Hoyzer unter Manipulationsverdacht

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mash
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Beitrag von mash »

Für Paderborn ist negative Publicity doch immernoch besser als gar keine Publicity wie bisher :D
__/)/)
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marley
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Beitrag von marley »

Nach dem DFB Pokalspiel gegen Freiburg waren schon ein paar positive Schlagzeilen für den SCP aufzufinden, hat sich dann mit der Zeit wieder gelegt, mal abwarten, was jetzt noch alles so passiert.
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Nach neuesten Angaben hat oddset den DFB im August über ungewöhnliches Wettverhalten und Gewinnausschüttung und mögliche Manipulationen informiert. Die wollen jetzt nichts davon wissen. Als das Fax kurz vor Feierabend ankam war MV sicher total besoffen, konnte es nicht entziffern und hat es weggeworfen.

Mehr dazu hier: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 99,00.html
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Eise
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Beitrag von Eise »

Noch mehr Namen:
Hoyzer belastet Spieler und Schiedsrichter
Mo 31 Jan, 18:31 Uhr

(sid) Nach seinem Geständnis im Zusammenhang mit den Betrugsfällen im deutschen Fußball hat Schiedsrichter Robert Hoyzer drei Schiedsrichter, neun Spieler und einen Funktionär belastet.

Nach Informationen der Bild-Zeitung handelt es sich dabei um die Referees Jürgen Jansen (Essen), Dominik Marks (Stendal) und Felix Zwayer (Berlin), die Spieler Thijs Waterink, Alexander Löbe, Georgi Donkow (alle SC Paderborn), Tomislav Piplica (Energie Cottbus), Laurentiu Aurelian Reghecampf (Alemannia Aachen), Steffen Karl, Markus Ahlf (Chemnitzer FC), Ignac Kresic und Torsten Bittermann (Dynamo Dresden) sowie den früheren FIFA-Schiedsrichter Wieland Ziller.
Zu MV: Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das es genauso gewesen ist. Was der gestern bei der Christiansen schon wieder zusammen gelallt hat :D
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Beitrag von opelgang »

Eise hat geschrieben:Noch mehr Namen:
Hoyzer belastet Spieler und Schiedsrichter
Mo 31 Jan, 18:31 Uhr

(sid) Nach seinem Geständnis im Zusammenhang mit den Betrugsfällen im deutschen Fußball hat Schiedsrichter Robert Hoyzer drei Schiedsrichter, neun Spieler und einen Funktionär belastet.

Nach Informationen der Bild-Zeitung handelt es sich dabei um die Referees Jürgen Jansen (Essen), Dominik Marks (Stendal) und Felix Zwayer (Berlin), die Spieler Thijs Waterink, Alexander Löbe, Georgi Donkow (alle SC Paderborn), Tomislav Piplica (Energie Cottbus), Laurentiu Aurelian Reghecampf (Alemannia Aachen), Steffen Karl, Markus Ahlf (Chemnitzer FC), Ignac Kresic und Torsten Bittermann (Dynamo Dresden) sowie den früheren FIFA-Schiedsrichter Wieland Ziller.
Zu MV: Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das es genauso gewesen ist. Was der gestern bei der Christiansen schon wieder zusammen gelallt hat :D
soll man raten bei welchem spiel mit welchem tor das war?
oder davon ausgehen, das er in jedem spiel geschmiert war und er es nur manchmal geschickter angestellt hat???
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

Hier ist die Wurzel des Bösen :). Bei Gästebilder -> 2004 -> Nr. 17 bitte mal genau hingucken! Ist das nicht der Simunic?
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mash
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Beitrag von mash »

Aachen kann Rehgecampf dann ja nach 4 Wochen schon abschreiben, haben die Cottbuser clever gemacht :D

Und bei Piplica wundert mich das irgendwie gar nicht.
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Horny

Beitrag von Horny »

Am besten find ich ja den ebay-link auf der Startseite:

http://cgi6.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?Vi ... =3&rows=50

ich zitiere aus einer Auktion (Cafe King Berlin Schlüsselband von MAFIA :-) ):

Ich verkaufe hier 3 schwarze Schlüsselbänder aus dem berühmtesten Cafe in Deutschland.

CAFE KING Berlin

www.cafe-king.de

Es handelt sich um das Cafe aus dem größten deutschen Wett- & Schiedsrichterskandal, wo Schiedsrichter Robert Hoyzer und andere Fussballprofis oft verkeherten!!!
:twisted:
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Umbrinho
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Beitrag von Umbrinho »

Was kann den der SC Paderborn dafür wenn man eine Siegprämie von 10.000€ bekommt. Deswegen müssen die Spieler auch erst mal 4 Tore schießen.

Ok das sich der HSV aufregt ist klar. Aber das auch in Ihre Richtung ermittelt wird sollte doch auch klar sein. So wie se gespielt haben müssen se sich auch net wundern.

Aber das jetzt jeder auch nur Gerüchteweise sofort aufs Titelskandalblatt kommt ohne auch irgendeinen Beweis zu haben ist auch klar so sind hald unsere Medien.


Ach ja ich hab auch vorm Spiel ausgehandelt das wir für jedes Tor 3 "Goaßmaß" (Dunklesbier+cola+kirschlikör und/oder Asbach) bekommen. Haben das Spiel 7:1 gewonnen :D
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

DFB setzt Sonderkommission ein

Im Zusammenhang mit den Betrugsfällen setzt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ab sofort eine "Sonderkommission Wett- und Spielmanipulationen" ein. Das entschieden DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt und Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann am Montag.

Als Kommissionsleiter fungiert DFB-Justiziar Goetz Eilers, weitere Mitglieder sind Dr. Jörg Englisch (Projekt-Management), Wilfried Straub von der DFL, Robert Weise (Kontaktperson Kontrollausschuss), Hellmut Krug (Kontaktperson Schiedsrichterausschuss) und Harald Stenger (Direktion Kommunikation).

Zwanziger betonte: "Die teilweise in der Öffentlichkeit erhobene Kritik am DFB, dass wir die Angelegenheit nicht zügig genug bearbeitet haben, muss ich entschieden zurückweisen." Gleichzeitig stellt er fest: "Nach Bekanntwerden der ersten konkreten Zeugenaussagen auf von Robert Hoyzer manipulierte Spiele haben wir effizient gearbeitet und auch im Blick auf neue Verdachtsmomente gegen Schiedsrichter oder Spieler werden wir alles tun, um die Vorwürfe schnellstens zu überprüfen und lückenlos aufzuklären."

(c) sid
lächerlich......
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Beitrag von erwitterfan »

boah geld verdient man heut abba auch mit jedem scheiss :D
und zu den verd. Spielern , dresden mocht ich noch nie ;)
Hey lieber Nelson, lieber Nelson Valdez schieß uns bitte in die Championsleague
Bild
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Dresdens Kresic gesteht Annahme von 15.000 Euro

Im Wettbetrugs-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer tauchen immer neue Namen auf. Am Montag hat nun auch ein Spieler von Dynamo Dresden eingestanden, Geld angenommen zu haben. Ignjac Kresic (38), Ersatztorwart des sächsischen Klubs, gab nach der 0:1-Niederlage im Zweitliga-Spiel gegen Engerie Cottbus gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (sid) zu, er habe nach dem Dresdener Sieg in der Regionalliga Nord im Juni 2003 über Preußen Münster "von Dritten" 15.000 Euro erhalten.

Offenbar stammt das Geld von der kroatischen Wett-Mafia. Kresic war bis zur Winterpause einziger kroatischer Spieler in Diensten von Dynamo.

(c) sid
Das zieht immer weitere Kreise.......
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Beitrag von Anstoss Player »

naja, geld fürs gewinnen annehmen ist ja nicht grad verwerflich. v.a. der torwart kann ja nicht groß was positiv für sein team beeinflussen
Weggehen bedeutet nicht unbedingt,
Irgendwo anders dann anzukommen.


-ClickClickDecker
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Sröcke
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Beitrag von Sröcke »

oooh der Ersatztorwart hat 15.000€ bekommen, ich glaube sämtliche Spiele seit Vereinsgründung sollten wiederholt werden :roll:
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Eise
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Beitrag von Eise »

Kresic war damals noch Stammtorwart!

Trotzdem ist die Sache sehr seltsam, ich verstehe immer noch nicht was Zahlungen an das Team bringen sollen, das gewinnen soll!
spalter
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Beitrag von spalter »

Beim Paderborn-Spiel haben wir es doch gesehen, dem Paderborner Spieler wurde gesagt "Lass Dich im Strafraum fallen, der Schiri pfeift schon!" und genauso ist es passiert. Für den "Fall" hat der Spieler Kohle gesehen. In diesem Fall war es auch einfacher an die Paderborner ranzukommen, die gewinnen sollten, als an die Hamburger, die wesentlich teurer geworden wären, wenn sie überhaupt drauf eingegangen wären.
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Beitrag von sin tsu »

Sehe ich auch so. Wenn die Spieler Kohle bekommen und im Spiel merken, daß der Schiri für die eigene Mannschaft pfeifft, weiß man doch was zu tun ist. Hier ein wenig provozieren, da mal fallen lassen, das merkt das andere Team doch auch und wirkt demotivierend. Aus Sicht der Paderborner Spieler wird man doch nur mehr angestachelt noch mehr zu laufen und zu kämpfen, da die Chance gegen ein Bundesligisten zu gewinnen viel höher ist als sonst.

Da reichen ein paar krasse Fehlentscheidungen schon um beide Teams zu beeinflussen, ohne daß bisher ein Tor gefallen wäre.

