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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Eintrachtler hat geschrieben:
Beansch hat geschrieben:
Eintrachtler hat geschrieben:
"Blöde Argumentation" - Hoeneß erneuert Drohung

Im Streit um die Verteilung der Fernsehgelder hat Manager Uli Hoeneß vom deutschen Fußball-Meister FC Bayern München erneut mit dem Gang vors Gericht gedroht. Sollte die "blöde Argumentation von gewissen Leuten" nicht aufhören, "werden wir irgendwann nach Brüssel gehen und schauen, ob die dezentrale Vermarktung nicht das bessere ist", sagte Hoeneß am Samstagabend im "aktuellen Sportstudio" des ZDF.

Bereits in der vergangenen Woche hatte er bei einem Vortrag in einer Münchner Werbeagentur angekündigt, vor dem EU-Gerichtshof die dezentrale Vermarktung einklagen zu wollen, falls beschlossen würde, "dass alle das Gleiche kriegen". Der FC Bayern hätte "in ein, zwei Jahren die Klage durch, dann würden wir pro Jahr 100 Millionen vom Fernsehen bekommen, für die kleinen Vereine blieben nur noch fünf, das wäre nicht gut für die Liga".

Verteilung "total gerecht"

Hoeneß würde es als "total gerecht" empfinden, wenn der FC Bayern künftig von den 420 Millionen Euro TV-Einnahmen pro Saison einen größeren Anteil bekommen würde, "weil wir ja auch mehr dazu beigetragen, dass die Liga mehr Geld bekommt. Wenn die Vereine, die oben stehen, kein Geld für neue Spieler mehr kriegen, würde das auch auf die kleinen Klubs zurückfallen. Dann wäre die Liga nicht mehr so attraktiv und international nicht mehr konkurrenzfähig".

Zuletzt hatte vor allem Heribert Bruchhagen, Vorstandschef von Bundesligist Eintracht Frankfurt, die angebliche Einflussnahme der Bayern bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) und die Verteilung der Fernsehgelder kritisiert. Dazu Hoeneß: "Wir spielen in der Vorbereitung kostenlos in Erfurt, Rostock, Aschaffenburg und Uerdingen. Das nenne ich Solidarität. Das sollte sich Herr Bruchhagen einmal auf die Fahne schreiben."
:fressehalten:
wie lange lacht ihr wohl noch wenn irgendwann nur noch der meister cl udn der vize uefa cup spielt. und ohne die bayern würdet ihr mit euren pissclubs doch eh nur die hälfte an interesse wecken.

also dankt dem besten manager europas für sein genie und gesteht uns doch mal endlich mehr kohle zu. wenn ich seh was juve bekommt und was wir bekommen wird mir ganz schlecht. wenn dann nur noch irgendwelche abgehalfterten altstars oder osteuropäer in de rbuli spielen und die stars weg sind guckt ihr blöd...

mehr leistung...mehr geld... schon klar dass ein fahrstuhlverein wie die eintracht lieber als schmarptzer weitermacht :effe: :effe: :effe:
Ja mag ja sein, dass z.B. Juve mehr TV Gelder bekommt, aber dafür bekommen die viel weniger Sponsoren, Marketing, Zuschauereinnahmen etc. schade das ich den Artikel nicht mehr finde... ich glaube insgesamt wenn man alles addiert hatte juve glaube noch keine 10 mio mehr in der Saison als die Bayern...

Also zählt dieses gejammere nicht... wenn es ein TV Duell zwischen Bruchhagen und Rummenigge geben würde, da bin ich sicher das die letzte beiden verlieren würden... sieht man ja schon an Rummenigge wenn er keine Argumente mehr hat, werden andere Leute als "giftspritze" beschrieben :roll:

Edit:

Habe doch noch den Artikel gefunden, ist aber nur Ausschnitt von dem Interview mit Bruchhagen:
Man könnte zum Beispiel die Fernsehgelder anders verteilen. Rummenigge argumentiert immer, daß Juventus Turin im Vergleich zu den Bayern (sie kassierten in der vorigen Saison 16 Millionen Euro aus der Fernsehverwertung der Bundesliga) etwa das Zehnfache aus den Erlösen der Serie A bekomme. Er argumentiert aber nicht damit, daß Bayern mit Adidas einen Sondervertrag hat, daß die Bayern Bandenwerbungseinnahmen haben, die Juve nicht hat, daß sie Sponsorengelder bekommen, die Juventus nicht bekommt. All das lassen sie gern unter den Tisch fallen. Von Bayern wird auch so gut wie jedes Pokalspiel im Fernsehen übertragen, wofür es auch wieder Geld gibt. All das unterschlägt Rummenigge bei seiner Betrachtungsweise.
Naja, dass Bruchhagen in weiten Teilen Unrecht hat, haben ja letzte Woche andere Leute von der DFL bestätigt. Auch der ein oder andere BuLi-Vertreter hat sich nicht sehr positiv geäußert.

Rummenigge ist degagen zugestimmt worden. Würde mir zu denken geben. Wäre ja nicht das erste mal dass Bruchhagen ne Bruchlandung macht.
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Ailton kommt nach Hamburg

Wird bis zum Saisonende für 500´ ausgeliehen mit anschließender Kaufoption für 2´´ Ablöse.
Ob er sich durchsetzen kann? Finanziell ist das Modell clever. Ausleihen für "wenig" Geld und falls er einschlägt lohnen sich auch die 2 Mille.
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Stoa
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Beitrag von Stoa »

500.000 für ne halbe Saison für nen Spieler, den sein eigentlicher Verein eh loswerden will + sein Gehalt? Soooo clever scheint mir die Aktion ned zu sein... :D
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Horny

Beitrag von Horny »

Sooo doof find ich das gar nicht.
War wohl auch der einzige Spieler, den Hamburg für relativ kleines Geld haben konnte. Die Kohle war ja auch da durch den Mpenza Transfer.

Und was haben die für eine andere Wahl? Barbarez ist der einzig verbliebene, brauchbare Stürmer. Takahara ist ne Wurst und vielleicht sogar weg. Lauth ne noch größere Pfeiffe. Wenn die wirklich auf den Titel schauen, brauchen die einfach nen Bomber.
Und Ailton hat oft genug bewiesen, daß er es kann. Und aufgrund der ganzen Schlagzeilen dürfte er vielleicht sogar extra motiviert sein, es allen nochmal zu zeigen.
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Das Gehalt dürfte wie bei Ausleihgeschäften üblich nicht so hoch sein. Kann durchaus sein, dass der HSV nicht das volle Gehält zahlt, sondern nur einen Großteil. Dem ausleihenden Verein bringt es schon ne Menge wenn das bei Ailton sicher üppige Gehalt zu einem großen Teil von nem anderen Club übernommen wird, da er kaum spielt.

Und da der HSV ein Stürmerproblem hat, kein anderer verpflichtet werden konnte und die Transferperiode in kürze endet, ist es für mich kein schlechter Deal.

Und für Tore ist Ailton immer gut. Das hat er in der BuLi oft genug bewiesen. Was neben dem Platz passiert ist ne andere Geschichte.
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Beitrag von Stoa »

Horny hat geschrieben:Sooo doof find ich das gar nicht.
Naja, doof finde ich's ja auch nicht. Ich halte es aber auch nicht wirklich für nen genialen Verhandlungserfolg.
Klar: Ailton kann immer noch für jeden BuLi-Verein ne Verstärkung sein, wenn er sich wohlfühlt und seine Form findet. Da stimme ich auch der Kritik an Ailton, die hier immer wieder kam, nicht zu. Trotzdem weigere ich mich, ein Geschäft, wo man für nen Spieler, den sein Verein eigentlich nicht mehr haben will, ne halbe Million für ne halbe Saison bezahlt. Das Geschäft ist für alle drei Seiten ne ganz gute Sache, aber ned unbedingt ein genialer Transfer aus Sicht des HSV. Genial würde ich die Sache mit Van der Vaart nennen oder das was Dortmund jetzt mit den ganzen Holländern abzieht.
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Lunkens
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Beitrag von Lunkens »

Köln hat für Streller ebenfalls 500k Leihgebühr bezahlt...
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Eise
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Beitrag von Eise »

Und Streller ist definitiv NICHT Ailton :D
Wes
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Beitrag von Wes »

Stoa hat geschrieben:Genial würde ich die Sache mit Van der Vaart nennen oder das was Dortmund jetzt mit den ganzen Holländern abzieht.
häh? :D
Zingaro hat geschrieben:Public Viewing ist scheisse...
da trifft man nur auf viel zu viele Leute die keine Ahnung haben aber dumm rumsülzen...
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Eise
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Beitrag von Eise »

Radio Gong vermeldet, dass Schoko Schachner und Stefan Reuter noch heute als neues Trainer-/ Manager-Gespann vorgestellt werden in München.
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Beitrag von Lunkens »

Mit dem Nobody zum Minimalziel


Kumpel-Typen: Ein Besuch "unter Tage" sollte die Gemeinschaft fördern
München - "Fußball ist Leidenschaft und die will ich in jedem Spiel sehen. Zeigt die ein Spieler nicht, so hat er beim FC Schalke 04 nichts verloren."

