Neue Regeln im Fußball ???
Verfasst: 27.02.2005, 11:11
Über folgende Regeländerungen wird an diesem Wochenende abgestimmt:
1. Ein Tackling, das die Gesundheit eines Gegners gefährdet, ist als grobes Foul zu ahnden. Und deshalb mit Rot zu bestrafen. Ob die Grätsche von hinten, von der Seite oder von vorn kommt, spielt keine Rolle. Bisher: Nur von hinten ist es zwingend Rot, aber meist wird es schon so praktiziert wie es jetzt beantragt wird.
2. Wer nach einem Freistoßpfiff für den Gegner absichtlich den Ball berührt, sieht sofort Gelb. Das gilt auch bei Einwurf und Ecken für den Gegner. Gelb bekommt auch sofort, wer nach einem Torerfolg seiner Mannschaft den Ball aus dem Netz holt. Bisher: keine Karte.
3. Wenn ein Spieler in seinem Strafraum eine offensichtliche Torchance nimmt (Notbremse), indem er foult, sieht er nur noch Gelb. Grund: Die klare Torchance entsteht durch den Strafstoß neu. Das ist bei einer Notbremse außerhalb des Strafraums nicht so. Deshalb bleibt es hier bei Rot und Freistoß. Rot sieht weiterhin auch, wer mit absichtlichem Handspiel ein Tor verhindert. Bisher: immer Rot.
4. Nur ein Spieler, der sein Trikot beim Torjubel komplett auszieht, sieht Gelb. Damit soll die Verwirrung um das Halbausziehen, Über-den-Kopf-Ziehen usw. beendet werden. Bisher: Es gibt schon Gelb, wenn der Spieler mit dem Trikot sein Gesicht verdeckt.
5. Ein Spieler kann nur dann abseits stehen, wenn er sich im Strafraum des Gegners befindet. Bisher: Abseits gilt überall in der gegnerischen Hälfte.
6. Beim Einwurf müssen alle Gegenspieler mindestens zwei Yards (1,83 Meter) vom Einwurf- Ort entfernt sein. Sanktion: Gelbe Karte. Bisher: keine Sanktion.
7. Ein verletzter Spieler darf sofort auf das Spielfeld zurückkehren, auch wenn das Spiel noch nicht fortgesetzt ist. Bisher: Rückkehr erst nach Spielfortsetzung erlaubt.
8. Wenn ein Auswechselspieler das Spielfeld ohne Genehmigung des Schiedsrichters betritt, gibt es indirekten Freistoß. Bisher: Schiedsrichter-Ball.
9. Der Torwart muss sich in der Farbe der Spielkleidung von den anderen Spielern unterscheiden. Bisher: noch nicht verankert, aber gängige Praxis.
10. Beim Strafstoß verstößt der ausführende Spieler gegen die Regeln. Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fort.
Ein Mitspieler des Schützen betritt den Strafraum, läuft vor die Strafstoßmarke oder nähert sich dem Ball auf weniger als 9,15 Meter. Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichters das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fort. Bisher: nicht genau definiert.
11. Wenn der Schiedsrichter das Spiel beendet hat, kann er eine Entscheidung nicht mehr ändern. Bisher: nicht genau definiert.
12. Der Schiedsrichter darf persönliche Strafen aussprechen vom Betreten des Spielfeldes bis zum Verlassen des Spielfeldes nach dem Schlusspfiff. Bisher: nicht genau definiert.
13. Bei der Definition einer Abseitsposition bezieht sich der Terminus "der gegnerischen Torlinie näher als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler" auf jeden Teil des Kopfes, Körpers oder der Füße. Die Arme spielen keine Rolle. Bisher: nicht genau definiert.
14. Die Definitionen für den Abseits-Begriff "aktiv am Spielgeschehen teilnehmen" lauten wie folgt:
a) "Eingreifen ins Spiel" bedeutet das Spielen oder Berühren des Balles, der von einem Mitspieler zuletzt berührt oder gespielt wurde.
b) "einen Gegner beeinflussen" bedeutet, einen Gegenspieler daran zu hindern, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem man eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die ihn nach Ansicht des Schiedsrichters täuschen oder behindern.
c) "einen Vorteil aus der Abseitsstellung zu erlangen" bedeutet, einen Ball zu spielen, der vom Pfosten oder der Latte oder einem Gegenspieler zu ihm prallt.
Bisher: gängige Praxis, so wäre es eben präziser formuliert.
Die Regeln wären dann ab der Saison 2005/06 gültig und würden auch für die WM gelten !