Das kennt doch jeder aus der eigenen "Kreisligakarriere". Da wird man von nem Schiri verpfiffen, weil der nen Spieler, den Trainer oder Vorstand der eigenen Mannschaft seit Jahren nicht ab kann. Das demotiviert schon. Umgekehrt ist es ja auch genauso. Wenn man merkt, daß man beim kleinsten Foul oder Bemerkung fast vom Platz fliegt, wird man ziemlich vorsichtig. Das kann der anderen Mannschaft sehr helfen.

Ich kann mir das ganze gut vorstellen.
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Beitrag von spalter »

hehe sin tsu, hab jetzt erst gesehen, welchen Rang Du unter Deinem Namen hast, gar nicht mitgekriegt :D
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Oops, ich auch nicht. Sehe ich jetzt zum ersten Mal.

Kann mir gar nicht erklären wie es dazu kommen konnte..... :oops:
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Beitrag von spalter »

:D
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Beitrag von sin tsu »

Fußball

Schiedsrichterskandal
Immer neue Namen, Kritik am DFB wächst


01. Februar 2005 Der Wettskandal im deutschen Fußball zieht immer weitere Kreise. Nach einem Bericht der „Sächsischen Zeitung” (Dienstagausgabe) sollen Spieler von Dynamo Dresden bereits im Juni 2003 vor einem Regionalligaspiel gegen Preußen Münster von einem der im Wettskandal beschuldigten Kroaten Geld kassiert haben.

Die Summe von angeblich 15.000 Euro sei von Ante S. gekommen, der als privater Sponsor aufgetreten sei, habe es aus Vereinskreisen geheißen. Spielermanager Siegmar Menz erklärte laut Zeitung, das Geld sei als zusätzliche Motivation betrachtet worden und in die Mannschaftskasse geflossen.

Dynamo-Spieler räumen Kontakte ein
Im Zwielicht: Torsten Bittermann von Dynamo Dresden

Es werde bestritten, daß durch diese „Siegprämie” unerlaubt Einfluß auf das Spiel genommen worden sei. Die Dynamo-Spieler Ignajc Kresic und Torsten Bittermann räumten gegenüber dem Blatt Kontakte zu einem der beschuldigten Kroaten ein, bestritten aber, Spiele in irgendeiner Weise beeinflußt zu haben.

Auch der von Vorwürfen offenbar ebenfalls betroffene ehemalige sächsische Fifa-Schiedsrichter Wieland Ziller sagte, die Vorwürfe seien „völlig aus der Luft gegriffen”.

Unstrittig: Es floß Geld

Nach Aussagen der Vereinsführung haben am Montag alle Dynamo-Spieler eine Ehrenerklärung unterzeichnet, in der sie ausschließen, in die Affäre verwickelt zu sein. Ein Widerspruch zwischen einer von dritter Seite gezahlten Siegprämie und der von allen Spielern unterzeichneten eidesstattlichen Erklärung gebe es nicht.

In der Erklärung, so Dynamo-Geschäftsführer Volkmar Köster, hätten alle Dynamo-Spieler vor dem Zweitligaspiel gegen Energie Cottbus (0:1) versichert, daß sie in keinerlei Wettmanipulationen verstrickt gewesen seien. Daß die Prämie im Juni 2003 nach dem 3:2-Erfolg im Regionalliga-Match gegen Preußen Münster geflossen ist, sei laut Köster „unstrittig.”

Jede Menge Eidesstattliche Versicherungen

Auch belastet: der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Wieland Ziller

Auch die Spieler des Chemnitzer FC, Marcus Ahlf und Steffen Karl, widersprachen den gegen sie erhobenen Vorwürfen, an Manipulationen beteiligt gewesen zu sein. Beide Spieler unterzeichneten nach Vereinsgaben am Montag abend entsprechende Eidesstattliche Versicherungen.

„Ich weiß auch nicht, was los ist. Ich habe noch nie gegen meinen Verein gewettet, ich habe auch kein Geld bekommen, um auf irgendein Spiel spezielle Einflüsse zu nehmen. Die Angelegenheit ist ziemlich mysteriös für mich”, sagte der frühere St. Pauli-Profi Ahlf dem Hamburger Abendblatt.

Die „Bild”-Zeitung hatte am Montag abend die Namen von weiteren weiteren Verdächtigen bekannt gegeben, die die Vorwürfe jedoch bestritten. Es handelt sich um Schiedsrichter und Spieler der Klubs Paderborner SC, Energie Cottbus, Dynamo Dresden und Chemnitzer FC sowie einen Funktionär aus Dresden. Diese habe der ehemalige Fußball-Schiedsrichter Robert Hoyzer, der den Skandal ausgelöst hatte, bei der Staatsanwaltschaft genannt.

Die Beschuldigten

Im einzelnen sind dies: die Referees Jürgen Jansen (Essen), Dominik Marks (Stendal) und Felix Zwayer (Berlin), die Spieler Thijs Waterink, Alexander Löbe, Georgi Donkow (alle SC Paderborn), Tomislav Piplica (Energie Cottbus), Laurentiu Aurelian Reghecampf (Alemannia Aachen), Karl, Ahlf (Chemnitzer FC), Kresic und Bittermann (Dynamo Dresden) sowie der ehemalige Schiedsrichter Ziller.

Die Berliner Justiz hat laut „Berliner Morgenpost” derweil die Ermittlungen auf Verdächtige in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und dem Rhein-Main-Gebiet ausgedehnt. Derzeit stehen dem Blatt zufolge mehr als ein Dutzend Spieler und Schiedsrichter im Visier der Fahnder.

„Bin machtlos”

Eine eidesstattliche Versicherung unterzeichnete auch Schiedsrichter Jansen (Essen), der sich ebenfalls anwaltlichen Beistand nahm. Seine Kollegen Marks (Stendal) und Zwayer (Berlin) beteuerten ebenfalls ihre Unschuld. Wieland Ziller (Laußnitz) bestreitet ebenfalls sämtliche Vorwürfe und hatte lediglich von einem angeblichen Anwerbungsversuch berichtet.

Zwayer sagte der Tageszeitung „Die Welt”: „Ich distanziere mich von diesen Vorwürfen. Es wird versucht, mich da auf irgendeine Weise reinzuziehen. Der Ansatz ist haltlos. Es gab niemals irgendwelche Gegenleistungen oder sonstiges. Und ich habe von ihm auch kein Geld erhalten oder mich an einer Manipulation beteiligt.”

Marks äußerte im „Kölner Express”: „Ich bin einfach machtlos gegenüber den Gerüchten. Ich habe letzte Woche beim DFB meinen Standpunkt erklärt. Was soll ich denn noch tun?”

Auf „richtige” Resultate achten

Jansen ist von Hoyzer angeblich im Zusammenhang mit dem Bundesligaspiel 1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg (3:0) am 27. November 2004 belastet worden. Dies berichten übereinstimmend die „Süddeutsche Zeitung” und die „Bild”-Zeitung. Demnach habe Hoyzer von einem der drei am Wochenende festgenommenen Kroaten, die als Drahtzieher im Wettskandal gelten, entsprechende Hinweise erhalten.

Laut „Bild” habe Hoyzer ausgesagt, daß Jansen über einen Mittelsmann von der kroatischen Wett-Mafia angeworben worden sein soll und darauf geachtet haben soll, dass zumindest in diesem Spiel das „richtige” Resultat herauskam. Bei der Partie fielen zwei umstrittene Tore für Kaiserslautern; bei beiden Treffern soll Jansen zuvor angebliche Fouls von FCK-Stürmer Carsten Jancker nicht geahndet haben.


„Grenzenlose Naivität”


Unterdessen gerät auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) immer mehr in die Kritik. St.-Pauli-Präsident Corny Littmann warf den DFB-Verantwortlichen „grenzenlose Naivität” vor. DFB-Schiedsrichter-Sprecher Manfred Amerell rechnet damit, daß die Folgen des Fußball-Wettskandals erst in zehn Jahren überwunden sein werden. Daß ein Schiedsrichter bestechlich sein könne, habe man bisher nicht für möglich gehalten. „Für uns ist das Chaos eigentlich nicht mehr zu steigern.” Er zeigte sich auch verwundert über die Informationspolitik des DFB im Zusammenhang mit dem Skandal.

Der Vizepräsident des Organisationskomitees (OK) der FIFA Fußball-WM 2006, Wolfgang Niersbach, zeigte sich schockiert über den Wettbetrugsskandal. Die Vorfreude auf die WM sei dadurch getrübt. Es sei unfaßbar, was passiert sei. Allerdings könnten sie es sich nicht leisten, in Depressionen zu verfallen.

Text: FAZ.NET mit Material von ddp und sid und dpa
Das wird sich noch ausweiten. Da lügen einige und wenn die mal anfangen zu plaudern, werden wieder weitere namen fallen
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Ollibu

Beitrag von Ollibu »

Trainer Toppmöller verklagt DFB

01.02.2005

Der ehemalige Leverkusener Trainer Klaus Toppmöller schließt nicht die Möglichkeit aus, dass die Deutsche Meisterschaft in der Bundesliga-Saison 2001/02 von DFB-Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen) verschoben worden ist.

Toppmöller sagte: "Ich will niemandem etwas unterstellen. Aber als ich das hörte, fiel mir sofort ein, was mir mit Leverkusen in der Saison 2001/2002 bei St. Pauli widerfahren ist." Damals pfiff Schiedsrichter Jansen beim 2:2 gegen St. Pauli in der letzten Spielminute einen Strafstoß. Toppmöller: "Bernd Schneider hat den Ball damals ins Gesicht bekommen. Der Jansen stand fünf Meter daneben, entschied aber auf Handelfmeter."

