ich präsentiere euch im folgenden die partien des 1. spieltages:
Di 14.09.04 20:45 Vor., Gr. E FC Arsenal - PSV Eindhoven -:-
Panathinaikos Athen - Rosenborg BK -:-
Vor., Gr. F Celtic Glasgow - FC Barcelona -:-
Schachtjor Donezk - AC Mailand -:-
Vor., Gr. G FC Valencia - RSC Anderlecht -:-
Inter Mailand - Werder Bremen -:- Vorschau
Vor., Gr. H FC Porto - ZSKA Moskau -:-
Paris SG - FC Chelsea -:-
Mi 15.09.04 20:45 Vor., Gr. A Deportivo La Coruna - Olympiakos Piräus -:-
FC Liverpool - AS Monaco -:-
Vor., Gr. B AS Rom - Dynamo Kiew -:-
Bayer Leverkusen - Real Madrid -:- Vorschau
Vor., Gr. C Ajax Amsterdam - Juventus Turin -:-
Maccabi Tel Aviv - Bayern München -:- Vorschau
Vor., Gr. D Olympique Lyon - Manchester United -:-
Fenerbahce Istanbul - Sparta Prag
sport1.de zum CL-Start:
Mourinho greift die Uefa an
München - Ab Dienstag begeben sich die europäischen Spitzenklubs wieder auf die große Fußballbühne und starten mit großen Hoffnungen in die Gruppenphase der Champions League.
Neben dem deutschen Meister Werder Bremen machen sich auch Titelverteidiger FC Porto, Uefa-Cup-Sieger FC Valencia sowie zahlreiche weitere Mitfavoriten wie der FC Chelsea, Arsenal London, AC Mailand und FC Barcelona auf den langen Weg Richtung Finale am 25. Mai 2005 im Istanbuler Atatürk-Stadion.
Mourinho kritisiert die Uefa
Doch schon vor dem Auftakt der "Königsklasse" gibt es Ärger. Trainer Jose Mourinho, der nach dem Titelgewinn mit Porto nun mit dem Starensemble des FC Chelsea den Europapokal gewinnen will, übte im Vorfeld heftige Kritik an der Terminplanung der Uefa.
"Es gibt nicht einen Coach der beteiligten Teams, der nicht noch eine Woche mehr Zeit zur Vorbereitung haben wollte. Es ist Sache der Uefa und wir müssen es akzeptieren, aber kein Trainer ist damit einverstanden", erklärte Mourinho vor der Partie des englischen Vizemeisters beim zweimaligen französischen Titelträger FC Paris St.Germain.
Abramowitsch fordert den Titel
Die Äußerungen Mourinhos lassen erahnen, unter welchem Druck der Portugiese steht. Klub-Besitzer Roman Abramowitsch, der seit dem Beginn seines Engagements in London im Juli 2003 rund 350 Millionen Euro in das Team investiert hat, verlangt nichts anderes als den Titel.
Mourinho, der auf die Dienste des deutschen Nationalspielers Robert Huth bisher keinen gesteigerten Wert legte, vertraut im Kampf um die europäische Fußball-Krone vor allem auf seine Defensivspezialisten Ricardo Carvalho und Paulo Ferreiro, die er aus Porto mit an die Themse brachte.
Titelverteidiger mit breiter Brust
Der Cup-Verteidiger aus Portugal geht allerdings trotz der Abgänge des Trainers und zahlreicher Leistungsträger zuversichtlich in das "Unternehmen Champions League".
"Ich glaube nicht, dass wir viel schwächer sind. Der Verein war sehr sorgsam bei der Auswahl der Zugänge", meinte Torwart Vitor Baia vor der Auftaktbegegnung gegen den russischen Meister ZSKA Moskau.
Ob Baia im stärkeren Team spielt oder Mourinho die bessere Mannschaft trainiert, wird sich schon bald zeigen, denn Chelsea und Porto begegnen sich bereits in den Gruppenspielen.
Brisante Duelle in Gruppe H
Doch nicht nur im Duell Chelsea gegen Porto steckt die Brisanz der Gruppe H, auch die Teilnahme Moskaus hatte zuletzt für Unruhe gesorgt. Der Verdacht, dass Abramowitsch bei beiden Klubs als Mehrheitseigner fungiert, hat sich laut Uefa-Untersuchungen aber nicht bestätigt.
Laut Reglement darf bei identischem Mehrheitseigner nur ein Verein teilnehmen. Abramowitsch gilt allerdings bei Chelsea als privater Investor, während Moskau mit Geldern seiner Firmen unterstützt wird.
Arsenal will seinen Ruf polieren
Mit Regelwerks-Problemen muss sich Chelseas Stadtrivale FC Arsenal London nicht befassen. Der englische Meister, der seit 45 Partien in der Premier League ungeschlagen ist, muss sich allerdings mit dem Ruf des Versagers im Europacup auseinandersetzen.
Noch nie kam das Team des deutschen Nationaltorwarts Jens Lehmann über das Viertelfinale der Champions League hinaus, doch die negative Bilanz soll in dieser Saison verbessert werden.
"Wenn das Selbstvertrauen nach 45 ungeschlagenen Spielen nicht da ist, wann soll es dann da sein? Wir sind jedes Jahr dem Titel näher gekommen. Obwohl sich in den vergangenen Jahren ein bisschen Frust aufgestaut hat, dürfen wir nicht ungeduldig werden. Wir haben viel an Erfahrung gewonnen und müssen nun zeigen, wie gut wir sind", erklärte Arsenals französischer Coach Arsene Wenger vor der Partie gegen den niederländischen Vizemeister PSV Eindhoven.








