wenn er den tag vorher wirklich nen kräfteeinbruch wegen essen oder trinken hatte
die eigenen beine sind halt nicht so konstant wie ein formel1 auto
Moderatoren: Tim, ACZ-Mod-Team

Einfach nur köstlich!Die sauberste Tour aller Zeiten
Von Michael Eder
Mesdames et Messieurs: Die Tour ist größer als alle Rennfahrer. Vive le Tour de France! Sie wird niemals untergehen. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, daß es 2007 gewisse Probleme gab, als damals vor zwei Jahren auf der drittletzten Etappe von Piqure d'epingle nach Epodopage mit dem Amerikaner Glenn Buterol der letzte Radprofi ausgeschlossen wurde, wegen einer kleinen Überdosis Testosteron, kaum der Rede wert, aber von einem übereifrigen Dopinglaboranten in Paris doch entdeckt.
Die heldenhaften Alleinfahrten Buterols auf den vorangegangenen siebzehn Etappen werden dennoch in Erinnerung bleiben. Wie er als Ein-Mann-Peloton quer durch Frankreich hetzte - phantastisch. Als auch er, das allerletzte einzelne schwarze Schaf im Radsport, gesperrt war, schlug die Stunde der Pessimisten und Nestbeschmutzer, jetzt endlich, meinten sie, sei der Radsport am Ende. Pustekuchen, die Tour war auch größer als alle nicht mehr vorhandenen Fahrer, und so kam ihr Direktor Richard Virenque zu dem wagemutigen, aber letztlich brillanten Entschluß, die Tour 2008 ganz ohne Rennfahrer, nur mit der bunten Werbekarawane, den Autos mit den Sportlichen Leitern und ein paar knallgelben Materialwagen antreten zu lassen.
Dopingtests bei den Sportlichen Leitern
Auto statt Fahrrad: Jan Ullrich wird sportlicher Leiter
Die Tour 2008, Sie werden sich erinnern, war ein großer, ein denkwürdiger Erfolg. Die Zuschauer standen wie immer jubelnd an den Straßen, 1,2 Millionen sollen es allein auf den 14 Kilometern hinauf nach Alpe d'Huez gewesen sein, und erstmals konnten Mont Ventoux, Tourmalet, Galibier und alle anderen berühmten französischen Berge in den Streckenplan eingebaut werden, ohne daß irgendeine Memme über zu schwere Etappen jammerte.
Es war, wie der Sportliche Leiter des spanischen Fuentes-Teams, Jan Ullrich, erklärte, die beste Tour aller Zeiten. Und das wichtigste: Sie war sauber, es gab keine einzige positive Dopingprobe. Na ja, bis auf die Panne auf der 12. Etappe, als die französische Polizei in Ermangelung von Rennfahrern mehrere Sportliche Leiter, darunter Ullrich (Equipo de Fuentes), Armstrong (Balko Channel) und Riis (Beta-HCG) Dopingtests unterzog, deren Ergebnisse nach einem erbitterten Rechtsstreit aber nie veröffentlicht wurden. Bekannt ist nur, daß der Abtransport der Urin- und Blutproben von Demonstranten behindert wurde, die in den vorbeirollenden CastorBehältern reflexartig und zu Unrecht radioaktives Material vermuteten.
GPS-gesteuerte Rennfahrer-Maschinen
Nun dauert es nicht mehr lange, die Tour 2009 startet in drei Wochen in Tromperie-sur-mer mit einem Prolog über 7,5 Kilometer. Nach einem Jahr Pause werden wieder Teams teilnehmen. Als Favorit startet Sony Systems mit einer Roboter-Equipe, die in einem dreiwöchigen Trainingslager auf Mallorca durch perfektes Windschattenfahren aufgefallen war.
T-Mobile schickt, in magentafarbenen Trikots, ebenfalls neun GPS-gesteuerte Maschinen ins Rennen. Der Clou: Es gibt verschiedene Ausführungen: Modell Berg, Modell Sprint, Modell Rouleur, Modell Bergziege, Modell Kühlwasserträger. Das Spitzenmodell Kapitän soll von einem normalen Rennfahrer kaum noch zu unterscheiden sein. Es soll nicht nur Wachstumshormon und Epo vertragen, sondern auch alle anderen gängigen Treibstoffe.
wenn ich was nicht mag, dann sind das versicherungsvertreter,Hamburg - "Wir gehen davon aus, dass auch die B-Probe positiv
sein wird", sagte Phonak-Teamärztin Denise Demir der "Bild"-Zeitung.
Auch Landis selbst hatte auf seiner gestrigen Pressekonferenz in Madrid
wenig Hoffnung auf eine negative B-Probe signalisiert: "Dann werde ich
mich mit meinen Anwälten beraten und sehen, was wir als nächstes tun
können", sagte Landis.

Naja, was man bei so einer "vernichtenden Analyse" noch rein waschen will ist mir schleierhaft...sport1.de hat geschrieben:Auch Landis' B-Probe positiv
München - Floyd Landis war bei seinem Sieg bei der Tour de France in diesem Jahr definitiv gedopt.
Vorschau Wurde nach seinem Erfolg auf der 17. Tour-Etappe positiv getestet: Floyd Landis
Das bestätigte die Analyse der B-Probe.
Das Ergebnis der zweiten Untersuchung im IOC-Labor Chatenay-Malabry bei Paris gab der Radsport-Weltverband UCI am Samstagmorgen bekannt.
Dreifach erhöhter Testosteron-Wert
Der Phonak-Kapitän war am 20. Juli nach seinem Sieg auf der 17. Etappe getestet worden.
Das positive Resultat der A-Probe wurde am 27. Juli vermeldet. Es soll einen überhöhten Testosteron-Wert von 11:1 im Verhältnis zu Epitestosteron aufgewiesen haben; der Grenzwert liegt bei 4:1.
Zweijährige Sperre
Dem 30-jährigen US-Amerikaner droht eine zweijährige Sperre und der Ausschluss aus der ProTour für vier Jahre.
Die B-Probe war am Donnerstag in Anwesenheit von drei Landis-Anwälten und Vertretern der US-Antidoping-Agentur USADA und der UCI geöffnet worden.
Phonak entlässt Landis
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Ergebnisses der B-Probe gab die Teamleitung des Schweizer Phonak-Rennstalls die Entlassung von Landis bekannt.
Teamchef Andy Rihs erklärte, dass die Sache nun Landis' persönliche Angelegenheit sei und die Mannschaft mit dem Fall nichts mehr zu tun habe.
"Will meinen Namen reinwaschen"
Auf seiner Homepage gibt sich Landis trotz der für ihn vernichtenden Analyse uneinsichtig und kämpferisch.
"Ich habe niemals eine verbotene Substanz genommen. Ich war der stärkste Fahrer der Tour de France. Aus diesem Grund bin ich der Champion. Mein Ziel ist es nun, meinen Namen reinzuwaschen. Darum werde ich weiter kämpfen", teilte Landis mit.
Der US-Profi will nun seine Anwälte einschalten.