Dies sind nicht die Worte des neuen Schalker Trainers Mirko Slomka.

Das Zitat stammt von Mike Büskens, der sich im Dezember auf seiner Internetseite besorgt über den Zustand seiner alten Mannschaft äußerte.

Meisterschaft das Ziel

Stolz ging der Vizemeister in die Saison. Verstärkt durch die namhaften Neuzugänge Kevin Kuranyi, Fabian Ernst, Zlatan Bajramovic und Sören Larsen bliesen die Knappen zum Angriff auf die übermächtigen Bayern.

Die erste Meisterschaft seit 1958 oder zumindest die erneute Qualifikation für die Champions League lauteten die Zielvorgaben.

Ernüchterung nach der Hinrunde

Nach der Hälfte der Saison macht sich jedoch Ernüchterung im Revier breit. Schalke liegt nur auf Rang vier, Tabellenführer Bayern hat 13 Punkte mehr auf dem Konto, auch der Rückstand auf den Dritten Werder Bremen beträgt schon fünf Zähler.

Dazu das Aus in der "Königsklasse" bereits nach der Gruppenphase und die blamable 0:6-Pokalpleite gegen Eintracht Frankfurt..

Slomka löst Rangnick ab

Ralf Rangnick, dessen Vertrag nach Saisonende nicht verlängert werden sollte, musste nach einer provozierenden Ehrenrunde vorzeitig seinen Hut nehmen. Als Nachfolger installierte die Vereinsführung schließlich überraschend Rangnicks langjährigen Co-Trainer Mirko Slomka.

Allerdings kann Slomka nur mit einem Engagement über das Saisonende hinaus rechnen, wenn er mit der Mannschaft noch die Qualifikation für die Champions League schafft. Daran haben die meisten Kritiker aber große Zweifel.

Als "zu nett" wird der neue Mann beschrieben, ein Kumpeltyp, wenig autoritär. Der Bundesliga-Neuling darf sich aber immerhin der Rückendeckung Müllers und des Aufsichtsrat sicher sein. Schließlich war er deren Idee.


Assauer auf dem Rückzug

"Mister Schalke 04" dagegen tritt Schritt für Schritt den Rückzug an. Der einst übermächtige Manager Rudi Assauer hat mittlerweile die Verantwortung für das operative Geschäft an Andreas Müller abgegeben.

Der Sportdirektor ist fest von seiner Mannschaft überzeugt: "Wir haben das Potenzial, Platz drei zu erreichen", glaubt Müller.

Allerdings, das schränkt der neue starke Mann der Gelsenkirchener ein, "müssen wir schon eine überragende Rückrunde spielen".

Angespannte Finanzlage

Schon allein angesichts der angespannten Finanzlage. Für die Schechter-Anleihe und die komplette Stadionfinanzierung müssen rund 22 Millionen Euro aufgebracht werden - pro Jahr.

Rund 60 Millionen Eueo gab Schalke in den letzten Jahren für die Lizenzmannschaft aus. Der Gegenwert beträgt derzeit nur knapp ein Drittel davon.

Die Champions League ist eigentlich Pflicht, auch wenn die Vereinsführung nicht müde wird zu betonen, dass auch eine Spielzeit im Uefa-Cup durchaus zu bewältigen wäre.

Torflaute in der Vorbereitung

Daher muss das größte Problem der Vorrunde behoben werden: Nur magere 20 Treffer sind mit Abstand am wenigsten aller Spitzenteams. Kuranyi und Larsen vergaben reihenweise klare Chancen, das Mittelfeld ist viel zu ungefährlich. Vor allem Lincoln fiel im Vergleich zur Vorsaison rapide ab.

Die Testspiele vor dem Rückrundenstart versprachen wenig Aussicht auf Besserung. Drei Mal bleib Schalke dabei ohne Tor, zuletzt beim 0:0 gegen den FC Kopenhagen.

"Am Feinschliff beim Torabschluss müssen wir noch arbeiten", gibt Müller zu. Dazu muss aber auch die Leidenschaft stimmen. So wie damals, als Mike Büskens noch spielte.

* Sport1.de-Prognose:

Für Schalke und Neu-Trainer Slomka wird das lebenswichtige Erreichen der Champions-League-Qualifikation der Gradmesser sein. Sollte Slomka an der hohen Maßgabe scheitern, gelten seine Tage auf Schalke schon als gezählt.

Der toll besetzte Kader konnte fast nur bei den Highlights, sprich in der Champions League, wirklich überzeugen. Die Pflichtaufgaben in der Liga, vor allem gegen weniger renommierte Gegner, wurden zum Teil vernachlässigt. So verwundert der große Abstand zur Spitze auch kaum.

Die Mannschaft hat genügend Potenzial für mindestens Platz drei, allerdings ist die Truppe schwer zu leiten und in sich nicht gefestigt. Zudem muss Schalke auf einige Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Die "Königsklasse" ist noch nicht abgeschrieben, realistischer ist allerdings ein Platz im Uefa-Cup.

Dennis Huber
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Beitrag von skipper87 »

De Jong soll sofort kommen
Die Bemühungen von Borussia Dortmund, den Holländer Nigel de Jong (21) unter Vertrag zu nehmen, haben an Intensität gewonnen. Offenbar drücken die BVB-Verantwortlichen mächtig aufs Tempo. Sie arbeiten mit Hochdruck daran, den Allrounder von Ajax Amsterdam nach Möglichkeit noch in dieser Woche zu präsentieren.
Äußerungen von Trainer Bert van Marwijk (53), der in der DSF-Sendung "Doppelpass" eine schnelle Entscheidung ankündigte, lassen keinen anderen Schluss zu.

De Jong (1,74 m, 72 kg), der seit Sommer 2002 in der Ehrendivision 96 Mal eingesetzt wurde (acht Tore), ist der erklärte Wunschspieler von Sportdirektor Michael Zorc (43). Für de Jong würde der Bundesliga-Neunte bei einem sofortigen Wechsel auch eine Ablösesumme zahlen; zum 30. Juni, wenn de Jongs Arbeitsverhältnis in Amsterdam ohnehin endet, wäre der für das rechte Mittelfeld vorgesehene Fußballer zum Nulltarif zu haben.

Weil Dortmunds Personaldecke jedoch unvermindert dünn ist, soll der zehnmalige Nationalspieler dem BVB bereits jetzt unter die Arme greifen. "Wir hätten ihn sehr gerne bei uns, keine Frage", sagte KGaA-Chef Hans-Joachim Watzke (46) am Sonntag, "wir wissen aber auch, dass die Konkurrenz groß ist. Es wird schwierig, ihn zu holen." Dass dieser Schritt im Gegensatz zu den bisher bekannten Planungen schon in ein paar Tagen vollzogen werden soll, bestätigte Watzke nicht, formulierte aber auch kein klares Dementi. "Über einzelne Sachstände", erklärte er, "werde ich mich nicht äußern."
Quelle: kicker

Angeblich sollen nur noch der BVB und FC Sevilla im Rennen sein. Ich bin gespannt wie sich das die nächsten Tage entwickelt. Das er nen guter ist hört man ja von allen seiten.
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SPA
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Beitrag von SPA »

Sport1.de hat geschrieben:Reuter wird 60-Manager

Stefan Reuter wird neuer Manager bei 1860 München werden. Der Weltmeister von 1990 war zuletzt Manager bei Borussia Dortmund, hatte aber nur ein halbes Jahr ausgeführt.

"Wir sind uns einig mit Stefan Reuter. Und wir sind sehr zufrieden mit seiner Verpflichtung, denn uns waren ja gleich zwei Leute ausgefallen", so Löwen-Präsident Karl Auer.

1860 steht auf dem vierten Tabellenplatz der zweiten Liga. Erst am Sonntag waren Manager Roland Kneißl und Trainer Reiner Maurer entlassen worden.
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Beitrag von Stoa »

Wes hat geschrieben:
Stoa hat geschrieben:Genial würde ich die Sache mit Van der Vaart nennen oder das was Dortmund jetzt mit den ganzen Holländern abzieht.
häh? :D
Ich meine damit, dass der HSV mit van der Vaart z.B. nen cleveren Transfer gemacht hat. Der bringt die 100%ig weiter und hat nicht soooo viel gekostet, wie man das eigentlich erwartet hätte, nachdem er zeitweise als der neue Superstar der Holländer gewertet wurde. Genauso wie die Dortmunder durch van Marwijk jetzt die ganzen Leute von Ajax für lau oder ablösefrei holen (wollen). Also Pienaar und de Jong...

@Streller: Ich sag ja nix dagegen, wenn Ailton 500.000€ kostet. Nur denke ich nicht unbedingt, dass man die beiden Fälle unbedingt so vergleichen kann. Streller hat vielleicht bei Trap keine Chance mehr, aber Ailton sitzt bei Besiktas schon bisserl mehr in der Scheiße als Streller in Stuggi... ;)
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Beitrag von sin tsu »

Jung-Hwan Ahn kommt zum MSV

Der abstiegsbedrohte MSV Duisburg hat den südkoreanischen Nationalspieler Jung-Hwan Ahn verpflichtet. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Der 29-Jährige erhält bei den "Zebras" einen Vertrag bis 2007, der allerdings nur für die erste Liga gilt.
Er ist mein Wunschspieler", sagte Trainer Jürgen Kohler über den Stürmer, der ohne Ablösesumme vom französischen Erstligisten FC Metz an die Wedau wechselt.

