Verfasst: 14.06.2005, 22:00
von SPA
Sport1.de hat geschrieben:Danica Patrick steigt in F-1-Boliden
München - Knapp drei Wochen nach ihrem sensationellen vierten Platz bei den legendären 500 Meilen von Indianapolis wird Renn-Lady Danica Patrick aus den USA erstmals Formel-1-Luft schnuppern.
Die attraktive 23-Jährige, die in den letzten Wochen in Amerika alle Titelseiten schmückte, wird am Samstag im Vorfeld des Großen Preises der USA in Indianapolis einige Demonstrationsrunden in einem BAR-Honda drehen.
Das berichtet das Fachmagazin "Auto, Motor und Sport".
Ecclestone als Strippenzieher
Eingefädelt haben die Aktion Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und der Amerikaner Tony George, dem der legendäre Indianapolis Motor Speedway gehört.
Die Wahl des Autos fiel auf BAR, weil Danica Patrick in der Indy Racing League (IRL) ebenfalls mit Honda-Motoren unterwegs ist.
hm mal sehen was die im BAR leisten kann? Hätte es schöner gefunden, wenn sie irgendwo als 3. Fahrerin im freien Training teilgenommen hätte!
Verfasst: 14.06.2005, 22:06
von opelgang
find die auch so schön!
aber was bringt den teams ne fahrerin, die einmal als 3. fahrerin in nen auto einsteigt?
die fährt ja eigentlich selber in ner serie und da gäbe es garantiert termin-kollisionen, aber wer weiss, vielleicht nächstes jahr...?
Verfasst: 14.06.2005, 22:13
von SPA
Ja das meinte ich ja! Im freien Training hat sie wahrscheinlich mehr Zeit und muß 100% geben! und da bin ich mir nicht sicher ob sie das bei den Demorunden tut! und vielleicht würde sie dann nächstes Jahr einer unter Vertrag nehmen können!
und wenn du denkst als 3. bringt nix, was bringen dann die Demorunden?
Verfasst: 14.06.2005, 22:26
von opelgang
demorunden sind nur publicity...
aber in den testrunden freitags wollen die teams sowohl daten als auch fahrerische impressionen sammeln, die die überhaupüt nicht geben kann wenn sie das erstmal im auto sitzt.
die wird nicht vollgas geben, aber schon was gas geben und aufgrund der telemetrie-daten kann man zumindest sehen, ob das entwicklungsfähig ist oder nicht...
Verfasst: 17.06.2005, 23:09
von erwitterfan
Schwerer Unfall von Ralf Schumacher
Déjà vu für Ralf Schumacher im Freien Training zum USA-GP in Indianapolis: Wie im vergangenen Jahr hatte der Deutsche bei weit über 300 km/h einen schweren Unfall in der überhöhten Zielkurve.
Duplizität der Ereignisse: Wie 2004 platzte der Reifen am Auto und Schumacher kreiselte ungebremst in die Mauer. Der Fahrer war danach zwar leicht benommen, konnte das Auto aber aus eigener Kraft verlassen.
Im vergangenen Jahr hatte sich Schumacher an fast derselben Stelle zwei Rückenwirbel gebrochen.
sport1...
aumann der hat das glück in der Kurve auch net gepachtet