Nun fordert Toppmöller: "Ich verlange jetzt vom DFB, daß das rückhaltlos aufgeklärt wird. Denn wenn es beim 2:1 geblieben wäre, hätten wir und nicht Dortmund den Meistertitel gewonnen." Auch in den zwei Spielen, die der inzwischen geständige Schiedsrichter Robert Hoyzer verschoben hat, war der Regionalligist St. Pauli beteiligt.

Toppmöller sieht sich als Opfer der Wettmafia. Der im Herbst entlassene Trainer des Hamburger SV sagte: "Die haben doch überall ihre Hände im Spiel. Ich sollte schon mehrmals zweitklassigen Spielern aus dem Ausland Verträge geben und dafür selbst Schmiergeld bekommen. Aber das habe ich immer abgelehnt. Nun bin ich möglicherweise mehrmals Opfer dieser Wettmafia geworden. Vielleicht haben die sich auf diese Art an mir gerächt."

Toppmöller war Trainer des HSV, als er im August das Pokalspiel in Paderborn mit 2:4 verloren hatte. Schiedsrichter Robert Hoyzer hat inzwischen gestanden, dass er das Spiel bewusst verpfiffen hat. Der Trainer verlor kurze Zeit später seinen Job. Toppmöller zu SPORT BILD: "Der DFB hat es bis heute nicht für nötig befunden, sich dafür bei mir zu entschuldigen. Den DFB und alle, die mir in diesem Zusammenhang Schaden zugefügt haben, werde ich verklagen. Das steht jetzt zu 100 Prozent fest."
Quelle: sport-bild :roll:

der quelle trau ich zwar nicht, aber wenn es so sein soll, müssten ja sämtliche spiele seit einführung der sportwetten überprüft werden :-?
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erwitterfan
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Beitrag von erwitterfan »

nur weil der den bvb nich mag soll der ma seinen lockenwickler im schrank lassen blabla ham wir ( deutsche nationalmannschaft)nich ma nen finale verlorn wo nen tor gezählt wurde das keins war ? :D skaaaaaandaaaaaaaaaaaal ;)
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Beitrag von opelgang »

Auch Bundesliga beteiligt? Schwerste Vorwürfe gegen Jansen

Jansen pfiff 2002 im Spiel gegen Leverkusen Elfmeter für St. Pauli
München - Der Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer nimmt täglich größere Dimensionen an. Nun soll auch die Bundesliga beteiligt sein.

Hoyzer soll ausgesagt haben, Schiedsrichter Jürgen Jansen habe Einfluss auf das Bundesligaspiel 1. FC Kaiserslautern gegen SC Freiburg (3:0) am 27. November genommen. Jansen bestritt dies per eidesstattlicher Erklärung.

Manipulation im Titelkampf 2002?

Trotzdem erhob Ex-Bundesliga-Coach Klaus Toppmöller in der "Sport-Bild" schwerste Vorwürfe gegen den Unparteiischen. Er deutete sogar eine Manipulation des Titelkampfs 2002 an.

Jansen hatte beim 2:2 von Bayer Leverkusen gegen St. Pauli in der letzten Minute einen Handelfmeter gegen die damals von Toppmöller trainierten Leverkusener verhängt.

"Bernd Schneider hat den Ball damals ins Gesicht bekommen. Der Jansen stand fünf Meter daneben, entschied aber auf Handelfmeter", sagte Toppmöller.

"Ich verlange jetzt vom DFB, dass das rückhaltlos aufgeklärt wird. Denn wenn es beim 2:1 geblieben wäre, hätten wir und nicht Dortmund den Meistertitel gewonnen."

Ermittlungen ausgeweitet

Unterdessen wurden die Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft Berlin laut "Berliner Morgenpost" auf Verdächtige in Nordrhein-Westfalen (Essen, Duisburg, Oberhausen, Paderborn), Sachsen (Dresden, Chemnitz) und dem Rhein-Main-Gebiet ausgeweitet.

Insgesamt werde gegen mehr als ein Dutzend Spieler und Schiedsrichter ermittelt. Nach Angaben von "Bild" und "Süddeutscher Zeitung" hat Hoyzer bei seinen Vernehmungen die Namen von neun Profis, drei Unparteiischen und einem Schiedsrichter-Beobachter genannt.

Eine Geldannahme haben der Paderborner Waterink und der Dresdner Kresic zugegeben. Allerdings hat nicht Kresic das Geld angenommen, sondern sein Landsmann Ranislav Jovanovic Fast alle anderen bestreiten eine Beteiligung, größtenteils mit eidesstattlichen Erklärungen.

Sport1 gibt einen Überblick.

Bei folgenden Spielen ermittelt das DFB-Sportgericht wegen möglicher Manipulationen:

DFB-Pokal (3): SC Paderborn - Hamburger SV (4:2, Schiedsrichter: Robert Hoyzer), 1. FC Nürnberg - LR Ahlen (2:3, SR: Hoyzer), Paderborn - MSV Duisburg (2:1, SR: Lupp/Waldstadt)

Zweite Liga (4): Duisburg - Spvgg Greuther Fürth (1:0, SR: Hoyzer), Ahlen - Wacker Burghausen (1:0, SR: Hoyzer), SpVgg Unterhaching - 1. FC Saarbrücken (1:3, SR: Hoyzer), Rot-Weiß Essen - 1. FC Köln (2:2, SR: Gräfe/Berlin)

Regionalliga Nord (2): FC St. Pauli - VfL Osnabrück (2:3, SR: Hoyzer), KFC Uerdingen - Osnabrück (1:4, SR: Hoyzer)


Beschuldigte Schiedsrichter:

Jürgen Jansen (44 Jahre, Essen): Hoyzer soll ausgesagt haben, dass Jansen von der Wett-Mafia über einen Mittelsmann angeworben worden sei und zumindest das Spiel zwischen Lautern und Freiburg verschoben haben soll. In der "Bild" ist sogar von mehreren Spielen die Rede.

Jansen hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben: "Zu keinem Zeitpunkt habe ich unter Verletzung des Regelwerks Einfluss auf einen möglichen Spielausgang genommen."

Dominik Marks (29, Stendal): Er soll angeblich Spiele in der zweiten und dritten Liga verpfiffen haben, unter anderem Karlsruhe - Duisburg (0:3), Hertha-Amateure - Bielefeld Amateure (2:1) und Wolfsburg Amateure - HSV Amateure (0:0).

Marks bestreitet jegliche Verwicklung: "Das ist ein klarer Versuch des Rufmords. Ich schwöre, dass ich absolut nichts mit Wetten zu tun habe."

Auch DFB-Chefankläger Horst Hilpert erklärte nach dessen Vernehmung: "Für mich steht er nicht in Verdacht."

Felix Zwayer (23, Berlin): Soll als Linienrichter Spiele beeinflusst haben. Nach seiner Aussage sei er vor der Partie Essen - Köln angerufen und zur Manipulation gedrängt worden. Er habe das aber abgelehnt.

"Ich distanziere mich von diesen Vorwürfen. Ich habe von Hoyzer kein Geld erhalten oder mich an einer Manipulation beteiligt", sagt Zwayer.

Wieland Ziller (51, Dresden, Schiedsrichter-Obmann): Der ehemalige Fifa-Unparteiische wird von Hoyzer beschuldigt, Jansen für die Wett-Mafia angeworben zu haben.

Ziller dementiert jegliche Verwicklung und stellte Dienstag Strafantrag gegen Hoyzer. Allerdings bestätigte er den Anwerbeversuch eines kroatischen Geschäftsmanns.

Ziller hat eine eidestattliche Erklärung abgegeben: "Weder habe ich selbst noch durch Dritte Fußballspiele manipuliert, erst recht nicht Dritte zur Manipulation von Fußballspielen verleitet."


Beschuldigte Spieler:

Thijs Waterink (36, SC Paderborn): Hat zugegeben, 10.000 Euro von einer angeblich "südländisch aussehenden Person" als Vorab-Siegprämie erhalten zu haben. Diese verteilte er nach dem Sieg gegen den HSV unter den Teamkollegen (je 500 Euro).

Da Waterink mit einer Schwalbe den Elfmeter zum 1:2 einleitete, gibt es Vermutungen, das Geld habe er dafür als Gegenleistung erhalten.

Alexander Löbe (33, Paderborn): Nach einem angeblichen Hamburger Foul an dem Stürmer sprach Hoyzer den Paderbornern den zweiten Elfmeter zu, der zum 4:2-Endstand verwandelt worden ist. Löbe hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.

Georgi Donkov (34, Paderborn): Der Bulgare kam gegen den HSV gar nicht zum Einsatz. Er hat ebenso wie Löbe eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.

"Beide Spieler haben die Vorwürfe weit von sich gewiesen. Sie versichern, vor der Partie nichts von einer Sonderzahlung gewusst zu haben", sagte SCP-Sprecher Michael Born.

Ignjac Kresic (38, DynamoDresden): Der Ersatzkeeper hatte als zweiter Spieler eingeräumt, Geld bekommen zu haben. Dem gesamten Team wurde im Juni 2003 eine "Motivations-Prämie" von 15.000 Euro für das Regionalliga-Spiel gegen Preußen Münster angeboten. Die Mannschaft wollte die Summe angeblich nur bei einem Sieg annehmen, was nach dem 3:2 dann geschah.

Zudem bestätigte Kresic den Kontakt zu einem der in Berlin Festgenommenen. Dazu passt die Aussage aus Vereinskreisen, wonach die Summe vom in Untersuchungshaft sitzenden Ante S. gekommen seien.