Ahn absolvierte 54 Länderspiele für den WM-Vierten von 2002 und erzielte in Metz in 16 Spielen zwei Treffer. Zum Volksheld in Südkorea avancierte er bei der Weltmeisterschaft 2002, als er im Achtelfinale das Golden Goal gegen Italien erzielte. Damals spielte der Offensivmann in Italien beim damaligen Erstligisten Perugia und wurde wegen seines Siegtores gegen die "Squadra Azzurra" kurzerhand gefeuert.

Jung-Hwan Ahn ist nach dem rumänischen Nationalspieler Mihai Tararache vom FC Zürich und Marco Caligiuri vom VfB Stuttgart der dritte Neuzugang der Duisburger, die am Samstag in Stuttgart in die Rückrunde starten.

Weiterhin versucht der MSV Necat Aygün vom Zweitligisten SpVgg Unterhaching zu verpflichten.
Keine schlechten Transfers. Mal schauen wie viel sie bringen.
Schachner übernimmt die "Löwen"

Hoffnungsträger für den Aufstieg: Walter Schachner, der neue 1860-Trainer.Reiner Maurer wurde am Sonntagabend entlassen. "Wir wollen nichts unversucht lassen, das Ziel Aufstieg zu realisieren"so Präsident Karl Auer. Bei der Nachfolge des ebenso geschassten Managers Kneißl wurden die "Löwen" bereits fündig. Am Dienstag wurde der neue Coach vorgestellt: Walter Schachner.
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Beitrag von Stoa »

Schachner ist für 60 sicher keine schlechte Wahl. Der kann relativ gut mit jungen Spielern und da hat 60 doch eh einige, wenn ich mich recht erinnere. Die Frage wird sein wie schnell er sich da zurechtfindet und wie lange er in Ruhe arbeiten kann, wenn's am Anfang nicht gleich so läuft wie gewollt. Sicher auch nicht schlecht für Hofmann, dass er nen Trainer hat, der genau weiß was er kann.
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Lunkens
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Beitrag von Lunkens »

Köln: Trainer Hanspeter Latour im Profil - 24.01.2006 13:45
"Mein Alter ist mein Vorteil"

In kurzer Zeit hat sich Kölns neuer Cheftrainer Hanspeter Latour (58) Respekt und Sympathie der FC-Profis erworben. Mit Kompetenz, mit Charme und seiner großen Erfahrung.
Liebt die Menschen mehr als den Ball: Kölns Cheftrainer Hanspeter Latour (re.) mit dem Türken Alpay im Schlepptau.
Seine Umwelt zu verblüffen, fällt Hanspeter Latour nicht sonderlich schwer. Kürzlich, in der Mannschaftskabine des 1. FC Köln, ergab sich wieder einmal ein solcher Moment. "Morgen habe ich einen ganz schweren Tag", eröffnete der Coach seinen Schützlingen, die fragend zurückblickten. "Ich sage meinem alten Team in Zürich auf Wiedersehen." Als Latour dabei plötzlich Tränen in den Augen schimmerten, spürten die Profis, wie ernst es ihrem Trainer war. Manch einer dachte auch daran, wie sich Latours Vorgänger Uwe Rapolder (47) bei ihnen verabschiedet hatte: Gar nicht. Ohnehin könnte der Kontrast zwischen ehemaligem und neuem Übungsleiter schärfer kaum sein. Rapolder beherrschte zwar fünf Sprachen, den richtigen Ton trifft aber erst sein Nachfolger. Und während Rapolder bei aller fachlicher Qualifi kation die Mannschaft mit seinen verächtlichen Umgangsformen demoralisierte, blicken die FC-Profis bei Latour ins menschliche Antlitz eines Fußball*so nicht*Lehrers, aus dem das Vertrauen, für den Abstiegskampf gerüstet zu sein, auf die Spieler reflektiert.

"Die Menschen mehr zu lieben als den Ball"

Kölns kürzlich aus Stuttgart geholter Schweizer Stürmer Marco Streller (24), der Landsmann Latour schon beim FC Basel und beim FC Thun erlebte, überrascht diese Wechselwirkung kein bisschen: "In Köln fehlt es nicht an Potenzial, sondern nur an Selbstvertrauen. Also ist Latour für uns genau der Richtige." Warum? "Weil man bei ihm Fehler machen darf. Weil er positiv ist. Weil er den Fußball liebt." All das mag stimmen, gänzlich durchschaut hat Streller seinen Boss damit allerdings nicht. "Ein guter Trainer", lautet Latours Credo, "kann ich nur sein, solange ich die Menschen mehr liebe als den Ball." Und erst recht mehr als ein taktisches Konzept. Der gewiefte Schachspieler Rapolder bewies ein hohes Maß an Intelligenz. Latour besitzt etwas Weises.

Etwas, das er sich erarbeitet hat über Jahrzehnte, durch Versuch und Irrtum. Schon mit 27 beendete der nach eigener Einschätzung "mäßige" Erstliga-Torwart seine Spielerkarriere und übernahm den ersten Trainerposten bei einem Drittligisten. Damals, in der Schweiz, herrschten noch keine Profi-Bedingungen. Es war die Entscheidung für den "ordentlichen Beruf", in dem sich der gelernte Laborant bis zum einflussreichen Mitarbeiter eines staatlichen Rüstungsbetriebs hocharbeitete. "Seinerzeit waren viele meiner Spieler älter als ich, also hatte ich meine Linie und sagte: Etwas anderes lasse ich nicht gelten. Aber dann habe ich erkannt: Auf eine Linie stolz zu sein, heißt nicht führen, sondern nur sortieren. Dabei bin ich für die Mannschaft da, nicht umgekehrt. Was mir gefällt, muss den anderen noch lange nicht gefallen."


Beim FC erfreuen sich, jedenfalls bislang, alle am Wirken Latours. Ob er im Trainingslager an der Algarve die Spieler schon um drei viertel acht zum erbaulichen Morgenspaziergang über sattgrüne Golfanlagen bittet, beim täglichen Gymnastikprogramm bisweilen angestaubt wirkende aber höchst effektive Übungen wie das Kniekreisen vorexerziert oder bei Testspielen kommandoreich an der Linie auf und ab tigert – stets versprüht der leicht kugelige Schweizer den zackigen Charme eines per Zeitmaschine in die Glamourwelt Bundesliga gebeamten Turnvater Jahn. Auf seine Profis wirkt das augenscheinlich befreiend. Keine Trainingseinheit mehr ohne Geklatsche und Gejohle während der immer wieder eingestreuten Fußballtennis- oder Torschusswettbewerbe. Und wenn er aus dem Mund seines Trainers zärtlich "Alpi" gerufen wird, strahlt selbst der oft so grimmige Türke Alpay (32) übers ganze Gesicht und vergisst für eine übermütige Hechtrolle übers Fußballtennis-Netz glatt seine Rückenbeschwerden.

Dass die Atmosphäre alleine keinen einzigen Punkt bringt, betont Latour selbst häufig genug. "Aber ein gutes Arbeitsklima ist die Voraussetzung, um meine Philosophie umzusetzen: Immer agieren statt reagieren. Dabei dürfen wir nicht an den Tabellenstand denken." Wer aus alledem folgert, Latour sei womöglich zu weich oder gar naiv, dürfte sich bald wundern. "Er ist konsequent", warnt Streller, "besonders dann, wenn seine Art ausgenutzt wird." Aber auch schon bei der bloßen Verteilung der Arbeitsplätze, Menschenliebe hin oder her. Fürs tägliche Training muss der 29-Mann-Kader reduziert werden, Latour will nicht von "aussortieren" sprechen, sondern "Lösungen finden. Hinauslaufen wird’s auf Dasselbe. Und: "Wenn wir die Möglichkeit haben, uns von außen zu verstärken, dann ist das unsere Pflicht gegenüber dem Verein. So ehrlich sage ich das jedem Spieler, der hier ist." Ehrlichkeit, ein weiteres seiner Prinzipien: "Nur dann verzeiht dir die Mannschaft auch mal kleinere Fehler." Dass er welche macht, gesteht Latour sich - auch vor dem Team - immer wieder ein. "Natürlich, auch nach Siegen."

Dass ihm auch wegen seines für einen Liga-Frischling fortgeschrittenen Alters Skepsis entgegenschlägt, kann Latour "verstehen", teilen mag er sie nicht. Erstens, weil "die Qualität entscheidet, nicht die Liga". Und zweitens, "weil das Alter doch mein Vorteil ist. Wenn man das Glück hat, gesund zu bleiben, hat es nur positive Aspekte". Es ist die vielleicht größte Stärke des Fußball-Lehrers, nie aufgehört zu haben, ein Lernender zu sein. Längst als erstklassiger Chefcoach etabliert, verbrachte er mehr als zwei Spielzeiten als Assistent beim sieben Jahre jüngeren Christian Gross in Zürich und Basel. "Kurz vorher hatte ich einen guten Job nicht bekommen mit der Begründung, mir fehle die internationale Erfahrung. Da bin ich nicht verbittert von dannen gezogen, sondern habe mir gesagt: Stopp, Latour, das ist ein Argument. Dank des Co-Trainer-Postens konnte ich diese Lücke schließen." Im täglichen Leben gehe er ohnehin "einigermaßen mit der Zeit", dank der 25-jährigen Tochter und des 28-jährigen Sohnes. Wenn also "ein Spieler mit zerrissener Jeans ankommt, sage ich nicht: Lass die mal flicken. Ich weiß schon, dass sie in der Boutique um so teurer war, je mehr Löcher drin sind".

