Die glorreiche Zukunft eines Traditionsvereins:
Dezember 2004: Rechtzeitig zum Weihnachtsfest verkündigt Rudi Assauer die frohe Botschaft. Fabian Ernst wechselt nach Gelsenkirchen. „Eine größere Herausforderung als herauszufinden, ob ich mit Toni, Mladen und Fäustel auch in einer so schwierigen Umgebung harmoniere, kann es nicht geben, auch nicht in Barcelona,“ so der Spieler. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2014.
Assauer dazu: „Einerseits ist Fabe noch jung, andererseits ist ein Rentenvertrag hier ja mittlerweile Bremer Gewohnheitsrecht. Unter 10 Jahren war da also nichts zu machen.“
März 2005: Trotz des ausgeklügelten Ein- und Ausfahrmechanismus hat der Arenarasen den trüben Gelsenkirchener Winter nicht überlebt. In einer aufsehenerregenden Aktion transferiert Assauer daraufhin den perfekt intakten Rasen von Platz 11 am Bremer Weserstadion in die Turnhalle. „Durch die Abgabe des Spielers Pander nach Bremen konnten wir diesen Wechsel wie gewohnt ablösefrei gestalten,“ freut sich Assauer. „Außerdem werden die Spieler Borowski, Valdez, Stalteri und Schulz den aus ihrer Jugendzeit gewohnten Untergrund vorfinden, wenn sie nach Ablauf ihrer Verträge zu uns kommen.“
Mai 2005: Rudis Amateure sind leider aus der vierten in die fünfte Liga abgestiegen. Da es offensichtlich mit dem eigenen Nachwuchs nicht so recht klappt, wird für die nächste Saison das komplette Werder-Regionalligateam inclusive Trainer Wolter von der Weser an die Emscher transferiert. „Das, was wir bei den Profis schrittweise planen, hat bei den Amateuren bereits auf einen Schlag geklappt,“ freut sich Assauer.
Juli 2005: „Da nach den Unterschriften von Schulz, Stalteri und Borowski in der nächsten Saison hauptsächlich ehemalige Bremer für uns spielen, haben wir uns einen neuen Namen für das Stadion überlegt,“ teilt Assauer auf einer Pressekonferenz mit. 2005/06 wird in der „Arena hinterm Deich“ gespielt.
September 2005: Der Dachverband der königsblauen Fanclubs hat Vertreter der Fans von RWE und BVB eingeladen. Man bittet die Rivalen höflich, ihre Spottgesänge der neuen Lage anzupassen. In Zukunft will man nicht mehr hören „Schlacke 04, die Scheixxe vom Revier“. Statt dessen wünscht man sich „Was ist blau und stinkt nach Bier – Scheixxe 04“. So hören die Ex-Bremer auch aus der Gästekurve halbwegs vertraute Klänge, was ihnen das Einleben erleichtert.
November 2005: Rolf Rangnick wird entlassen. Neuer Trainer ist Thomas Schaaf.
Januar 2006: In der Winterpause kündigt Rudi Assauer an, zur Rückrunde die Trikotfarbe zu wechseln. „Ab sofort werden unsere Spieler in Königsgrün auflaufen. Ich kann diese Spottgesänge aus der Gästekurve nicht mehr hören und fühle mich als Biertrinker diskriminiert,“ so Assauer.
März 2006: Rudi Assauer schreibt einen Designer-Wettbewerb für ein neues Vereinslogo aus. „Wenn man auf die ewige Bundesligatabelle schaut, sieht man, daß die erfolgreichsten Vereine alle irgendwie die Raute im Logo haben.
Das will ich auch!“
Mai 2006: Rudi Assauer präsentiert stolz den Siegerentwurf des Designer-Wettbewerbs. „Dieses Logo führt uns zurück zu den traditionellen Wurzeln des Vereins, schließlich hießen wir ursprünglich Westfalia Schlacke, “ erklärt er das W im neuen rautenförmigen Vereinswappen. „Und die Farbe königsgrün harmoniert prächtig mit unseren Trikots,“ freut er sich. Aus dem Norden Deutschlands wurden zwar Plagiatsvorwürfe laut, aber Assauer hat keine Angst. „Die waren vor Gericht noch nie gegen uns erfolgreich.“
Juli 2006: Eine Analyse zur Herkunft der Zuschauer, die in der vergangenen Saison in die „Arena hinterm Deich“ kamen, ergibt Erstaunliches. Etwa 75% kamen aus Bremen und Niedersachsen, nur noch 25% aus dem Ruhrgebiet.