Ranislav Jovanovic (24, Mainz 05): Der Serbe war zwar nicht von Hoyzer beschuldigt worden, hat aber zugegeben, das Geld angenommen zu haben. Nach dem Sieg gegen Münster sei die Summe unter den Spielern und Trainer Christoph Franke verteilt worden.

Nach Bekanntwerden der Quelle hat sich das Team jetzt entschlossen, je 7.500 Euro an zwei Vereine zur Unterstützung für krebskranke Kinder zu spenden.

Torsten Bittermann (36, Dresden): Er soll Mittelsmann zwischen der Wett-Mafia und Dynamos Schiedsrichter-Obmann Ziller gewesen sein. Er bestätigte der "Sächsischen Zeitung" aber nur, dass vor dem Münster-Spiel "Geld geflossen" sei.

Gleichzeitig bestritten Bittermann und Kresic aber energisch, Spiele in irgendeiner Weise beeinflusst zu haben. Auch der Verein verwies auf eine eidesstattliche Erklärung sämtlicher Spieler, nicht an Manipulationen beteiligt gewesen zu sein.

Tomislav Piplica (34, Energie Cottbus): Soll ebenfalls von Hoyzer beschuldigt worden sein. Unter anderem soll es um das Bundesligaspiel Cottbus gegen Borussia Mönchengladbach am 2. April 2002 gehen, bei dem Piplica durch einen haarsträubenden Fehler kurz vor Ende der Partie das 3:3 kassiert hatte.

Hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben: "Namentlich bin ich weder an illegalen Wettabsprachen beteiligt gewesen noch habe ich von dritter Stelle zwecks Einflussnahme auf meine Spielleistung als Lizenzspieler bei Energie Cottbus Geld angenommen."

Laurentiu-Aurelian Reghecampf (29, Alemania Aachen): Auch bei ihm soll es den Beschuldigungen nach um die Zeit in Cottbus gehen, wo er bis vergangenen Sommer spielte.

Er hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben. "Ich bin in keiner Weise in irgendwelche Spielmanipulationen verstrickt gewesen oder verstrickt."

Steffen Karl (34, Chemnitzer FC): Bei den Beschuldigungen geht es offenbar um die Regionalliga-Partie zwischen Chemnitz und Dresden in der vergangenen Saison (0:1). Karl hat eine eidesstattliche Erklärung abgegeben.

Markus Ahlf (27, Dresden): Sah beim Gegentor im oben genanntem Spiel schlecht aus. Hat ebenfalls eine eidesstattliche Erklärung abgegeben: "Ich bin mir absolut keiner Schuld bewusst."
hab ichs nit gesagt??? :D
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Wiegel
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Beitrag von Wiegel »

Der Toppmöller geht mir immer mehr auf die Eier, klar kann ich verstehen, dass er sauer ist, dass da was geschoben wurde, aber er wurde entlassen, weil seine Mannschaft IMMER grottenschlecht gespielt hat - ich fand Toppi mal symphatisch, in den letzten Wochen hat er all diese Symphatien verspielt...... :x
„Ich mag die Ideen, die von der Zerstörung der herrschenden Gesetze berichten. Ich bin an allem interessiert, was sich um Aufruhr, Unruhe, Chaos und spezielle, scheinbar unsinnige Aktivitäten dreht. Für mich scheint das ein Weg zur Freiheit zu sein; eine äußere Revolte ist ein Weg zu innerem Frieden.“

– Jim Morrison

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Beitrag von Eise »

Geil, Chaos pur!!
Wenn die Jansen-Sache wirklich stimmt, bin ich gleich mal dafür Kaiserslautern und den BVB in die Regionalliga zu versetzen :D
opelgang
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Beitrag von opelgang »

Eise hat geschrieben:Wenn die Jansen-Sache wirklich stimmt, bin ich gleich mal dafür Kaiserslautern und den BVB in die Regionalliga zu versetzen :D
da bin ich auch ohne die jansen-geschichte für! :D
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Beitrag von Eise »

Hm, die SZ berichtet erneut, dass der DFB schon lange von den Vorgängen wußte und nix gemacht hat. Wenn das stimmt, können MV und Zwanziger einpacken...
Manipulationen im Profi-Fußball

DFB-Spitze hat Warnungen ignoriert

Der DFB gerät im Skandal um manipulierte Spiele heftig unter Druck. Der Wett-Anbieter Oddset meldete Auffälligkeiten bereits im August 2004. Womöglich ist auch die Erste Bundesliga betroffen.
Von Hans Leyendecker, Thomas Kistner und Klaus Ott

Die staatliche Sportwette Oddset attackierte den DFB am Montag, nachdem Verbandschef Gerhard Mayer-Vorfelder behauptet hatte, Oddset habe nicht frühzeitig gewarnt. Dieses Dementi sei "unverständlich", erklärte Oddset.

Womöglich ist neben Pokal- und Zweitligaspielen auch eine Begegnung der Ersten Bundesliga manipuliert worden. Das gab Schiedsrichter Robert Hoyzer bei seiner Vernehmung an. Der SC Paderborn teilte mit, ein Spieler habe vor dem Pokalsieg gegen Hamburg von einem Unbekannten Geld erhalten.

Der Skandal um verschobene Fußballspiele führte am Montag zu einer Auseinandersetzung zwischen der Sportwette Oddset und dem DFB, die im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im Jahr 2006 in Deutschland ansonsten eng kooperieren.

Die Staatliche Lotterieverwaltung in Bayern, die Oddset bundesweit koordiniert, bekräftigte Aussagen, sie habe den Verband frühzeitig über einen konkreten "Manipulationsverdacht" beim Pokalspiel SC Paderborn - Hamburger SV (4:2) am 21. August 2004 informiert. Das sei bei einem Telefonat mit DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt geschehen. Anschließend folgte ein Fax mit der Schilderung der Sachverhalte und dem Hinweis auf "Unregelmäßigkeiten".

DFB-Chef Mayer-Vorfelder hatte am Sonntag in der ARD behauptet, es stimme nicht, dass Oddset den Verband gewarnt habe. Dieses Dementi sei "unverständlich", erklärte die Lotterieverwaltung am Montag. Dem Vernehmen nach hatte DFB-Generalsekretär Schmidt die Lotterie-Gesellschaft darum gebeten, mit dem Wort "Manipulation" vorsichtig zu sein. Der Verband leitete damals zwar ein Ermittlungsverfahren ein, ließ dieses aber bereits kurze Zeit später wieder ruhen.


"Kein Kontakt zur Wett-Mafia"

Unter Umständen erstreckt sich der Wettskandal auch auf die Erste Bundesliga. Der frühere Schiedsrichter Robert Hoyzer, der als Kronzeuge der Anklage auftreten will, behauptete bei seiner Vernehmung durch die Polizei, möglicherweise sei auch das Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen den Freiburger SC im November 2004 Jahres manipuliert worden. Der Schiedsrichter des Spiels, der Essener Jürgen Jansen, hatte Freiburg mehrmals offenkundig benachteiligt.

Nach Hoyzers Darstellung hat ihm der Berufszocker Ante S., der nach seiner Festnahme derzeit in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft sitzt, Ende vergangenen Jahres erzählt, dass das Spiel illegal beeinflusst worden sei.


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Hoyzer wies aber darauf hin, dass er selbst keine unmittelbaren Kenntnisse von einer eventuellen Manipulation des Spiels in Kaiserslautern habe. Die Berliner Justiz wirft dem Kroaten Ante S. in einem Haftbefehl ein Dutzend Manipulationen im Zusammenhang mit Fußballspielen vor.

Schiedsrichter Jansen erklärte am Montag nach Angaben des DFB in einer eidesstattlichen Versicherung, er habe zu keiner Zeit in rechtswidriger Weise den Ausgang von Spielen beeinflusst. Er habe auch keine Kontakte zur "Wett-Mafia" gehabt, "weder persönlich noch über Dritte". Die Vorwürfe gegen ihn entbehrten jeder Grundlage.

Der Präsident des Regionalligisten SC Paderborn, Wilfried Finke, griff in dem Wettskandal am Montag die Spieler des Hamburger SV an. Finke hatte zunächst auf einer Pressekonferenz zugegeben, dass sein Mannschaftskapitän Thijs Waterink vor dem Pokalspiel gegen den Hamburger SV im Sommer 2004 von einem Unbekannten 10.000 Euro erhalten hatte.

Der südländisch anmutende Mann habe den Spieler gebeten, die Mannschaft vor dem Spiel über diese Sonderprämie zu informieren. Der Außenseiter gewann mit 4:2 gegen den favorisierten Bundesligisten.

"Auffällig verhalten"

Die Spieler aus dem Paderborner Kader, von denen jeder 500 Euro nach der Begegnung erhielt, haben mittlerweile an Eides statt versichert, nichts von dem Vorfall vor dem Spiel gewusst zu haben.

Geleitet wurde die Begegnung von Hoyzer, der seine Beteiligung an der Spiel-Manipulation in Paderborn gestanden hat. Um eine "Wette sicher zu machen, brauche ich drei Parteien", erklärte Finke: Den Schiedsrichter und die beiden Mannschaften.

"Ich habe mir das Spiel ein paar Mal auf dem Video angesehen. Einige HSV-Spieler haben sich auffällig verhalten", behauptete Finke. Auch rein passives Verhalten könne manipulativen Charakter haben. Der HSV reagierte erbost: "Das ist eine glatte Unverschämtheit" meinte der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann und kündigte die Möglichkeit einer Unterlassungsklage an.