Nur gemeinsam bewegt man Bäume

Gross beschreibt seinen einstigen Lehrling als "Mann mit großem Charakter, der immer brennt und notfalls auch mal zu völlig unkonventionellen Methoden greift". Der schon mal sein Team zu Fuß durch eine - freilich ausgeschaltete - Autowaschanlage schickte, um das zurückliegende Spiel endgültig hinter sich zu lassen. Oder der die Kölner Profis gemeinsam einen gewaltigen Baumstamm beiseite heben ließ, den Jungstar Lukas Podolski (20) alleine keinen Millimeter vom Boden wegbekam. Aktionen, die man auch als platt empfinden kann, weil sie letztlich Binsenweisheiten entspringen. Was Latour selbst einräumt: "Wenn man das aus dem Zusammenhang reißt, wirkt es schnell lächerlich. Aber so etwas passiert bei mir spontan, und in dem Moment ergibt es für mich Sinn."

Effekthascherei betreibt Latour gewiss nicht: "Ich habe mir Gedanken gemacht, als so groß über diese Dinge berichtet wurde." Zu seinem Selbstverständnis passt dies nämlich ganz und gar nicht: "In erster Linie ist man als Trainer doch ein fleißiger Facharbeiter, oder? Wenn die Kompetenz stimmt, erhält man auch von Stars die nötige Unterstützung." Sich nicht selbst als Aktiver einen großen Namen erarbeitet zu haben, bezeichnet Latour übrigens augenzwinkernd als "Glücksfall". "Ich kann behaupten, dass alle Spieler, die ich längere Zeit trainiert habe, besser wurden als ich es war. Ein Weltmeister tut sich damit regelmäßig schwer."

Thiemo Müller (kicker.de)
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Beitrag von Eintrachtler »

Jau erst Arie, jetzt Andree am Ende der Saison Schui oh man irgendwie traurig :( Aber der Wiedener war so klasse im Fall für zwei am Freitag haste das gesehen?

Wiedener zum Physiotherapeut: "Na was los willste mit zum Shakira Konzert"
Phyiso :"Na ich weiß nicht so recht..."
Wiede: " Was ist... mit oder nicht?"
Physio: " Ja schreib mich auf die Liste"
Wieder: " Was? Nix Liste. Diesmal cash oder gar nicht"

Zu geil war das :D
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Beitrag von Eise »

Der neue Kölner Coach hat ausgemistet und Rolf-Christel Guié-Mien, Andrew Sinkala und Youssef Mokhtari aus dem Kader verbannt. Anscheinend mag er keine Afrikaner :D

Mokhi sollte nach Burghausen zurück kommen. Hier lieben wir ihn (noch teilweise ;) ).
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Beitrag von Lunkens »

Ich verstehe das nicht, der war echt nen guter Spieler, also Mokhari, Sinkala kann alles, aber nur im Training, im Spiel kackt er sich vor jedem Ballkontakt inne Butz :)
Moki hat sehr viele Vorlagen, kann kicken, da hätte man auch Springer oderso rausschmeissen können...Herr Latour, dass war nicht gut :)
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Dudek offenbar auf Kölns Wunschliste
Di 24 Jan, 19:06 Uhr

(sid) Polens Nationaltorwart Jerzy Dudek, der zurzeit beim Champions-League-Sieger FC Liverpool ein Reservistendasein fristet, steht offenbar auf der Wunschliste von Bundesligist 1. FC Köln. Dudeks Agent Jan de Zeeuw bestätigte dem Kölner Express, dass sein Schützling in Kontakt mit dem FC stehe und er einem Wechsel an den Rhein nicht abgeneigt sei: "Er möchte zur WM und muss deshalb spielen. Er würde nach Deutschland wechseln und zu Köln kommen, aber wir müssen mit Liverpool noch einen Kompromiss erzielen."

Liverpool verlang für den Keeper angeblich umgerechnet 4,6 Millionen Euro Ablösesumme.
Na ob der soviel besser ist als Wessels?
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Stoa
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Beitrag von Stoa »

Eise hat geschrieben:Der neue Kölner Coach hat ausgemistet und Rolf-Christel Guié-Mien, Andrew Sinkala und Youssef Mokhtari aus dem Kader verbannt. Anscheinend mag er keine Afrikaner :D
Ist das nen Wunder? Der Mann ist Schweizer... :D

Und sollte Köln für Dudek auch nur annähernd 4 Mio. Ablöse zahlen, Gratulation... :D
Denke aber, dass da maximal ne Leihe rauskommt... ;)
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spalter
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Beitrag von spalter »

Ja, ist er.

Bin eh der Meinung, das Bade der bessere von beiden Torhütern ist, ich glaube, mit Bade im Tor hätte der FC ma lockere 4-6 Punkte mehr aufm Konto.
Ich wäre jedenfalls froh, wenn es nen Machtwechsel im Tor geben würde, ob der neue dann Dudek oder Bade heißt, ist mir fast egal.
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Hmm, aus den Medien hört man eigentlich nur gute Sachen über Wessels.
Abseits von halb leer oder halb voll wartet der wahre Optimist darauf, dass ihm jemand nachschenkt.
spalter
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Beitrag von spalter »

Naja, wenn er eine Superparade bringt, dafür 3 läppsche durchlässt, ist das für mich kein Buli-Format.
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Lunkens
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Beitrag von Lunkens »

ja, nur haben wir eindeutig andere probleme als die keeper positionen...
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Beitrag von Eise »

Passt mal lieber auf dass der nicht den Zuberbühler aus der Schweiz holt als Keeper. Und den Zellweger für die Abwehr! :D
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Beitrag von Lunkens »

Und Johann Vogel fürs Mittelfeld :effe:
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Beitrag von Eise »

Ailton ist übrigens ziemlich happy dass er endlich wieder in der Bundesliga spielen darf:

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Aber er braucht noch ein paar Trainingseinheiten :D
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Beitrag von Lunkens »

Werder wochenlang ohne Klose
Große Sorgen bei Werder Bremen. Die Hanseaten sind am Mittwochabend nicht nur aus dem Pokal ausgeschieden, sie müssen zudem vier bis sechs Wochen auf ihren Topstürmer Miroslav Klose verzichten.
Thomas Schaaf muss lange auf Miro Klose verzichten.
Nach einem Zweikampf mit dem St. Paulianer Fabio Morena hatte sich der Nationalspieler die Schulter ausgekugelt. Kurz nach dem Spiel sprach Trainer Thomas Schaaf von bis zu drei Monaten Pause und einer möglicherweise drohenden Operation. Noch in der Nacht fuhr Klose mit Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski zu einer ersten Untersuchung in eine Klinik. Dort gab es eine leichte Entwarnung. Eine Operation ist nicht erforderlich, die erste Diagnose ergab einen Sehnenanriss mit starken Einblutungen. Die Bremer müssen demnach wohl vier bis sechs Wochen auf ihren Toptorjäger verzichten. Damit würde er im wichtigen Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin am 22. Februar fehlen. Auch die WM-Vorbereitung stünde für den Nationalspieler unter einem äußerst unglücklichen Stern.

Weitere Untersuchungen finden heute in Bremen statt. Erst danach steht fest, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wie lange Klose fehlen wird.
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Beitrag von Flücksche »

Lunkens hat geschrieben:
Werder wochenlang ohne Klose
Große Sorgen bei Werder Bremen. Die Hanseaten sind am Mittwochabend nicht nur aus dem Pokal ausgeschieden, sie müssen zudem vier bis sechs Wochen auf ihren Topstürmer Miroslav Klose verzichten.
Thomas Schaaf muss lange auf Miro Klose verzichten.
Nach einem Zweikampf mit dem St. Paulianer Fabio Morena hatte sich der Nationalspieler die Schulter ausgekugelt. Kurz nach dem Spiel sprach Trainer Thomas Schaaf von bis zu drei Monaten Pause und einer möglicherweise drohenden Operation. Noch in der Nacht fuhr Klose mit Mannschaftsarzt Dr. Götz Dimanski zu einer ersten Untersuchung in eine Klinik. Dort gab es eine leichte Entwarnung. Eine Operation ist nicht erforderlich, die erste Diagnose ergab einen Sehnenanriss mit starken Einblutungen. Die Bremer müssen demnach wohl vier bis sechs Wochen auf ihren Toptorjäger verzichten. Damit würde er im wichtigen Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin am 22. Februar fehlen. Auch die WM-Vorbereitung stünde für den Nationalspieler unter einem äußerst unglücklichen Stern.