1. Ein Tackling, das die Gesundheit eines Gegners gefährdet, ist als grobes Foul zu ahnden. Und deshalb mit Rot zu bestrafen. Ob die Grätsche von hinten, von der Seite oder von vorn kommt, spielt keine Rolle. Bisher: Nur von hinten ist es zwingend Rot, aber meist wird es schon so praktiziert wie es jetzt beantragt wird.
2. Wer nach einem Freistoßpfiff für den Gegner absichtlich den Ball berührt, sieht sofort Gelb. Das gilt auch bei Einwurf und Ecken für den Gegner. Gelb bekommt auch sofort, wer nach einem Torerfolg seiner Mannschaft den Ball aus dem Netz holt. Bisher: keine Karte.
3. Wenn ein Spieler in seinem Strafraum eine offensichtliche Torchance nimmt (Notbremse), indem er foult, sieht er nur noch Gelb. Grund: Die klare Torchance entsteht durch den Strafstoß neu. Das ist bei einer Notbremse außerhalb des Strafraums nicht so. Deshalb bleibt es hier bei Rot und Freistoß. Rot sieht weiterhin auch, wer mit absichtlichem Handspiel ein Tor verhindert. Bisher: immer Rot.
4. Nur ein Spieler, der sein Trikot beim Torjubel komplett auszieht, sieht Gelb. Damit soll die Verwirrung um das Halbausziehen, Über-den-Kopf-Ziehen usw. beendet werden. Bisher: Es gibt schon Gelb, wenn der Spieler mit dem Trikot sein Gesicht verdeckt.
5. Ein Spieler kann nur dann abseits stehen, wenn er sich im Strafraum des Gegners befindet. Bisher: Abseits gilt überall in der gegnerischen Hälfte.
6. Beim Einwurf müssen alle Gegenspieler mindestens zwei Yards (1,83 Meter) vom Einwurf- Ort entfernt sein. Sanktion: Gelbe Karte. Bisher: keine Sanktion.
7. Ein verletzter Spieler darf sofort auf das Spielfeld zurückkehren, auch wenn das Spiel noch nicht fortgesetzt ist. Bisher: Rückkehr erst nach Spielfortsetzung erlaubt.
8. Wenn ein Auswechselspieler das Spielfeld ohne Genehmigung des Schiedsrichters betritt, gibt es indirekten Freistoß. Bisher: Schiedsrichter-Ball.
9. Der Torwart muss sich in der Farbe der Spielkleidung von den anderen Spielern unterscheiden. Bisher: noch nicht verankert, aber gängige Praxis.
10. Beim Strafstoß verstößt der ausführende Spieler gegen die Regeln. Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichter das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fort.
Ein Mitspieler des Schützen betritt den Strafraum, läuft vor die Strafstoßmarke oder nähert sich dem Ball auf weniger als 9,15 Meter. Wenn der Ball nicht ins Tor geht, unterbricht der Schiedsrichters das Spiel und setzt es mit einem indirekten Freistoß für die verteidigende Mannschaft fort. Bisher: nicht genau definiert.
11. Wenn der Schiedsrichter das Spiel beendet hat, kann er eine Entscheidung nicht mehr ändern. Bisher: nicht genau definiert.
12. Der Schiedsrichter darf persönliche Strafen aussprechen vom Betreten des Spielfeldes bis zum Verlassen des Spielfeldes nach dem Schlusspfiff. Bisher: nicht genau definiert.
13. Bei der Definition einer Abseitsposition bezieht sich der Terminus "der gegnerischen Torlinie näher als der Ball und der vorletzte Abwehrspieler" auf jeden Teil des Kopfes, Körpers oder der Füße. Die Arme spielen keine Rolle. Bisher: nicht genau definiert.
14. Die Definitionen für den Abseits-Begriff "aktiv am Spielgeschehen teilnehmen" lauten wie folgt:
a) "Eingreifen ins Spiel" bedeutet das Spielen oder Berühren des Balles, der von einem Mitspieler zuletzt berührt oder gespielt wurde.
b) "einen Gegner beeinflussen" bedeutet, einen Gegenspieler daran zu hindern, den Ball zu spielen oder spielen zu können, indem man eindeutig die Sicht des Gegners versperrt oder Bewegungen oder Gesten macht, die ihn nach Ansicht des Schiedsrichters täuschen oder behindern.
c) "einen Vorteil aus der Abseitsstellung zu erlangen" bedeutet, einen Ball zu spielen, der vom Pfosten oder der Latte oder einem Gegenspieler zu ihm prallt.
Bisher: gängige Praxis, so wäre es eben präziser formuliert.
Die Regeln wären dann ab der Saison 2005/06 gültig und würden auch für die WM gelten !