Aus der Vernehmung Hoyzers geht hervor, dass angeblich auch in anderen Fällen Siegprämien gezahlt wurden. So sollen auch Spieler von Dynamo Dresden als zusätzlichen Anreiz bei einer Begegnung Geld erhalten haben, in der es für Dresden sportlich um nichts mehr ging. Vertreter des Vereins beteuerten dagegen ihre Unschuld.

(SZ vom 1.2.2005)
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Beitrag von erwitterfan »

schnauze jungs :effe:
obwohl , ohne lizens landen wir oberliga so "immerhin" regio :D ....
neneee ich denk ma in den nächsten tagen wird wohl der name von fast allen klubs fallen auch wenns sich jetz unrealistisch anhört ... nur die bazen werden bestimmt wieder in ruhe gelassen die hams ja nich nötig, appropro sind die nich ma inner nachspielzeit meister geworden weil nen gewisser schiri extrem lange nachspielen lassen hat :D ;) (fand ich übrigstens extrem geil --> blauen am Heulen :D :D: D ) ...
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Beitrag von Raidro »

Nein, die sind Meister geworden, weil sie in der Nachspielzeit ein Tor aus einer Freistosssituation erzielt haben *klugscheiss* :P
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Beitrag von sin tsu »

Beschuldigte Schiedsrichter:

[...]

Dominik Marks (29, Stendal): Er soll angeblich Spiele in der zweiten und dritten Liga verpfiffen haben, unter anderem Karlsruhe - Duisburg (0:3), Hertha-Amateure - Bielefeld Amateure (2:1) und Wolfsburg Amateure - HSV Amateure (0:0).
Das Spiel wurde sicher nicht verpfiffen. Der KSC war so schlecht und hätte eigentlich mindestens 5 Tore mehr kassieren müssen.

Da sieht man mal wieder, daß jeder und alles angeblich manipuliert werden soll.

Ich denke, es ist zwar viel passiert und einiges davon wird auch rauskommen, aber ein wenig übertrieben wurde und hat.
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Beitrag von SPA »

Raidro hat geschrieben:Nein, die sind Meister geworden, weil sie in der Nachspielzeit ein Tor aus einer Freistosssituation erzielt haben *klugscheiss* :P
Aber der nette Schober hat den Ball nach nem Rückpass in die Hand genommen und der Schiri hat gepfiffen!
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Beitrag von sin tsu »

Auszug aus der FAZ:
Eidesstaatliche Erklärungen „Unfug”

Von den 13 Personen, die Hoyzer vor der Berliner Staatsanwaltschaft angeblich belastet hat, haben bis auf Kresic und Paderborns Kapitän Thijs Waterink fast alle eine Verwicklung in den Skandal meistens mit Eidesstattlichen Versicherungen zurückgewiesen. Diese Erklärungen seien aber „juristischer Unfug”, sagte Paul-Werner Beckmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Sportrecht im Deutschen Anwaltsverein.

Wer eine falsche Versicherung abgibt, macht sich strafbar, aber nur, wenn er sich in einem dafür vorgesehenen Gerichtsverfahren vor der zuständigen Stelle äußert. Die jetzt abgegebenen Erklärungen hätten daher eher symbolischen Wert.
Falls einer doch was damit zu tun hat, kann er noch nicht mal strafrechtlich wegen "Falschaussage" belangt werden. Da die eidesstastliche Erklärungen dem Arbeitgeber gegenüber geäußert wurden, ist das lediglich ein ausreichender Kündigungsgrund seitens des Vereins.

Mehr dazu:
Stichwort: Eidesstattliche Erklärung

Die eidesstattliche Erklärung heißt im Gesetzbuch eigentlich “Versicherung an Eides statt“ und ist ursprünglich ein Instrument des Insolvenzrechts, früher bekannt als “Offenbarungseid“. Dort musste der Schuldner eingestehen, dass sein Vermögen nicht mehr ausreicht, um seine Schulden im Zwangsvollstreckungsverfahren auszugleichen und er somit nicht mehr kreditwürdig ist.

Wenn Umstände die Vermutung nahe legten, dass er seiner Verpflichtung eine bestimmte Auskunft zu erteilen nicht mit der erforderlichen Sorgfalt nachgekommen ist, sollte der Schuldner durch eine bestimmte Auskunft (Rechenschaftspflicht) zur Wahrheit angehalten werden.

So wurde die eidesstattliche Erklärung inzwischen in verschiedenen Rechtsgebieten ein Mittel, um die Richtigkeit von Erklärungen zu beteuern oder Behauptungen glaubhaft zu machen. Eine falsche eidesstattliche Erklärung ist strafbar, bei Vorsatz drohen bis zu drei Jahren Haft. Voraussetzung ist aber, dass die Erklärung bei einer “zuständigen Behörde“, beispielsweise einem Gericht, abgegeben wurde.

Abgaben solcher Erklärung bei Vereinen sind somit laut Gesetzbuch nicht relevant. Sollte sich herausstellen, dass die von dem Spieler gemachten Angaben falsch sind, hat der Verein jedoch gute Gründe, eine Kündigung zu rechtfertigen
. (sid)
Abseits von halb leer oder halb voll wartet der wahre Optimist darauf, dass ihm jemand nachschenkt.
ckt

Beitrag von ckt »

Quelle: Sport-Bilsd

Verliert Dortmund durch Toppis Klage die Lizenz?

Frankfurt - Der Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer nimmt täglich größere Dimensionen an. Nun könnte auch die abgelaufene Bundeliga Saison 2001/2002 betroffen sein.

Manipulation im Titelkampf 2002?

Wie schon berichtet erhob Ex-Bundesliga-Coach Klaus Toppmöller schwerste Vorwürfe gegen den Unparteiischen. Er deutete sogar eine Manipulation des Titelkampfs 2002 an. Jansen hatte beim 2:2 von Bayer Leverkusen gegen St. Pauli am 23. Spieltag in der letzten Minute einen Handelfmeter gegen die damals von Toppmöller trainierten Leverkusener verhängt. (Im Überblick: Spiele, bei denen das DFB-Sportgericht ermittelt)

Wie ein DFL Sprecher am späten Abend mittlerweile bestätigte, liegt der Staatsanwaltschaft Berlin ein Tonband vor, indem Jansen bei einem Gespräch mit einem Drahtzieher der Wettmafia, einräumte das Spiel bewusst manipuliert zu haben. Jansen erhielt dafür einen Betrag von 50.000 €.

Kurz nach dieser Bekanntgabe kündigte Toppi an, beim Amtsgericht Frankfurt Klage gegen die Wertung der Saison 2001/2002 einzulegen. Er habe durch die verpasste Meisterschaft seine Meisterprämie in Höhe von 500.000 € nicht bekommen. Die Anfechtung der Wertung sei notwendig, um einen Anspruch auf Zahlung der Prämie gegenüber seinen Ex Verein Bayer Leverkusen zu bekommen.

Karl Streind vom DFB Sportsgericht räumt der Klage Toppis gute Chancen ein. "Wenn sich tatsächlich rausstellen sollte, dass die Meisterschaft 2002 bewusst manipuliert wurde, muss die Wertung anuliert werden und Leverkusen nachträglich zum Meister erklärt werden".

Dies könnte für den angeschalgenen Meister von 2002, Borussia Dortmund, schwerwigende Konsequenzen haben. So müsste der Verein im Falle einer Annulierung Prämien und Fernsehgelder in Millionenhöhe zurückzahlen. Dies wäre für den finanzschwachen Verein nicht zu bewerkstelligen und neben Lizenzentzug drohe sogar Insolvenz.

Falls dieser Fall einträte kündigte ein Sprecher von Borussia Dortmund an, alle Rechtmittel auszuschöpfen um diesen Fall zu vermeiden. Jedoch sei man sich bewusst, dass man dadurch nur Zeit gewinnen könne. Der Rechtsstreit wäre dann wohl nicht zu gewinnen.

Allerdings ist der BVB nach Aktienrecht verpflichtet mögliche Kosten, die durch einen verlorenen Rechtsstreit entstüden, in die Bilanz aufzunehmen. Dies hätte nach derzeitigen Stand bei der Lizenzvergabe zur Folge, dass Dortmund in der kommenden Saison keine Lizenz für die Profiligen bekommen würde.

Um diesen Fall zu vermeiden soll Dortmund inoffziell Toppi 750.000€ geboten haben um eine Klageerhebung zu vermeiden.

Uwe Barschel
:D :D :D

wär zu geil wenn Vizekusen doch Meister würde und Dortmund in der Regionalliga spielen müsste.
Jürgen Kohler Fußballgott
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Beitrag von Jürgen Kohler Fußballgott »

das ist doch ein schlechter Fake,oder? :roll:

Lächerlich, was mittlerweile alles mit der Geschichte in Verbindung gebracht wird.
Bild
[915] Games
[690] Goals
[1033] Assists
[2] Stanley Cups
[1] Legend

Danke, Mario!
ckt

Beitrag von ckt »

http://www.n-tv.de/5485163.html
Toppmöller: "Verklage DFB"
Meisterschaft 2002 manipuliert?

Die tatsächlichen Ausmaße des Fußball-Betrugsskandals sind weiter nicht abzusehen. Klaus Toppmöller, ehemaliger Trainer von Bayer Leverkusen und des Hamburger SV, schloss nun in der "Sport Bild" sogar eine Manipulation der deutschen Fußball-Meisterschaft in der Saison 2001/02 durch DFB-Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen) nicht aus. "Den DFB und alle, die mir in diesem Zusammenhang Schaden zugefügt haben, werde ich verklagen", kündigte Toppmöller an.