Weitere Untersuchungen finden heute in Bremen statt. Erst danach steht fest, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wie lange Klose fehlen wird.
Oh weia, jetzt dreht der Schaaf endgültig durch. :evil:
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Beitrag von sin tsu »

Bei fussballportal steht 3 Wochen. Geht ja noch.
Abseits von halb leer oder halb voll wartet der wahre Optimist darauf, dass ihm jemand nachschenkt.
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Beitrag von sin tsu »

Hamburg: Klubs aus ganz Europa boten mit - 26.01.2006 16:50

De Jong: Entscheidung für den HSV

Nur 24 Stunden nach der Verpflichtung von Sturm-Exzentriker Ailton ist dem Hamburger SV der nächste Coup auf dem Transfermarkt gelungen: Der Bundesligazweite verpflichtete am Donnerstag den Niederländer Nigel de Jong (21).

Um den universell einsetzbaren Holländer hatten sich zuletzt Vereine aus ganz Europa bemüht. Bis Mittwoch galt Borussia Dortmund noch als aussichtsreichster Anwärter auf eine Verpflichtung des zehnmaligen Nationalspielers.

Offenbar gab dann das erheblich höhere Angebot der Hanseaten den Ausschlag. De Jongs Vertrag bei Ajax Amsterdam wäre im Sommer ausgelaufen. Für die noch verbleibenden sechs Monate zahlt der HSV eine geschätzte Ablösesumme von einer Million Euro an Ajax.
Bei der Doll-Elf wird De Jong auf einen alten Bekannten treffen: Mit Rafael van der Vaart spielte de Jong gemeinsam bei Ajax. Nach Khalid Boulahrouz und van der Vaart wird de Jong der dritte Niederländer beim HSV sein.
Net schlecht der Junge.
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Beitrag von Lunkens »

Liverpool ready to accept Cologne offer for Dudek
tribalfootball.com - January 27, 2006

Liverpool boss Rafa Benitez is ready to allow goalkeeper Jerzy Dudek to move to Cologne.

The Poland goalkeeper, who has not played since his penalty shoot-out heroics in the European Cup final against AC Milan last May, has been in dispute with the Liverpool manager over his valuation, but the club are now believed to be ready to let him leave, says The Times.

A deal with Cologne has not yet been agreed, but Liverpool, who were initially demanding around £4 million for the 32-year-old, are hopeful of securing an agreement.
Und Meier sagt es ist sehr unwahrscheinlich, weil sich ne Leihe nicht lohnen würde...
Kaum Hoffnung auf Jerzy und Ricci


Köln - Jerzy Dudek und Ricardo Cabanas - Manger Michael Meier hat derzeit wenig Hoffnung, die beiden Wunschspieler kurzfristig zum FC lotsen zu können. Bezüglich des polnischen Torwarts glaubt Meier, dass sich der FC Liverpool auf dieser Position nicht freiwillig schwächen wird. Und ein Leihgeschäft ist für die ohnehin kaum lukrativ.

Auch beim Spielmacher von Grashoppers Zürich, den die Fans schon "Kabänes" nennen, sieht Meier nur geringe Chancen: "Zürich hat ihm nach unseren Informationen einen Neun-Jahres-Vertrag angeboten, da können wir kaum gegen anstinken. Aber vielleicht ergibt sich etwas - ob jetzt oder zum 1. Juli für die neue Saison, das werden wir sehen."
Hier nen Interview mim Poldi :D
Schnörkellos, direkt, mit offenem Visier. Lukas Podolski redet wie er spielt. Im Interview mit PLAYER blickt der 20-Jährige zurück auf seine ersten beiden Profijahre. Ein Gespräch über Heimatgefühle, humorlose Sportreporter, polnischen Hip-Hop, Titelhunger, sein Leibgericht Bigos und - natürlich - über Tore

Interview: Kai Schächtele, Oliver Wurm / Fotografie: Dieter Eikelpoth


lles ist vorbereitet. Die Scheinwerfer im Fotostudio glühen, an der Kleiderstange hängt der frisch gebügelte weiße Anzug, auf dem Boden wartet ein Lederball. Der Fotograf legt einen Film ein, da klingelt das Telefon. »Sorry«, krächzt die Stimme. »Es geht nicht, ich bin krank.« Lukas Podolski liegt flach, Fieber. Der ganze Aufwand vergebens. Keine Fotoproduktion mit dem Shootingstar des deutschen Fußballs. Vorerst. »Wir versuchen es noch mal, versprochen.« Zwei Wochen später. Wieder das Düsseldorfer Fotostudio, wieder der gebügelte Anzug, der Lederball, der Fotograf, die Assistenten, die Stylisten. Und wieder der Anruf, vier Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt. Am Handy Podolskis Berater Kon Schramm: »Ich habe schlechte Nachrichten. Poldi hat sich beim Länderspiel gestern verletzt. Die Leiste. Er ist mit Dr. Müller-Wohlfahrt nach München geflogen.«

Wenige Sekunden später öffnet sich die Studiotür, Podolski spaziert herein und lacht. Kon Schramm hebt entschuldigend die Hände. »Tut mir leid. Das war seine Idee.« Lukas Podolski pur. Chancen auf einen Witz nutzt der 20-Jährige so konsequent wie Gelegenheiten vor dem Tor. Und seine Tore machen Spaß. Sie geben dem Publikum den Glauben zurück, dass Fußball mehr ist als Taktik und Geschäft. Wenn Lukas Podolski auf dem Platz wirbelt, sieht man ihm die Spielfreude an. Am liebsten, so scheint es, würde er nach dem Abpfiff noch auf irgendeinem Bolzplatz weiterkicken, bis es dunkel wird.

Die Kölner Fans lieben ihn dafür. Mit 18 Jahren schoss er die ersten Bundesliga-Tore für den FC. Nach dem Abstieg in die Zweite Liga blieb er. Er wollte den Klub, der ihm die große Chance gegeben hat, nicht im Stich lassen. Mit 24 Toren schoss er Köln fast im Alleingang zurück in die Bundesliga. Aus Podolski wurde ›Prinz Poldi‹ (Express), nach seinen Gala-Auftritten in der Nationalmannschaft schließlich ›Prinz Goldi‹ (BILD). Zwei Jahre nach seiner Profi-Premiere sagt Podolski: »Ich bin der Gleiche geblieben.« Nur die Hoffnungen sind gewachsen. Und der Druck. Alle jagen ihn. Die großen Vereine, die Medien sowieso. Irgendwann soll Poldi Deutschland zur Weltmeisterschaft schießen. Am liebsten schon 2006. Vielleicht auch erst 2010, beim zweiten Versuch. Alles ist vorbereitet.

PLAYER: Lukas, zum ersten Profitraining in Köln im November 2003 sind Sie noch mit der Straßenbahn gefahren. Inzwischen schwärmt selbst der große Pelé von Ihnen. Sind Sie stolz?
Lukas Podolski: Nein, worauf sollte ich stolz sein?

Zum Beispiel darauf, dass Sie der drittjüngste deutsche Nationalspieler aller Zeiten sind, oder darauf, der Jüngste zu sein, der jemals bei einer Europameisterschaft teilgenommen hat.
Ich habe noch nichts erreicht. Kein WM-Titel, kein EM-Titel, keine Meisterschaft, kein DFB-Pokalsieg. Nichts. Ich will Titel gewinnen. Nur ein paar schöne Tore schießen, ist zu wenig.

Sie schossen sechsmal das »Tor des Monats«. Sieben schaffte bislang nur Jürgen Klinsmann.
Die Medaillen stehen zu Hause bei meiner Mutter. Natürlich freue ich mich über jede Auszeichnung, vor allem weil sie von den Fans kommt. Aber ein schönes Tor zählt auch nur einfach.

Sie machen Tore, die können andere nicht mal theoretisch erklären. Gibt es ein Geheimnis?
Nein. Die Tore kommen halt vor.

So einfach?
Ja. Nicht so viel grübeln - schießen.


»ICH LAUFE AUFS TOR ZU UND ZIEHE AB. DAS IST EIGENTLICH GANZ EINFACH«
Erinnern Sie sich an Ihr erstes Bundesligator?
Natürlich. Am 13. Dezember 2003, das 1:1 gegen Rostock. So etwas vergisst man nicht. Mein Mitspieler Tomasz Klos sagte vorher: Lukas, heute machst du dein erstes Ding. Deshalb bin ich nach dem Tor über den ganzen Platz zu ihm auf die Ersatzbank hingerannt.

Damals verdienten Sie gerade einmal 800 Euro.
Deshalb bin ich auch nicht weniger gelaufen oder habe schlechter geschossen. Natürlich will man als Profi Geld verdienen und gute Verträge abschließen. Aber Geld ist für mich kein Antrieb.

Sie erzielten in der Aufstiegssaison 24 Tore, obwohl Sie gar nicht ganz vorne gespielt haben. Wo ist denn Ihre Lieblingsposition?
Am liebsten komme ich mit dem Ball am Fuß aus der Tiefe. So kann ich mein Tempo am besten ausspielen. Außerdem ist das auch die beste Position, den letzten Pass zu spielen.