August 2006: Rudi Assauer holt Klaus Allofs als Ersatz für seinen bisherigen Assistenten Andreas Müller. Allofs’ erste Amtshandlung ist es, den Umzug der Fußball-Abteilung von Gelsenkirchen nach Bremen zu verkünden. „Da fühlen wir und unsere Fans uns doch viel mehr zu Hause“ – so die Begründung. „In Gelsenkirchen behalten wir aber unsere Non-Soccer-Sparte,“ verspricht Allofs. „Dieses Geschäft mit Pur-Konzerten, Handball und Biathlon wird weiter der Rudi betreuen, während ich den Bereich Fußball in Bremen leiten werde.“
Mai 2007: Und wieder ist ein traditionsreicher Verein mit dem W in der Raute auf dem grünen Trikot deutscher Meister. Nur ein kleiner Wermutstropfen trübt die Feierlichkeiten. In der Arena hinterm Deich im fernen Gelsenkirchen hat die tobende Menge beim Pur-Konzert den traditionsreichen Rasen von Platz 11 zertreten.
Die Zukunft eines Traditionsvereins!
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ein schmunzeln entwich meinen lippen 
... und ich sagte noch, lass es bleiben... aber nein... du... du musstest natürlich wieder deinen willen durchsetzten... das hast du nun davon... bist du selber schuld... ich helf dir diesmal nicht... du musst lernen für dein handeln gerade zu stehen... ich werde nicht länger meinen kopf für dich hinhalten... du arschloch!
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That´s business! So läuft es schon immer.Stoa hat geschrieben:Jack Daniels hat geschrieben:Naja, ich find´s nicht so lustig.![]()
Der FC Bauern kauft Legokusen, Schlake kauft Werder. So what?
Bayern hat auch schon den KSC leergekauft. Mit dem vielen Geld hätte man was anfangen können und sich in der BuLi etablieren. Stattdessen hat man es verblasen, fand sich in der TRegionalliga wieder und spielt seit Jahren in Liga zwei gegen den Abstieg.
Wenn die Vereine die Spieler nicht halten wollen oder können und anschließend nichts mit der Kohle anfangen, sind duie vereine selbst schuld.
Abseits von halb leer oder halb voll wartet der wahre Optimist darauf, dass ihm jemand nachschenkt.
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Eise hat geschrieben:Vor allem BEZAHLEN die Bayern ihre Spieler meistens und kassieren sie nicht einfach ein wenn der Vertrag ausläuft. Da hat der abgebende Verein auch noch was davon!
Ich möchte nicht wissen, wieviele Vereine die Bayern schon vor dem Ruin gerettet haben.
Schalke überweist 406.000 Euro an Wattenscheid
Schalke zahlt Geld für Hamit Altintop (l.) - (c) AFP
Der FC Schalke 04 hat an den inzwischen in der Oberliga Westfalen spielenden Ex-Bundesligisten Wattenscheid 09 406.000 Euro überwiesen. Die Summe wurde im Rahmen der Transfervereinbarung für Hamit Altintop fällig, nachdem dieser in der laufenden Saison sein 15. Pflichtspiel für die Königsblauen absolviert hatte.
Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler war im Sommer 2003 für die Ablösesumme von 1,8 Millionen Euro von Wattenscheid nach Schalke gewechselt. Der Bundesligist hatte nach dessen erstem A-Länderspiel für die türkische Nationalmannschaft am 18. Februar (0:1 gegen Dänemark) weitere 290.000 Euro an Wattenscheid zahlen müssen.
Allerdings beklagen die Schwarz-Weißen die schlechte Zahlungsmoral des großen Reviernachbarn. Wattenscheid musste im Frühjahr angeblich mehrere Monate auf den ersten Nachschlag warten, auch bei der aktuellen Summe war bereits der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eingeschaltet und eine Klage angedroht worden.
Telefonat bereinigt alle Unklarheiten zwischen beiden Klubs
"In einem Telefongespräch mit einem Schalker Vorstandsmitglied wurde die Sache ausgeräumt und zu unserer Zufriedenheit geregelt", sagte 09-Präsident Rüdiger Knaup im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.
(c) sid
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