Er wolle niemandem etwas unterstellen, sagte Toppmöller, aber ihm sei sofort eingefallen, "was mir mit Leverkusen in der Saison 2001/2002 bei St. Pauli widerfahren ist." Jansen hatte beim 2:2 gegen St. Pauli in der letzten Spielminute einen Strafstoß verhängt. Toppmöller: "Bernd Schneider hat den Ball damals ins Gesicht bekommen. Der Jansen stand fünf Meter daneben, entschied aber auf Handelfmeter."

Deshalb fordert der derzeit arbeitslose Trainer: "Ich verlange jetzt vom DFB, dass das rückhaltlos aufgeklärt wird. Denn wenn es beim 2:1 geblieben wäre, hätten wir und nicht Dortmund den Meistertitel gewonnen." Die Begegnung fand allerdings schon am 23. Spieltag statt.

"Klage steht zu 100 Prozent fest"

Der im Herbst beim HSV entlassene Coach sieht sich offenbar als Opfer der "Wett-Mafia": "Ich sollte schon mehrm
als zweitklassigen Spielern aus dem Ausland Verträge geben und dafür selbst Schmiergeld bekommen. Aber das habe ich immer abgelehnt. Nun bin ich möglicherweise mehrmals Opfer dieser Wett-Mafia geworden. Vielleicht haben die sich auf diese Art an mir gerächt."

Toppmöller war Trainer der Hamburger bei der 2:4-Niederlage im Pokalspiel in Paderborn. Er verlor kurze Zeit später seinen Job. Schiedsrichter Robert Hoyzer hat angeblich gegenüber der Staatsanwaltschaft gestanden, das Spiel manipuliert zu haben. Toppmöller in der "Sport Bild": "Der DFB hat es bis heute nicht für nötig befunden, sich dafür bei mir zu entschuldigen." Eine Klage "steht jetzt zu 100 Prozent fest".

Jansen soll von Hoyzer auch im Zusammenhang mit dem Bundesliga-Punktspiel 1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg (3:0) am 27. November 2004 belastet worden sein. Der Gescholtene hat in einer Eidesstattlichen Erklärung alle Manipulationsvorwürfe zurückgewiesen: "Zu keinem Zeitpunkt habe ich unter Verletzung des Regelwerks Einfluss auf einen möglichen Spielausgang genommen."
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Ich mag den BVB zwar nicht besonders, aber das Bayer deutscher Meister wird (Ihr werdet nie deutscher Meister...*sing*) kann ja nu auch nicht sein.


Aber hier mal ein sehr sachlicher Bericht der Süddeutschen, den ich sehr gut finde und die ganze Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtet (ganz ohne Gerüchte und Spekulationen):
Wett-Skandal

Juristen schauen auf das Rennquintett


Die Staatsanwaltschaft Berlin sieht Schiedsrichter Hoyzer derzeit nicht als Kronzeugen, sondern als Bandenmitglied. Wer wann wem warum Geld gegeben hat, wird am Ende entscheidend sein.
Von Hans Leyendecker

Der Fall mit dem Aktenzeichen 68 Js 51/05, den der Berliner Generalstaatsanwalt Hansjürgen Karge gemeinsam mit Staatsanwältin Petra Leister aus der Abteilung 68 (Bekämpfung der Organisierten Kriminalität) bearbeitet, ist für einen Teil der Öffentlichkeit ein einfacher Fall: Schiedsrichter, Spieler und drei angebliche Mafiosi aus dem Berliner Milieu haben Fußballspiele manipuliert. Handschellen müssen klicken, harte Strafen sind zu erwarten.

Die Realität ist anders. Das beginnt schon bei Definitionen. Dass es sich bei den drei inhaftierten Kroaten, den Brüdern Milan, Ante und Philip S., die in der Öffentlichkeit als Angehörige einer „Wett-Mafia“ vorgestellt werden, wirklich um Mitglieder der Ehrenwerten Gesellschaft handelt, ist zumindest umstritten. Keiner der drei ist vorbestraft oder hat laut Berliner Polizeiquellen Verbindungen in den Bereich der Organisierten Kriminalität.

Falsche Erwartung

„Mafia, eigtl. Überheblichkeit, Anmaßung“, erklärt der „Duden“ den Begriff. Das mag in diesem Fall der Berufszocker ja passen, aber die landläufige Vorstellung ist anders: Mafia ist für die Öffentlichkeit ein anderes Wort für Camorra oder Cosa Nostra. Berufsspieler jedenfalls fallen darunter nicht.

Die frühzeitig eingeschalteten Anwälte der drei Kroaten, die im Berliner Café King arbeiteten, hatten eigentlich mit einer Durchsuchung der Räumlichkeiten des Lokals am Montag dieser Woche gerechnet. Freitag voriger Woche wurde der einstige Schiedsrichter Robert Hoyzer vernommen und die vorsorglich eingeschalteten Verteidiger nahmen an, dass die Staatsgewalt ein bisschen Luft brauche um zuzuschlagen. Diese Erwartung war falsch.

Handschellen klickten wirklich


Generalstaatsanwalt Karge hatte sich am Telefon über den Fortgang der Vernehmungen Hoyzers informieren lassen und die Durchsuchungsbeschlüsse am Freitag waren dann rasch gefasst. Handschellen klickten wirklich. Den Brüdern, die an Wett-Manipulationen in großem Stil verwickelt sein sollen, wurde von den Ermittlern „banden- und gewerbsmäßiger Betrug in einem besonders schweren Fall“ vorgeworfen.

Tags darauf präsentierte Staatsanwältin Leister den Anwälten der drei festgenommenen Kroaten nicht nur die erste – in einigen Passagen geschwärzte – Vernehmung Hoyzers, sondern auch einen Beschluss des Bundesgerichtshofs.

Dieser Beschluss sei für das weitere Procedere ganz wichtig, erklärte die Strafverfolgerin, die gern mit offenen Karten spielt. Der BGH-Fall sei der einzige in der juristischen Literatur, der für die aktuelle Situation Bedeutung habe.

Das juristische Gelände ist vermint

Am Anfang stand ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf von 1979. Das Gericht hatte einen Angeklagten wegen vollendeten Betrugs in drei Fällen und versuchten Betrugs in einem Fall zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr mit Bewährung verurteilt. Der Angeklagte hatte Jockeys bestochen und deshalb beim Rennquintett beachtliche Gewinne erzielt. In die Literatur ging der Fall so ein: „Wer beim Abschluss einer Rennwette verschweigt, dass er durch Bestechung von Rennreitern das Wettrisiko zu seinen Gunsten vermindert hat, erfüllt den Tatbestand des Betruges." Das könnte im Fall der verdächtigen Kroaten helfen.

Aber das juristische Gelände ist sehr vermint. Der BGH machte Anmerkungen, und der heutige Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, hat in einem Kommentar, der 1980 in der Zeitschrift Juristische Schulung erschienen ist, die dann erfolgte Entscheidung des BGH abgelehnt: „Die Unterscheidung durch konkludentes Vorspiegeln und Täuschung durch Unterlassen ist schwierig, die Rechtssprechung ist gekennzeichnet durch eine umfangreiche teilweise widersprüchliche Kasuistik“ schrieb Hassemer. Das heißt übersetzt auf den neuesten Fall: Auch der Fall der Brüder S. ist so einfach nicht.

Wer wann wem warum Geld gegeben hat, wird am Ende entscheidend sein. Den Kroaten drohen, theoretisch, bis zu zehn Jahren Haft. Interessant ist, dass – wie aus Berliner Justizkreisen zu erfahren ist – die Staatsanwältin Leister derzeit den jungen Schiedsrichter Robert Hoyzer nicht als Kronzeugen, wie es dessen Verteidigung gern hätte, sondern als Bandenmitglied betrachtet. Das kann den Fall noch mal verändern. Wenn Hoyzer weiter auspackt, gefährdet er möglicherweise seine eigenen Interessen.

Das Opferlamm

Das alles ist juristisch sehr kompliziert und überfordert möglicherweise sogar den juristischen Sachverstand des DFB. Auffällig ist, dass sich der frühere Trainer des Hamburger Sportverein, Klaus Toppmöller, in der Affäre als Opferlamm zelebriert.

Seine Konstruktion geht etwa so: Als Trainer des Hamburger Sportvereins sei er durch das manipulierte Pokalspiel beim Paderborner SC in Schieflage geraten. Also stehe ihm möglicherweise Schadenersatz zu.
Juristisch ist das nicht nachvollziehbar. Das Recht auf einen Arbeitsplatz ist rechtlich nicht gegen Eingriffe Dritter geschützt. Versteht das Toppmöller? Versteht das der DFB?

(SZ vom 2.2.2005)
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Beitrag von sin tsu »

Hier nochmal eine Zusammenfassung des BuLi-Skandals von ´71, falls einer aufgrund seiner Jugend sich nimmer genau dran erinnern kann:
Bundesligaskandal 1971
Aus Unschuldsbeteuerungen wurden Meineide

Von Hans-Joachim Leyenberg

01. Februar 2005 1971 war alles noch viel, viel schlimmer. Jedenfalls nach dem heutigen Erkenntnisstand über den Bundesligaskandal II. Beim Bundesligaskandal I sind auch eidesstattliche Erklärungen von Spielern abgegeben worden, die ihre Unschuld bezeugen sollten. Später entpuppten sich einige allerdings als Meineide. In der Endphase der Saison 70/71 war dermaßen flächendeckend gelogen und betrogen worden, daß sich die Frage aufdrängte, ob man denn nun Fußball oder Monopoly spiele?