Machen Sie die Tore lieber selbst oder spielen Sie lieber den entscheidenden Pass?
Wenn jemand besser steht, lege ich den Ball ab, das ist doch ganz klar. Mir ist es nicht so wichtig, selbst das Tor zu machen. Was zählt, ist, dass wir gewinnen. Ob ich ein Tor mehr oder weniger gemacht habe, ist völlig egal.

Ehrlich?
Ja. Natürlich muss ich als Stürmer auch mal egoistisch sein und etwas Unmögliches probieren. Aber ich spiele gerne den letzten Pass. Eine gute Vorlage ist oft schöner als ein Tor.

Während der Fotoproduktion für PLAYER darf sich Podolski oft minutenlang nicht bewegen. Geduldig folgt er den Anweisungen des Fotografen und murrt auch nicht, wenn zwischendurch jemand an seinen Haaren zupft oder Puder auf seine Wangen tupft. Aber trotzdem merkt man: Der Mann muss sich bewegen, er kann nicht anders. Und wenn ein Ball in seiner Nähe liegt, dauert es nicht lange, bis er ihn aufspürt. Als habe er das Leder riechen können. Dann fängt er an, den Ball durchs Studio zu kicken, zeigt den Trick, den er »bei Ronaldinho abgeschaut« hat. Aus dem Popstar Podolski wird Lukas, der Straßenfußballer.

Dass er Fußballprofi geworden ist, hat er seinen Eltern zu verdanken. Die haben ihm den Ball gewissermaßen in die Wiege gelegt. Mutter Christina spielte professionell Handball, Vater Waldemar war Fußballprofi 3. Als Lukas Podolski zwei Jahre alt ist, siedelt die Familie von Polen nach Deutschland um. Das Ziel: Bergheim, ein unspektakuläres Städtchen mit 65000 Einwohnern im Speckgürtel von Köln. Podolski kickt im Sportpark des ›FC Jugend 07 Bergheim‹ oder mit seinen Freunden auf dem Bolzplatz. Stundenlang. Er steht schon auf dem Platz, wenn die anderen noch die Hausaufgaben erledigen. Und donnert den Ball aus allen Lagen ins leere Tor.

Wie sah ein typischer Nachmittag des 12-jährigen Lukas Podolski aus?
Wie bei jedem kleinen Jungen, der gerne kickt. Nach der Schule Ranzen in die Ecke und dann ging's ab zum Bolzplatz. Fünf gegen fünf auf Handballtore, immer bis zehn. Die erste Stunde war ich oft alleine da. Dann habe ich das geübt, was man sich im Spiel nicht traut, zum Beispiel mit dem schwächeren Fuß schießen. Die Hausaufgaben habe ich am Abend gemacht oder am nächsten Morgen. Auch als ich später in der Jugend des 1. FC Köln gespielt habe, bin ich vor dem Training oft noch ein, zwei Stunden zu den Bergheimer Jungs auf den Bolzplatz.

Gab es da irgendwann Momente, wo es einfach gereicht hat?
Nein, nie. Wenn ich drei Spiele hintereinander hätte machen dürfen, hätte ich auch drei gemacht. Es gab einfach nichts Schöneres als Fußball zu spielen.


»ES IST MIR EGAL, WER DIE TORE MACHT. ABER ICH MUSS ALS STÜRMER AUCH MAL EGOISTISCH SEIN UND ETWAS UNMÖGLICHES PROBIEREN«
Wie hat Sie der 1. FC Köln eigentlich entdeckt? Oder haben Sie sich dort gemeldet?
Ralf Krutwig hat mich bei einem Jugendturnier entdeckt. 4 Nach einem Spiel kam er zu mir und wollte meine Nummer haben. Danach hat er bei meinen Eltern angerufen. Die haben mich dann zum Probetraining gefahren.

War das der Moment, wo Sie zum ersten Mal gedacht haben: Der Traum, Profifußballer zu werden, könnte vielleicht wahr werden?
Nein. Damals gab es viele, die es auch hätten packen können. Aber die sind alle nicht mehr da. Es kann so viel passieren. Man muss einfach immer weiterarbeiten.

Auch nicht an dem Morgen, an dem Marcel Koller, der damalige Cheftrainer, Sie ins Büro rief?
Koller war gerade zwei Tage Cheftrainer in Köln, als unser Manager Andreas Rettig nach dem Jugendtraining meinte: ›Der Trainer will dich sehen.‹ Ich bin dann rein zu ihm und Koller sagte, er würde mich gerne mit ins Trainingslager nehmen. 5 Ich habe gesagt ›Ok, Danke für die Einladung. Auf Wiedersehen.‹ und bin aus dem Büro gegangen.

Wie war das, als Sie dann zum ersten Mal mit den Profis auf dem Platz standen?
Am Anfang war ich ein bisschen aufgeregt. Aber die Jungs haben mich gut aufgenommen. Ich habe dann einfach Vollgas gegeben.

Es folgte eine Achterbahnfahrt der Gefühle, oder? Sie erzielten zehn Bundesliga-Tore, Köln stieg dennoch ab. Rudi Völler berief Sie in die Nationalmannschaft und trat kurz darauf nach dem EM-Debakel zurück. War das eine schwierige Zeit?
Wieso - soll ich mich da auf den Boden werfen und heulen? Es muss immer weitergehen.

Haben Sie in der Zeit darüber nachgedacht, Köln zu verlassen?
Nein. Viele haben mir abgeraten, in Köln zu bleiben, und es gab auch viele Angebote. Aber ich wollte bleiben und dem FC helfen. Man kann nicht nach einem halben Jahr einfach so den Verein verlassen, ohne mit ihm etwas geschafft zu haben. Außerdem war die zweite Liga eine gute Schule für mich.

Zweite Liga. Der Hinterhof des Fußballs. Rustikale Verteidiger, die eher umsäbeln als ablaufen. Plätze wie Rübenacker. Und mittendrin ein 19-jähriger Nationalspieler. Der Star. Den sie alle kriegen wollen. Die Verteidiger, die Fans, die Zeitungen. In diesem Jahr lernt Podolski, was es heißt, ein gefeierter Mann zu sein. Er macht kaum einen Schritt, sagt keinen Satz, ohne dass er am nächsten Tag in der Zeitung steht. Aus ›Prinz‹ Poldi wird ›Prince‹ Poldi - ein Fußballer, der wie ein Popstar gefeiert wird. Einer, für den junge Mädchen zum Trainingsplatz rausfahren.

Auf dem Platz perlt alles an ihm ab. Die Verteidiger lässt er stehen. Die Torhüter schauen seinen Bällen nur hinterher. Wenn die Boulevardzeitungen von Krise schreiben, schießt er beim nächsten Mal eben vier Tore. Beim Spiel in Cottbus, in dem Köln den Aufstieg besiegelt, fehlt er verletzt. Als er am Abend am Vereinsgelände ankommt, tragen ihn die Fans auf Händen vom Parkplatz ins Clubhaus. Im Sommer, beim ›Confederations Cup‹, präsentiert er sich gereift. Clever auf dem Platz. Symphatisch außerhalb. Mit seinem Freund Bastian Schweinsteiger bildet er das Traumpaar des deutschen Teams. Ganz Fußball-Deutschland jubelt über die beiden. So, als hätten sie Deutschland im Alleingang auf Platz drei geschossen. Deutschland erlebt den bisherigen Höhepunkt der ›Poldi-Mania‹.

Die Pause nach dem Confed-Cup ist kurz. Ständig klingelt das Telefon. Die Medien berichten täglich über Wechselgerüchte. Der FC Bayern buhlt öffentlich um den FC-Star. Keine Ruhe, nirgendwo. Wie alle Confed-Cup-Spieler steigt Podolski später ins Training ein. Obwohl noch nicht in Top-Form, muss er spielen. Als sein Verein in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten Kickers Offenbach ausscheidet, titelt die ›Bild am Sonntag‹: »Pokal-Sensation: FC Podolski raus!« Beim Länderspiel gegen die Niederlande lässt Jürgen Klinsmann Poldi pausieren.
Gleiwitz, Polen, ist in dieser Phase der einzige Ort, wo Podolski sein kann wie er ist. Dort ist der Mann, der sich mit seinen Eltern ausschließlich auf Polnisch unterhält, ein unumstrittener Star. Viele Zeitungen berichten über ihn. Bei Spielen der Nationalmannschaft sind inzwischen fast genauso viele polnische Reporter wie deutsche. Und mit den polnischen Journalisten spricht er in Krisenzeiten manchmal lieber als mit deutschen.

Gibt es einen Unterschied, wenn sie von polnischen Reportern befragt werden?
Ja, die Polen interessieren sich mehr dafür, was auf dem Platz passiert, und weniger für das Drumherum. Das finde ich ganz angenehm.

Wie ist Ihr Verhältnis zu dem Land, in dem Sie geboren sind?
Ich lese gerne polnische Sportzeitungen, höre polnischen Hip Hop, zum Beispiel von Mezo, Pejo oder WWO. Wenn ich in meinem Geburtsort zu Besuch bin, ist das wie Urlaub. Auch wenn der Rummel dort inzwischen größer wird. Als ich das letzte Mal da war, musste meine Oma Autogrammkarten durchs Küchenfenster verteilen.