Zwischen dem 3. April 1971 und 5. Juni 1971 waren 18 Bundesligaspiele manipuliert worden - oder es war zumindest versucht worden, sie durch Geldzahlungen an Spieler zu beeinflussen. Aktiv oder indirekt beteiligt waren zehn von 18 Bundesligaklubs. Gesperrt wurden neben Vereinsfunktionären 52 in die Affäre verwickelte Profis, darunter auch Nationalspieler wie Lothar Ulsaß (Eintracht Braunschweig), Klaus Fichtel, Rolf Rüssmann, Klaus Fischer und Reinhard Libuda (alle Schalke 04).

Die Aufklärung durch den Deutschen Fußball-Bund mit dem damaligen Kontrollausschußvorsitzenden Hans Kindermann währte 18 Monate, die Aufarbeitung vor ordentlichen Gerichten fast sechs Jahre, und sie endete mit einem Freispruch für Günter Siebert, den ehemaligen Präsidenten des FC Schalke 04.

Neben 14 Gelsenkirchener Profis besetzten die Lizenzspieler von Eintracht Braunschweig und Hertha BSC die Schlüsselrollen beim Versuch, durch von dritter Seite bestellte Siege oder Niederlagen die Kasse aufzubessern. Ans Licht gebracht hatte die Affäre Horst-Gregorio Canellas, der Präsident der Offenbacher Kickers.

Am Tage nach dem Abstieg der Hessen aus der Bundesliga - Meister wurde übrigens Borussia Mönchengladbach - präsentierte der gerade fünfzig Jahre alt gewordene Südfrüchtegroßhändler seinen Geburtstagsgästen einen Tonbandmitschnitt eines Dialoges mit hoher Sprengkraft: die Verhandlungen mit dem Berliner Bernd Patzke wegen einer Prämie für den Sieg über die gleichfalls abstiegsgefährdeten Bielefelder Arminen.

Zuvor hatte Canellas davon Wind bekommen, daß Spielausgänge „ringsum” manipuliert worden waren, indem Spielern entsprechende Prämien geboten wurden. Canellas hatte zu Lebzeiten immer wieder betont, den DFB über diese Machenschaften informiert und angeregt zu haben, den letzten Spieltag abzusetzen. Er will sich auch die Unbedenklichkeit seitens des DFB für den Weg nach Berlin eingeholt haben und fühlte sich am Ende als der „Gelackmeierte”.

In der Stunde der Abstiegsentscheidung saß der Offenbacher Vizepräsident Waldemar Klein mit 140.000 Mark im Diplomatenkoffer auf der Tribüne des Berliner Olympiastadions. Doch die Hertha-Spieler nahmen lieber die 250.000 Mark, die ihnen Arminia Bielefeld für eine Niederlage geboten hatte. Bielefeld gewann wie bestellt 1:0. Das gleiche Resultat hatten die Schalker Wochen zuvor den Arminen im Parkstadion beschert. Im Gegenzug hatte jeder Spieler 2400 Mark erhalten.

Betrogener Betrüger

Als die Sache aufflog, reagierten DFB und Öffentlichkeit erst ungläubig, dann geschockt. In der Spielzeit 71/72 kamen 300.000 Zuschauer weniger als in der Skandalsaison, 72/73 sogar 1,3 Millionen weniger. Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach wurden mit Lizenzentzug bestraft, Canellas als „betrogener Betrüger” für Ämter im Fußball gesperrt - und nach fünf Jahren begnadigt.

Der Mann mit der schnarrenden Stimme geriet nochmals in die Schlagzeilen, als er in Mogadischu an Bord der Lufthansa-Maschine „Landshut” in die Hände von Terroristen geriet. Jahre später hat Canellas voller Verbitterung über Kindermann und den Bundesligaskandal I gesprochen. Kindermann habe versucht, den Gang des Kronzeugen an die Öffentlichkeit zu stoppen. Ein einzelner hat damals die Skandal-Lawine ins Rollen gebracht. Horst-Gregorio Canellas hat sich als Opfer, nie als Täter gesehen. Er ist auch nie des Meineids bezichtigt worden.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Februar 2005
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Beitrag von sin tsu »

Was mir heute morgen noch so durch den Kopf gegangen ist. Bis die Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind und dann konkrete Lösungen von festgestellten Manipulationen feststehen ist die Saison und auch der Pokalwettbewerb schon wieder beendet. Ich denke das ganze wird sich doch über Monate hinziehen, die Prozesse wie schon 1971 sicher ein paar Jahre.

Spiele dürfen laut DFB-Statuten nur wiederholt werden, falls es sich um einen laufenden Wettbewerb handelt. Nach dem Pokalfinale und dem 34. Spieltag ist die ganze Sache doch gegessen! Und das sind grad mal 3,5 Monate.....

Vieielleicht spielt der DFB ja auf Zeit? Falls Vereine beschissen wurden und dies nach dem Pokalfinale/letztem Spieltag feststeht (z.B. Freiburg steigt mit 1 Punkt Rückstand ab und wurde in Lautern verpfiffen), was passiert dann?
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Beitrag von sin tsu »

Hausdurchsuchungen bei belasteten Schiedsrichtern

Im Manipulationsskandal um Robert Hoyzer hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ausgeweitet: Am Mittwochmorgen wurden bundesweit Hausdurchsuchungen bei den von Hoyzer belasteten Schiedsrichtern vorgenommen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen die Wohnräume von Bundesliga-Schiedsrichter Jürgen Jansen in Essen, von Zweitliga-Referee Dominik Marks in Berlin und von Schiedsrichter-Obmann Wieland Ziller in Dresden durchsucht worden sein.

(c) sid
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Beitrag von erwitterfan »

toppmöller is doch echt nurnoch arschloch pur, was der in den letzten tagen an gequirlter scheisse von sich gegeben hat davon kann dieter bohlen 3 Bücher drübre schreiben ...
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Beitrag von sin tsu »

Ermittlungsverfahren wegen banden- und gewerbsmäßigem Betruges - 02.02.2005 15:37
Erklärung der Staatsanwaltschaft im Wortlaut


"Die Staatsanwaltschaft Berlin führt auf Anzeige des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu 68 Js 51/05 ein Ermittlungsverfahren gegen zurzeit 25 Beschuldigte wegen banden- und gewerbsmäßigem Betruges bzw. wegen Beihilfe dazu. Die Tatvorwürfe gehen wesentlich auf geständige Aussagen und Angaben des ehemaligen DFB-Schiedsrichters Robert Hoyzer zurück.

Beschuldigt sind neben Robert Hoyzer die Gebrüder S. sowie die DFB - Schiedsrichter Jürgen Jansen, Felix Zwayer und Dominik Marks. Außerdem werden mehrere Personen aus dem privaten Umfeld der Gebrüder S., darunter ein Schiedsrichterbetreuer, sowie 14 Spieler der Vereine LR Ahlen, Chemnitzer FC, Energie Cottbus, Dynamo Dresden, Kickers Offenbach und SC Paderborn (bzw. einem Spieler der vor kurzem von Energie Cottbus zu Alemania Aachen transferiert wurde) beschuldigt. Spieler des Vereins Hertha BSC Berlin befinden sich nicht unter den Beschuldigten.

Die Beschuldigten sind verdächtig, zumindest 10 Spiele der 1., 2. und 3. Liga sowie aus dem DFB - Pokal im Jahr 2004 manipuliert zu haben, damit die Gebrüder S. bei verschiedenen Wettanbietern im In- und Ausland im Bezug auf diese Spiele erfolgreich wetten konnten. Nach den derzeitigen Erkenntnissen sollen Schäden in Millionen Höhe entstanden sein.

In Ergänzung zu den Durchsuchungen vom Freitag, dem 28. Januar 2005, sind am heutigen Tag in der Zeit von 06.00 Uhr bis 11.30 Uhr in zehn Bundesländern an 32 verschiedenen Durchsuchungsorten bei 19 Beschuldigten mit Erfolg Beweismittel gesichert worden. Hierbei waren mehr als 150 Polizeibeamte, darunter Beamte des Landeskriminalamtes Berlin, sowie zahlreiche Unterstützungskräfte der örtlichen Polizeibehörden im Einsatz. Festnahmen erfolgten nicht.

Schon in der Zeit vom 28. Januar bis 1. Februar 2005 wurden bei den Gebrüdern S. aufgrund von Arresten des Amtsgerichts Tiergarten deren Konten und sonstige Vermögenswerte in einem Gesamtwert von ca. 2,44 Mio. Euro gepfändet bzw. beschlagnahmt, um Regressansprüche der Geschädigten befriedigen zu können.

Der beauftragte Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird noch heute im Anschluss an die nunmehr abgeschlossenen strafprozessualen Maßnahmen die erforderlichen Aktenauskünfte erhalten, damit die dort für notwendig erachteten Maßnahmen zur Sicherungs des Spielbetriebes ergriffen werden können.

Die Ermittlungen stehen insgesamt noch am Anfang, so dass ein Verfahrensabschluss weder zeitlich, dem Umfang noch dem Ergebnis nach zur Zeit vorausgesagt werden kann."
Jetzt geht´s erst richtig los!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Eise
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Wiegel
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Beitrag von Wiegel »

Wer sind die Gebrüder S.? ;)
„Ich mag die Ideen, die von der Zerstörung der herrschenden Gesetze berichten. Ich bin an allem interessiert, was sich um Aufruhr, Unruhe, Chaos und spezielle, scheinbar unsinnige Aktivitäten dreht. Für mich scheint das ein Weg zur Freiheit zu sein; eine äußere Revolte ist ein Weg zu innerem Frieden.“

– Jim Morrison

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mash
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Beitrag von mash »

Wiegel hat geschrieben:Wer sind die Gebrüder S.? ;)
Ante, Milan und Philip

Der Ante läuft manchmal mit Geld in Aldibeuteln durch Rudolf-Harbig Stadion :D
__/)/)
_(°.°)
(")(")o
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Eintrachtler
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Beitrag von Eintrachtler »

Eise hat geschrieben:Bild
Net schlecht :lol2:
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Beitrag von Latte »

[hass an]bei dem marks kann ich mir das vorstellen - blöder sack! :D
hat unsere amateure bei hertha bsc dermaßen verpfiffen.
von heesen hat das auch schon erklärt. [hass off]
  • Hurra Hurra! Hurra Hurra!
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Wie ich schon gesagt habe, beim Spiel KSC vs Duisburg war ich im Stadion und jetzt als KSC-Supporter muß ich sagen, der KSC hatte null Chance, hätte viel höher verlieren können und ich hab keine möglichen Fehlentscheidungen in Erinnerung.

Wahrscheinlich war Karlsruhe dermaßen schlecht, daß der Schiri nicht mal eingreifen mußte. :D
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Beitrag von sin tsu »

Auch in Belgien besteht Manipulationsverdacht

Nach dem Manipulationsskandal in der Bundesliga wird nun auch im belgischen Fußball wegen des Verdachtes der Manipulation von Punktspielen ermittelt. Am Donnerstag vernahm die Staatsanwaltschaft die Spieler Peter Delorge und Dusan Belic vom Erstligisten VV St. Truiden wegen mutmaßlicher Verwicklung in die Verschiebung von Spielen aus der vergangenen Saison. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei nach Angaben ihres Klubs stehen dabei die Partien von St. Truiden gegen den SC Charleroi und von VV Westerlo gegen Charleroi.

Die Untersuchungen bedeuten eine Wiederaufnahme von im Vorjahr bereits abgeschlossenen Ermittlungen des nationalen Verbandes. Auslöser waren damals Hinweise des Absteigers FC Antwerpen gewesen, dass St. Truiden für den 2:1-Sieg gegen den FC von Charleroi eine Sonderprämie erhalten hätte. Charleroi schaffte auch durch den Erfolg von St. Truiden am Saisonende den Klassenerhalt.

(c) sid
Wird eigentlich überall nur noch beschissen?
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Beitrag von sin tsu »

Wettskandal

Hoyzer wird immer konkreter


Der Schiedsrichter erhebt schwere Vorwürfe gegen andere Referees, während die Staatsanwaltschaft Berlin nun auch Spuren ins Ausland verfolgt.
Von Thomas Kistner, Hans Leyendecker und Johannes Nitschmann


Die Staatsanwaltschaft Berlin verfolgt im Wettskandal neue Spuren. Die Ermittler interessieren sich nun für Verbindungen der drei inhaftierten kroatischen Brüder Ante, Milan und Philip S. ins Ausland. Dabei soll festgestellt werden, ob die Berliner Zelle eigenständig arbeitete oder Teil eines international operierenden Netzwerks war.

Bei Razzien in Wohnungen und Büros der Brüder waren auch Transfers von britischen und italienischen Wettbüros festgestellt und Wettscheine aus dem Ausland gefunden worden. Ein- und Auszahlungen werden derzeit von Polizeiexperten mit Wetteinsätzen verglichen.

Die Strafverfolger hegen auch den Verdacht, dass es in anderen deutschen Städten zugegangen sein könnte wie im berüchtigten Cafe King. Belege dafür haben sie nicht, doch vermutet wird, dass Betrügereien nicht nur aus Berlin gesteuert wurden. Dabei fällt auf, dass die mit auffälligen Wettmustern versehene Zweitliga-Partie Aue-Oberhausen vom 18. Dezember bisher keine Rolle spielte bei den Ermittlungen.

Interessanterweise besteht ein Teil des ausgewerteten Materials aus Beschlagnahmungen in einem anderen Verfahren, das vom Berliner Landeskriminalamt, Dezernat 311 GFG, seit Sommer 2004 gegen Ante S. geführt wird. Dabei geht es um Geldwäsche.

Falsch gewettet

Auch verfolgen die Ermittler offenbar Spuren ins Rotlichtmilieu. So sollen einige Schiedsrichter Stammgast in einem Frankfurter Bordell gewesen sei. Aus Schiedsrichterkreisen wird bestätigt, es sei zumindest eine Zeit lang üblich gewesen, dass Profiklubs etwa in Frankfurt oder Berlin Betreuer abgestellt hätten, die für Versorgung und Wohlergehen der schon am Vortag anreisenden Schiedsrichter-Gespanne zuständig gewesen seien.

In Einzelfällen habe es dabei Sonderwünsche gegeben – auch dies sei in Teilen der Schiedsrichterszene bekannt.

Der in den Blickpunkt der Ermittlungen geratene Schiedsrichter Jürgen Jansen will indes seinen Unschuldsbeweis auf ungewöhnliche Art führen und bei einer Video-Pressekonferenz am Freitag in Passau die Manipulationsvorwürfe widerlegen. Anwalt Stephan Reiffen bestätigte dies gestern der SZ.

Auf einer Videoleinwand sollen Szenen von umstrittenen Bundesliga-Partien mit Jansen als Schiedsrichter gezeigt werden, darunter wohl auch die fraglichen Spiele Kaiserslautern - Freiburg von November 2004 sowie das Zweitliga-Spiel Dynamo Dresden - Unterhaching.

Manipulationen auch fehlgeschlagen

Derweil hat Hoyzer bei der Staatsanwaltschaft weiterführende, teils auch neue Angaben gemacht. Er korrigierte Angaben aus der ersten Vernehmung, bei denen er nicht richtig verstanden worden sei. Zudem beantwortete er Fragen, die Staatsanwältin Leister (Abteilung 68) schriftlich gestellt hatte, und präzisierte Angaben zu mutmaßlichen Verstrickungen von einzelnen Spielern..


Für die Ermittler gestaltet es sich schwierig, der Frage nachzugehen, welche Summen bei welchem Spiel gewettet wurden, wie oft die Kroaten gewannen und wann sie verloren haben. Tatsächlich ist manches auch schiefgelaufen. So hat Hoyzer eingeräumt, Manipulationsversuche beim Regionalligaspiel Paderborn - Chemnitz sowie dem Zweitliga-Spiel Unterhaching - Saarbrücken seien fehlgeschlagen.

Bei letzterer Partie am 28. November 2004, welche die Saarländer 3:1 gewannen, hatte Hoyzer den Hachingern beim Stand von 1:2 einen Strafstoß zugeschanzt, den Copado allerdings an die Torlatte setzte statt ins Netz. Kurz darauf trafen die Gäste zum 3:1.

Beim Match Paderborn - Chemnitz im Mai sei es ihm misslungen, eine Führung des Heimteams bis zur Halbzeit herzustellen. In beiden Fällen, heißt es aus Berliner Kreisen, habe Hoyzer bereits kassierte Summen zurückzahlen müssen.

Zerrissene Dokumente

Nach einem Bericht des Spiegel habe Hoyzer zudem ausgesagt, sein Kollege Dominik Marks habe 5000 Euro für einen Sieg der Hertha-Amateure im Regionalligaspiel gegen die Bielefelder Amateure kassiert. Weiter soll Marks auch 30.000 Euro nach dem 3:0 des MSV Duisburg im Zweitligaspiel beim Karlsruher SC von Ante und Milan S. bekommen haben.

Über Paderborns Mannschaftskapitän Thijs Waterink habe Hoyzer ausgesagt, er sei über den Kontaktmann Ante S. in die Manipulationen eingeweiht gewesen. Die beschuldigten Spieler und Schiedsrichter bestreiten die Vorwürfe.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft erscheint nicht ausgeschlossen, dass einige Spieler auch Kontakte zu Zocker-Kreisen in Kroatien und Rumänien unterhielten. In dem Zusammenhang fielen Merkwürdigkeiten bei der vorübergehenden Festnahme des von Cottbus zu Aachen gewechselten Spielers Laurentius Reghecampf auf.

Der gebürtige Rumäne war Mittwoch Morgen gegen 6.30 Uhr von fünf Durchsuchungsbeamten dabei überrascht worden, wie er auf der Toilette seines Aachener Hotels „Quellenhof“ hastig zerrissene Dokumente vernichten wollte. Reghecampf war kurz zuvor, gegen sechs Uhr morgens, von den vergeblichen Durchsuchungsbemühungen in Cottbus informiert worden, die Polizei hatte seine dortige Wohnung verschlossen vorgefunden.

"Immer nur auf die eigene Mannschaft gesetzt"

Helmut Reiz, der Anwalt des Spielers, sagte gestern, er kenne zwar die beschlagnahmten Papiere noch nicht, die zum Teil wieder zusammengepuzzelt werden müssten. Doch habe sein Mandant gesagt, es handle sich dabei um Beträge, die Reghecampf für einen Hausbau in seine rumänische Heimat überwiesen habe. Ein Teil sei auch an einen dortigen Restaurant-Geschäftspartner der Ehefrau des Spielers gegangen. Die Staatsanwaltschaft habe am Donnerstag zugesichert, dass allen Beschuldigten-Vertretern die Akten bereits zugesandt werden.

Bei Regehcampf übrigens beschlagnahmte die Polizei auch einen Laptop, auf dem sich dessen „oddset-online-Name“ für das Einloggen für Fußballwetten befindet. Laut Anwalt Reiz habe der Profi bei Spielen, an denen er selbst mitwirkte, „immer nur auf die eigene Mannschaft gesetzt“.

(SZ vom 4.2.2005)

Das mit der Schiedsrichterbetreuung finde ich ja am geilsten...........
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