Apropos Küche. Mögen Sie die deftige polnische Küche?
Als Leistungssportler achte ich auf Ernährung. Ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol. Aber beim polnischen Nationalgericht Bigos, ein Sauerkrauttopf mit verschiedenen Fleischsorten, werde ich schwach.

Wie oft kommt die Frage: Warum spielst Du nicht für Polen?
Sehr oft. Dann antworte ich immer: Das geht ja nicht mehr.

Aus Höflichkeit? Oder gab es da ernsthafte Überlegungen?
Nein. Ich bin in Deutschland groß geworden, habe hier das Fußballspielen gelernt und die deutsche Mentalität verinnerlicht. Da war klar, dass ich, wenn ich die Chance bekomme, für Deutschland spiele. Der polnische Nationaltrainer hat trotzdem versucht, mich zu überreden, und mir ein Trikot geschickt mit der Zehn und meinem Namen.

Interessieren Sie sich dafür, wie das polnische Team abschneidet?
Klar. Wenn Polen spielt, schaue ich mir das immer mit meinem Vater an.

Dann säßen Sie ja in der Zwickmühle, wenn Sie mit Deutschland gegen Polen spielen müssten.
Das gab es sogar schon mal, bei der U-17-Weltmeisterschaft. Die Polen mussten mindestens Unentschieden spielen, um weiterzukommen, und uns hätte ein Punkt auch gereicht. Ich habe kurz vor Schluss ein Kopfballtor gemacht. Wir haben das Spiel gewonnen, die Polen mussten nach Hause fahren. Als wir danach im Hotel zum Essen gegangen sind, saßen die Polen in der Lobby und haben geheult. Wenn ich Fußball spiele, will ich gewinnen - egal gegen wen.

Wenn Lukas Podolski auf dem Platz steht, hat man immer das Gefühl, der Kerl kennt gar keinen anderen Weg als den direkten zum Tor. Außerhalb des Platzes verhält er sich genauso kompromisslos. Kein anderer Bundesliga-Profi setzt sich so entschieden zur Wehr, wenn er sich von den Boulevardmedien ungerecht behandelt fühlt. Auch auf die Gefahr hin, dass er es sich mit den Meinungsführern im deutschen Medienfußball verscherzt.

Sie haben in den letzten Monaten mehrfach Zeitungs- und Magazinberichte auf Ihrer Homepage vehement dementiert. Ganz schön mutig.
Was heißt mutig? Die Leute sollen einfach bei der Wahrheit bleiben. Niemand soll Dinge über mich erzählen, die nicht stimmen. Deshalb gebe ich auch oft so kurze Antworten. Die kann niemand verdrehen.

Leiden Sie unter den Gesetzen des Marktes - heute Star, morgen Depp?
Das interessiert mich nicht. Natürlich enttäuscht es mich, wenn nach einem schwachen Spiel alles ins Negative gezogen wird. Im nächsten Jahr ist die WM in Deutschland, wir haben viele junge Spieler, die sich noch entwickeln müssen. Aber wenn einer mal ein schlechtes Spiel gemacht hat, heißt es sofort, der hat sich aus der Mannschaft gespielt. Für uns wäre es besser, uns bis zur WM in Ruhe arbeiten zu lassen.

Quelle: http://www.playermag.de/cgi-bin/adframe ... 2134569693
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Beitrag von Stoa »

Lunkens hat geschrieben: Und Meier sagt es ist sehr unwahrscheinlich, weil sich ne Leihe nicht lohnen würde...
Das klingt sowieso irgendwie nach billiger Ausrede. Liverpool hat mit Reina ne klare Nummer 1 und mittlerweile auch ne klare Nummer 2. Wieso sollte man dann geschwächt sein, wenn man Dudek, der unzufrieden ist und das scheinbar in Polen auch unmissverständlich in ner Zeitung zum Ausdruck gebracht hat, verkauft? Ne Leihe wäre aber sicher keine wirkliche Lösung wie ich finde...
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Beitrag von Lunkens »

Die wollen angeblich 4 Mio, das ist kein 32jähriger Ersatzkeeper wert.
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Beitrag von Stoa »

Dann soll er das sagen. Aber ned den Scheiß von wir haben's eh probiert, aber die wollen den unbedingt behalten... :roll:
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Beitrag von Eise »

Patrick Suffo (46 A für Kamerun) ist in Burghausen im Probetraining. Der Stürmer kickt im Moment in Norwegen bei Odd Greenland.

Kann jemand noch was zu dem sagen? (die CM-Cracks vielleicht? :D ). Ich weiß nur dass er 2002 bei der WM gegen Deutschland gekickt hat.
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Beitrag von erwitterfan »

Mintal droht lange Pause

Riesenpech für Marek Mintal. Nach Informationen des DSF brach sich der slowakische Nationalspieler beim 2:1-Sieg des 1. FC Nürnberg gegen den Hamburger SV erneut den linken Mittelfuß.

Wegen derselben Verletzung war der offensive Mittelfeldspieler fünf Monate ausgefallen. Gegen den HSV feierte er sein Comeback, musste aber bereits nach fünf Minuten ausgewechselt werden, nachdem er ohne Fremdeinwirkung umgeknickt war.

Mintal wurde noch am Samstagabend am lädierten Knochen operiert.
aumann das is hart :)3
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Undertaker
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Beitrag von Undertaker »

Sonntag, 29. Januar 2006
Skandal in der Regionalliga Nord
Urkundenfälschung in Lübeck

Beim Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck gibt es offenkundig eine Urkundenfälschung im Zusammenhang mit dem Lizenzierungsverfahren für die laufende Spielzeit 2005/2006 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Wie der frühere Zweitligaverein mitteilte, soll es von einem früheren Sponsor eine gefälschte Zahlungsgarantiesurkunde bei der Sparkasse Lüneburg geben, die beim DFB hinterlegt wurde. Es soll sich um eine Summe in Höhe von 337.000 Euro handeln.

Nachdem der Sponsor am 15. Dezember 2005 aus dem Verein ausschied, misslang die Zahlungsaufforderung durch den DFB bei der Lüneburger Sparkasse. Der VfB Lübeck teilte mit, dass die Sparkasse keine Zahlung an den DFB leistete, da die Bank eine solche Zahlungsgarantieurkunde nicht ausgestellt habe.

"Der VfB Lübeck hat Rechtsanwälte beauftragt, die gebotenen strafrechtlichen und zivilrechtlichen Schritte einzuleiten. Zunächst wird unverzüglich Strafanzeige gestellt", kündigte der VfB Lübeck auf seiner Homepage an. Der Verein habe an der Ausstellung der Urkunde "an keiner Stelle mitgewirkt". Auswirkungen auf den laufenden Spielbetrieb würden sich nicht ergeben, hieß es weiter. "So einen einmaligen Fall hat es beim DFB sicher noch nicht gegeben. Den finanziellen Schaden wird der aktuelle Wirtschaftsrat des Vereins auffangen", sagte Lübecks Geschäftsführer Jürgen Springer.
tjoa... scheiss stasimachenschaften ;)

naja mal im ernst... schon ein hartes stück sowas... aber ich frage mich auch, wieso der dfb sowas nicht gegenprüft...?!?!
... und ich sagte noch, lass es bleiben... aber nein... du... du musstest natürlich wieder deinen willen durchsetzten... das hast du nun davon... bist du selber schuld... ich helf dir diesmal nicht... du musst lernen für dein handeln gerade zu stehen... ich werde nicht länger meinen kopf für dich hinhalten... du arschloch!
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Beitrag von Eintrachtler »

Eintracht vier Wochen ohne Spycher

Den misslungenen Rückrundenstart musste die Eintracht aus Frankfurt auch noch teuer bezahlen: Abwehrakteur Christoph Spycher zog sich bei der 1:2-Niederlage in Leverkusen einen dreifachen Bänderriss im linken Knöchel.

Dies ergab eine Kernspintomographie am Sonntag.

Der Schweizer Nationalspieler war bislang eine feste Größe im Abwehrverbund der Hessen und bestritt 17 der 18 Bundesliga-Partien in dieser Saison für Frankfurt (kicker-Durchschnittsnote 3,63). In der BayArena musste er am Samstag auf Grund der Verletzung erstmals in dieser Spielzeit vorzeitig weichen, Ochs kam für den Schweizer in der 78. Minute ins Spiel.

Die Blessur zog sich der 27-Jährige, der bislang als Defenisvakteur noch ohne Gelbe Karte auskam, nach einem Pressschlag mit Leverkusens Paul Freier zu. Spycher wird der Elf von Trainer Friedhelm Funkel wahrschienlich vier Wochen nicht zur Verfügung stehen.
Naja wenn es "nur" 4 Wochen wären, dann ginge es ja noch einigermaßen, aber von einem Pressschlag zu reden ist Banane, Presschlag war damals zwischen Ochs und da Silva im Mainz Spiel, wo der Ball noch dazwischen war... anyway müssen wir mit leben, auch wenn es hinten langsam echt eng wird, wollte sowieso die ganze Zeit lieber einen Verteidiger als Stürmer...
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Jürgen Kohler Fußballgott
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Beitrag von Jürgen Kohler Fußballgott »


[29.01.2006 20:26 Uhr]
Hannover 96 verpflichtet Jonas Troest

Kurz vor Ende der Transferperiode hat Hannover 96 doch noch auf dem Spielermarkt zugeschlagen. Am heutigen Sonntag verpflichteten die Roten den dänischen U21-Nationalspieler Jonas Troest von Silkeborg IF bis 2009. Der 20jährige gelernte Innenverteidiger (1,85 Meter, 82 kg), der aber auch auf den defensiven Außenbahnen eingesetzt werden kann, landete heute Mittag direkt aus Chile kommend, wo er mit der dänischen U21-Nationalmannschaft zum insgesamt 17. Mal im Einsatz war, in Frankfurt.


Nach seiner Ankunft in Hannover wurden die letzten Vertragsdetails geklärt, bevor der Defensivspieler den Kontrakt unterzeichnete. Auch seine neue Heimat, die AWD-Arena, konnte Troest bereits in Augenschein nehmen.

Wir freuen uns über unsere neue Verstärkung und wünschen Jonas alles Gute und viel Erfolg bei unseren Roten!

www.hannover96.de
Eine sinnvolle Ergänzung wie ich finde, er soll wohl angehender dänischer Nationalspieler sein.
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[915] Games
[690] Goals
[1033] Assists
[2] Stanley Cups
[1] Legend

Danke, Mario!
Ollibu

Beitrag von Ollibu »

sport1.de
Gladbach an Herthas Rafael interessiert

"U21"-Nationalspieler Nando Rafael von Hertha BSC Berlin steht möglicherweise vor einem Wechsel zu Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach.

Ja, es gibt eine Anfrage von Mönchengladbach. Zurzeit finden Gespräche statt", bestätigte Herthas Pressesprecher Hans-Georg Felder.

Der Wechsel muss allerdings spätestens am Dienstag über die Bühne gehen, da dann die Transferliste schließt. Voraussetzung für den Wechsel ist ein gleichzeitiger Transfer von Gladbachs Stürmer Vaclav Sverkos zum MSV Duisburg.
von borussia.de:
Peter Pander klärt offene Personalfragen
30.01.2006
Morgen endet die Transferperiode, und wie immer kommt kurz vor Toresschluss noch einmal Fahrt in die Personalplanungen der Bundesligisten. Auch bei Borussia hat Sportdirektor Peter Pander bis morgen noch ein paar Fragen zu klären. Wir sprachen mit ihm heute Morgen über die aktuelle Situation.
Herr Pander, die Zeitungen stehen voll mit eventuellen Zu- und Abgängen Borussias, die noch heute oder morgen realisiert werden sollen. Fangen wir mal mit Andres d’Alessandro an, der Wolfsburger könnte Borusse werden, stimmt das?

Peter Pander: Vermutlich hätte jeder Bundesligist gerne einen Fußballer wie Andres in seinen Reihen, auch wir. Ja, wirtschaftlich wäre es für uns vertretbar, ihn zu Borussia zu holen. Wir würden ihn gerne ausleihen, später kaufen. Aber Wolfsburg möchte ihn nur direkt verkaufen.

Also kommt dieser Transfer nicht zustande?

Peter Pander: Aus heutiger Sicht ist das nicht machbar, auch wenn wir ihn gerne holen möchten und er zu uns will. Wir müssen abwarten.

Was ist mit Nando Rafael von Hertha BSC Berlin?

Peter Pander: Vaclav Sverkos möchte unbedingt für ein halbes Jahr weg, Spielpraxis sammeln. Der Berliner Angreifer wäre dann eine sehr gute Alternative, zumal sein Vertrag im Sommer bei Hertha ohnehin ausläuft. Wir stehen mit ihm und der Hertha in Gesprächen, wenn wir einig sind, könnte auch Sverki seinen Wunsch erfüllt bekommen.

Vaclav Sverkos möchte unbedingt weg, warum?

Peter Pander: Er möchte spielen und sieht seine Chancen dazu bei uns momentan als zu klein an. Wir werden ihn aber definitiv nur für ein halbes Jahr ausleihen und das auch nur, wenn wir in Rafael einen passenden Ersatz präsentieren können. Fakt aber ist, dass er unbedingt eine Luftveränderung haben möchte, und diesem Wunsch möchten wir unter gewissen Umständen nachkommen.

Einen Transfer haben Sie in der Winterpause schon getätigt, Bo Svensson sollte erst im Sommer zum VfL kommen, jetzt gibt es wieder Gespräche.

Peter Pander: Bo möchte gerne sofort zu uns, der FC Kopenhagen hat schon seinen Nachfolger verpflichtet, und wir können gute Leute immer gebrauchen. Wir loten gerade aus, ob ein Wechsel schon jetzt sinnvoll ist, sportlich sicher, finanziell vielleicht.

Sie haben gesagt, dass in diesem Winter keine Transfers geplant seien, nun könnten doch neue Spieler kommen.

Peter Pander: Ja, ich habe aber auch nie ausgeschlossen, dass wir jemanden verpflichten. Wenn ein Spieler im Sommer ablösefrei zu haben ist, dann muss man auch schauen, ob ein Wechsel im Winter nicht schon sinnvoll ist. Möglich, dass dieser Spieler im Sommer schon nicht mehr zu haben ist. Wir müssen uns nicht unter Druck setzen, unser Kader ist gut. Wenn wir jetzt jemanden holen, dann nur als Ersatz wie im Fall von Sverki, oder als Vorgriff auf die kommende Saison.
Alessandro wäre schon ein guter ...

na mal sehen was sich bis morgen noch ergibt
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sin tsu
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Beitrag von sin tsu »

Naja, das war unter Advocaat schon schlimmer.
Abseits von halb leer oder halb voll wartet der wahre Optimist darauf, dass ihm jemand nachschenkt.
Ollibu

Beitrag von Ollibu »

kurz vor transferschluss kommen immer meldungen raus, ob was dran ist sieht man ja morgen

@holsten der hiv hat in der winterpause ja auch keine spieler geholt, gelle ;)
Ollibu

Beitrag von Ollibu »

mit d´alessandro wird das wohl nichts:
Manager Pander schreibt D'Alessandro ab

Mönchengladbach. «Wir waren schon mal ziemlich weit», sagt Gladbachs Sportdirektor Peter Pander. Und meint ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Zögling Andres D'Alessandro.
Der exzentrische Spielmacher ist in Wolfsburg kreuzunglücklich und möchte nur weg. «Wirtschaftlich ist das machbar», sagt Pander über das geplante Ausleihgeschäft. Doch Wolfsburg möchte ihn nun lieber verkaufen (Anschaffungspreis 9 Millionen Euro), und dann möglichst nicht in die Bundesliga, und schon gar nicht zum Ex-Manager.
quelle: aachener zeitung
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Dommas
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Beitrag von Dommas »

sternshortnews hat geschrieben:
Fußball: Schweizer Cabanas zum 1. FC Köln
Der Schweizer Nationalspieler Ricardo Cabanas wechselt zum Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln. Er gilt als Wunschspieler des vor kurzem verpflichteten Kölner Trainers Hanspeter Latour.
Bisher spielte der 27-jährige Mittelfeldspieler für den Schweizer Rekordmeister Grasshopper-Club Zürich, bei dem auch Latour zuletzt unter Vertrag war.
Den kenn ich gar nicht ;) :D
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Eintrachtler
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Beitrag von Eintrachtler »

Ich kenne Ihn aber nur aus'm FM 2005 (von EA) da war ich öfters schweizer Nationalcoach und da war der bei mir eigentlich immer gesetzt im OM und hat auch immer paar Buden gemacht, in weit das für die Wirklichkeit zählt, weiß ich natürlich nicht :D
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Lunkens
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Beitrag von Lunkens »

Baldige Entscheidung im Ballack-Poker?

Im Wechsel-Poker um Michael Ballack könnte schon bald eine Entscheidung fallen.

Nach Angaben von Inter Mailands Vereinsboss Massimo Moratti hat der Bayern-Star den Italienern seine Bedingungen genannt und wünscht sich eine Entscheidung bis Dienstag.

Kopfzerbrechen bereitet Inter die von Ballack geforderte Vertrags-Laufzeit: "Ballack ist 29 und will einen Vertrag bis 2011", wird Moratti im "kicker" zitiert. Inter schwebt ein Vierjahresvertrag mit einem jährlichen Grundgehalt von vier Millionen Euro vor.
Inter ist einfach geil, so spektakuläre Spieler, da würd ich sofort hin
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Ollibu

Beitrag von Ollibu »

Holsten hat geschrieben:
Ollibu hat geschrieben:kurz vor transferschluss kommen immer meldungen raus, ob was dran ist sieht man ja morgen

@holsten der hiv hat in der winterpause ja auch keine spieler geholt, gelle ;)

Naja aber die beiden Spieler find ich um einiges logischer, als das sich Gladbach sone launische Diva holt. Vorallem wenn man Broich hat :)
ach und der freibad-toni ist keine diva :nixweiss:

aber der transfer von allessandro wird ja eh nix
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